Plattenspieler

Test: ELAC Miracord 90 Anniversary

 den nachfolgenden Seien wollen wir detailierte Blicke auf die einzelnen Komponenten werfen und V

ELAC Miracord 90 Plattenspieler Teil 1

Neben dem TEAC TN-300 mit seinen knapp 5 Kilogramm, wirkt der Miracord mit seinen 17 Kilogramm wie ein Plattenspieler auf Steroide. Das Gewicht kommt nicht von ungefähr, schließlich setzt der Hersteller bei seinem Jubiläumsplattenspieler auf massives Aluminium und stabilem MDF. Neben den von uns vorgestellten Modell in Hochglanz-Weiß, ist der Plattenspieler als Kontrast in einem Hochglanz-Schwarz und für Liebhaber von Holzdekoren, in einem geölten Walnuss käuflich zu erwerben.  

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Die Zarge aus MDF verfügt über ein Eigengewicht von knapp 6 Kilogramm, durch die massive Verarbeitung soll eine besonders hohe innere Dämpfung an den Tag gebracht somit hochfrequente Vibrationen einfach eliminiert werden. Mit der massiven Beplankung aus 2mm dicken Aluminium soll das Gewicht weiter erhöht und gleichzeitig ein wertiger Eindruck erzielt werden. 

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Neben dem aufgebrachten Logo auf dem schwarz gebürsteten Aluminium, ist in der weißen Hochglanzoberfläche sehr dezent der Modellname wiederzufinden. Auf weitere Beschriftungen hat man verzichtet und unterstreicht damit das wertige Erscheinungsbild. Um das schwere Gehäuse vom Untergrund effektiv zu entkoppeln, setzen die Kieler auf eigens entwickelte Silikonfüße. 

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Um die Geschwindigkeit des riemengetriebenen Tellers zu steuern, entwickelten die Ingenieure von ELAC einen pfiffigen Drehschalter mit integrierter Geschwindigkeitsanpassung und Kontroll-LED. Der außenliegende Drehschalter beinhaltet zwei Funktionen, nämlich die Wahl zwischen 33 und 45 Umdrehungen. Das innenliegende Pitch-Rad dient der stufenlosen Anpassung von bis zu +/- 5% dieser Drehzahl. Das Ganze wird von einer Kontroll-LED optisch signalisiert, ist die gewünschte Drehzahl erreicht (weißes Licht) oder noch nicht (grünes Licht). Liegt die Ist-Drehzahl über der Nenndrehzahl, signalisiert die LED dieses mit einem roten Leuchten.

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Um diesen massiven Aluminiumteller anzutreiben, verfügt der Miracord über einen sogenannten Coreless DC-Motor der von einem Mikrocontroller gesteuert wird und als Riemenantrieb fungiert. Dieser Motor ist zweifach vom Gehäuse entkoppelt, einmal mit Hilfe von Gummidämpfern und des Weiteren mit einer Gewebezentrierung. Diese kennt man auch aus dem Lautsprecherbereich. Die Ermittlung der Ist-Drehzahl wird optisch auf der Unterseite des Tellers gemessen und kann durch den variablen Pitch um bis zu +/- 5% angepasst werden.

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Auch bei den eigens für den Miracord 90 entwickelten Tonarm lässt sich ELAC nicht lumpen. Der aus deutscher Fertigung stammende Tonarm ist aus sehr leichtem Carbon, sowie die restlichen Teile aus Aluminium und Messing gefertigt. Aufgebaut ist er wie ein üblicher Tonarm und bringt neben dem obligatorischen, schraubbaren Gegengewicht, ein filigranes Anti-Skating-System, das mittels eines kleinen Pendels realisiert wurde, noch mit.


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