Soundbars

Test: Teufel Cinebar Lux

 

Fazit

Das was Teufel hier in einem Produkt vereint hat ist wirklich, ganz objektiv gesprochen, beachtlich und ein erstklassiges Gesamtpaket. Die Cinebar Lux wurde mit dem Ansatz kreiert möglichst viele Schnittstellen und Zuspielmöglichkeiten auf möglichst geringem Raum zu vereinen. Gleichzeitig wollte man auf einen Subwoofer verzichten und die Rolle von der Soundbar ausspielen lassen. All das ist gelungen. Als Käufer bekommt man hier vollen Zugriff auf die Teufel Multiroom-Landschaft, kann in die Welt von Alexa (mit Drittgerät) eintauchen, Streaming-Dienste wie TIDAL, Spotify und SoundCloud abgreifen aber auch die Verbindung zu Google Musik hersteller. Darüber hinaus wird dank Bluetooth auch die „einfache Zuspielung“ von einem Smart Device sichergestellt.

Kommen wir zur klanglichen Leistungseinschätzung: diese ist um es kurz und knapp auf den Punkt zu bringen, ganz und gar nicht das, was man erwarten würde – und zwar im positiven Sinne gemeint. Was wir hier, ob nun als Standalone-Gerät oder mit den beiden Teufel Effekt Lautsprechern erfahren haben, macht richtig Bock und kann je nach Wunsch und Anwendungsfall des Käufers, die eine oder andere komplexe Komplettanlage ablösen. Die stimmliche Größe, als auch Präzision sowie die Basspräsenz konnten vollends überzeugen. Ja natürlich, ein dedizierter Subwoofer geht noch weiter „runter“, das ist ganz klar. Wer will kann diesen per Kabel zusätzlich anschließen oder kabellos kommunizieren lassen (optional erhältlich). Schaut man sich am Markt um gibt es nicht viele Alternativprodukte die genau so aufgestellt sind und im gleichen Preisbereich wildern. Eine Alternative wäre u.a. die Denon HEOS Bar (zum Testbericht), die uns klanglich ebenfalls vollends überzeugen konnte und zugleich die Multiroom-Schnittstelle bereithält. Will man es deutlich günstiger haben und das Stereo-Konzept weiterverfolgen, lohnt vielleicht auch der Blick zur Nubert AS-225. Kann man auf jedewede Multiroom-Geschichten verzichten und möchte aber auch dedizierte Rückkanäle haben, dann wäre die JBL Bar 5.1 noch eine weitere Alternative.

Lautsprecher Teufel GmbH

Einigen könnte sicherlich der doch recht hoch angesetzte Preis von 800 EUR negativ ins Gesicht fallen. Will man jetzt noch die voll mögliche Klangerfahrung haben und erweitert das Konstrukt um die schon mehrfach angesprochenen Effekt Rear Lautsprecher, werden nochmals 400 EUR fällig. Im Direkt-Bundle wird das Set zu einem Kurs von 1100 EUR angeboten. Hier landen wir aber wieder in einem völlig anderen Preissegment, wo Dolby Atmos Soundbars angeboten werden. Es wäre daher schön gewesen, wenn man den Leuten eben auch dieses Feature mit spendiert hätte, die Anzahl der verbauten Lautsprecher-Chassis hätte es sicher hergegeben. Auch wenn die in Streaming-Diensten hinterlegten Dolby Atmos Tonspuren beim Filmtiteln wohl aktuell sehr überschaubar sind, wäre es ein nettes nice to have gewesen. Summa summarum, haben wir hier aber ein erstklassiges Produkt welches wir auch entsprechend mit unserem Top Produkt Award prämieren.

Kaufen kann man beide Systeme, ob nun einzeln als Cinebar Lux oder als Cinebar Lux 5.0 Surround, wie immer im Teufel Online-Shop.

 

Teufel Cinebar Lux (Surround 5.0)

schicke und leistungsfähige Soundbar mit füllendem Raumklang sowie Multiroom, 26.09.2019
Pro
  • stabiles und haptisch hochwertiges Gehäuse
  • "raumfüllender" Klang dank Reflektionsverfahren
  • ausgeprägter Bassbereich trotz kompakter Bauweise
  • Multiroom-fähig (RAUMFELD)
  • pegelfest für Räume bis zu 20-30m²
  • viele Schnittstellen / Bluetooth / SUB-Out
  • sehr gut lesbares Display in der Front (und dimmbar!)
  • Fernbedienung / Steuerung intuitiv 
Contra
  • Dolby Atmos wäre wünschenswert gewesen
Teufel Cinebar Lux 01

  


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