Soundbars

Test: Teufel Cinebar Lux

Teufel Cinebar Lux newsDas Thema Soundbars ist im AV-Bereich präsenter denn je. Auf der zurückliegenden IFA 2019 war der „Trend“ nochmals mehr als deutlich zu vernehmen, wer herstellerseitig kein Modell im Aufgebot hat ist schlichtweg out (…) Selbstredend schickt sich das Berliner Unternehmen Lautsprecher Teufel an, auch hier wieder Nachschub liefern zu können, in Form der Cinebar Lux (Surround 5.0).

 

 

Fangen wir aber mal ein wenig größer an, das Portfolio im Hause Lautsprecher Teufel rund um den Bereich Soundbars ist ja etwas breiter aufgestellt als anderswo. Um jetzt den Bezug zur neuen Cinebar Lux direkt herzustellen (…) Im Jahre 2015 wurde die RAUMFELD Soundbar (zum Artikel) in den Markt eingeführt, seiner Zeit noch als Standalone Brand geführt, wurde das Produkt später ins Teufel Namensuniversum übernommen. Großer Unterschied zu allen anderen Teufel-Soundbars ist hier ganz klar die Schnittstelle in die eigene Multiroom-Plattform. Und jetzt kommt es, die Cinebar Lux beerbt dieses Produkt als konsequente Weiterentwicklung bzw. als Nachfolger. Jene gibt es wahlweise in Schwarz oder Weiß, wobei bei letzterer Ausführung noch ganz klar die Verwandtschaft zum ehemaligen Raumfeld-Produkt erkennbar ist…

Teufel Cinebar Lux 01

Gleich vorne weg, die Cinebar Lux kommt von Haus aus ohne Subwoofer daher, soll sie doch bereits schon ohne dedizierten Tieftonwummer genügend intensiv das untere Frequenzband ansprechen. Selbstredend hat man auch die Möglichkeit, aus dem bekannten Wireless-Subwoofer Programm bei Teufel sich sein Wunschprodukt zuzukaufen und dann mit der Soundbar zu koppeln. Ein physischer Sub-Out ist aber ebenfalls vorhanden. Nichtsdestotrotz erscheinen die veranschlagten 799,- EUR Listenpreis ein stolzes Sümmchen zu sein. Im Laufe des Artikels werden wir erörtern, was man als Käufer dafür alles als Gegenwert erwarten kann.

Lautsprecher Teufel GmbH

Werfen wir doch mal einen Blick auf die Keyfacts, denn fasst man die zusammen, erscheint das Produkt schon als Versuch die eierlegende Wollmilchsau zu kreieren. Multiroom-fähig, Bluetooth-Schnittstelle, HDMI-ARC mit CEC sowie insgesamt 12 Chassis die mittels Decken- und Seitenreflektion ein immersives Klangerlebnis kreieren wollen. Stichwort 3D-Sound! Für alle anderen die jetzt schon aussteigen wollen, denen können wir unter anderem unseren Soundbar Vergleichs-Artikel ans Herz legen, als auch ein paar günstigere Alternativen wie die Teufel Cinebar Duett, eine HAMA SIRIUM 4000 ABT oder aus dem Sounddeck-Bereich die Nubert AS-225 nennen. Machen wir weiter mit den technischen Daten:

  

Teufel Cinebar Lux - Technische Details

Bezeichnung

 Teufel Cinebar Lux Soundbar

Preis 

  ~ 799,- EUR Preis (UVP)

Hersteller-Homepage

 www.teufel.de

Maße

 107 x 75 x 135mm (Breite x Höhe x Tiefe) 

Gewicht

 4,4 Kg

 Daten

Sound-Design

  • 3-Wege-System - 150W Dauerbelastbarkeit
  • 4x Passivmembran 48x105mm
  • 2x 50mm Upfire-Töner (Zellulose)
  • 2x 25mm Hochtöner (Gewebe)
  • 8x 50mm Breitbandlautsprecher (Zellulose)
  • 25 Watt Nennleistung
  • 40 Watt Musikleistung

Konnektivität

  • 1x Toslink
  • 1x Sub-Out
  • 1x HDMI 2.0 mit HDCP 2.2 (ARC sowie CEC)
  • 1x Bluetooth
  • 1x RJ45 (LAN)
  • WLAN (802.11b/g/n/ac)

 

Um dem ganzen Konstrukt aber noch etwas mehr Flexibilität, Vielfalt und Attraktivität in Sachen „Heimkino“ zu verleihen, bietet die Cinebar Lux die Möglichkeit mittels der Teufel Effekt Rear Speaker (optional für 399,- EUR das Paar) einen Surround-Aufbau zu realisieren. Interessierte können dies auch direkt als „Cinebar Lux 5.0 Surround“ Bundle für 1099,- EUR erwerben und 100 EUR gegenüber dem Einzelkauf sparen.


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