Lautsprecher

Test: XTZ 99.25 Lautsprecher & 10.17 Subwoofer

 

XTZ 10.17 Subwoofer

Der Subwoofer, mit seinen knapp 20 Kilogramm bietet in unserer Ausführung das gleiche Hochglanz-Lackfinish wie schon bei den 99.25 zu bestaunen war. XTZ bietet aber hier noch zwei weitere Farbvariationen an, eine schwarze und weiß matte Lackierung. Wir haben uns für das mittige Modell der 17- Reihe entschieden. Das noch das große Model, der 12.17 ist mit einem 30cm Tieftöner und das kleinere Modell der 8.17, mit einem 20cm Tieftöner ausgestattet. Im Testmodell ist ein 25 cm großen Tieftöner verbaut, dieser bietet einen Frequenzgang von 20-160 Hertz und eine Dauerleistung von knapp 500 Watt.

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Der recht kompakte Subwoofer ist optisch dezent gestaltet, wirkt aber trotzdem vor Kraft strotzend. Die Chassis und die dazugehörigen zwei großen Bassreflex-Kanäle lassen erahnen, wozu der Subwoofer fähig sein könnte. 

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Auch hier bietet XTZ die Möglichkeit ein Frontgitter zu montieren, welches in sichtbare Buchsen gesteckt werden muss. 

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Es wäre aber schade den ohne sichtbare Schrauben montierten Tieftöner nicht bei seiner Arbeit zusehen zu dürfen. So bietet die matte Optik des Tieftöners einen schönen Kontrast zu der glänzenden Gehäuseoptik. Der Langhub-Treiber stammt aus der eigenen Entwicklung und ist aus einer sehr starken Langfaserzellstoff-Mischung gefertigt. Diese Mischung soll den hohen Anforderungen an Hub, Steifigkeit und Gewicht gerecht werden. 

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Das schon bei den Regallautsprechern gelobte Lackfinish ist auch hier in seiner ganzen Perfektion wiederzufinden. Keinen Makel in der Oberflächen konnten wir finden, die Rundungen sind exzellent gefertigt und hinterlassen einen sehr wertigen Eindruck. 

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Die Rückseite ist mit einer massiven Aluminiumplatte versehen und beherbergt zwei Cinch- und zwei XLR-Anschlüsse. Zusätzlich sind hier einige Möglichkeiten der Klanganpassung vorhanden. Neben den üblichen Crossover-, Phase- und Volumen-Regler, bietet XTZ noch einen REF-Schalter für drei verschiedenen Klanganpassungen:

EQ Ref
Die EQ-Einstellung „REF“ ermöglicht den maximalen Tiefgang.

EQ 1
Die EQ-Einstellung „EQ1“ stellt eine Gegenmaßname bei Dröhnen im Tiefbass dar. Der Bass fällt dabei etwas früher und flacher ab. Der Bass wird, insbesondere in kleineren Räumen und bei wandnaher Aufstellung kontrollierter.

EQ 2
Die EQ-Einstellung „EQ2“ bietet einen stärkeren Bass im sogenannten Kickbassbereich. Dies zeichnet sich durch einen schnelleren und punchigen Bass aus. Der Tiefbass wird etwas reduziert, was wie bei „EQ1“ insbesondere in kleineren Räumen und wandnaher Aufstellung zu einem kontrollierten Bass führt.

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Um die klanglichen Eigenschaften noch präziser an den Raum anpassen zu können, werden auch beim Subwoofer zwei Stopfen mitgeliefert, die in verschiedener Kombination eingesetzt werden können. 

Bassreflexrohre - Hohe Frequenzen (offen / offen)
Durch diese Einstellung wird ein punchiger und schneller Bass erreicht, welcher insbesondere in den „oberen“ Frequenzbereichen des Subwoofer auftritt.

Bassreflexrohre - Mittlere Frequenzen (geschlossen / offen)
Durch diese Einstellung wird der Bass im „mittleren“ Frequenzbereich des Subwoofers erhöht.

Bassreflexrohre - Mittlere Frequenzen (offen / geschlossen)
Durch diese Einstellung wird der maximale Tiefgang des Subwoofers erreicht.

Bassreflexrohre - Geschlossen (geschlossen / geschlossen)
Durch diese Einstellung wird ein trockener und knackiger Bass erreicht.

 

Die verwendete Class-D Enstufe bietet eine Ausgangsleistung von 500 Watt RMS bzw. 800 Watt Musikleistung und ist auch in der Cinema-Serie von XTZ wiederzufinden. Hier ist auch der schon oben angesprochene DSP untergebracht, der drei mögliche Equalizer-Schaltungen zur Verfügung stellt. Da es aber schlussendlich auf das Gehörte ankommt, widmen wir uns jetzt dem Praxistest. 


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