Die ELAC Adsum ConneX ist ein „neuer“ Lautsprecher, den uns das Kieler Unternehmen auf High End 2024 präsentiert hatte. Wie der Name es schon verrät, sind die Lautsprecher nicht gänzlich unbekannt, man hat sie aber einer Frischzellenkur unterzogen – optisch und technisch. Des Weiteren hat man ein US-Modebrand mit dazugeholt, welches gewissermaßen namensgebend zur Seite stand.
Im Kern basiert dieser Lautsprecher weiterhin auf den ELAC ConneX (zum Testbericht), die wir auch vor einiger Zeit schon detailliert betrachtet und vorgestellt haben. Nun hat dieser aber ein noch schickeres Kleid bekommen und wirkt zugleich auch stilsicherer, etwas moderner und zugleich auch puristischer. Weiterhin sieht der Hersteller die Anwendungsgebiete der schicken Schallwandler sehr vielfältig. So wäre bspw. die Nutzung am PC denkbar, als kleine HiFi-Anlagenlautsprecher oder als kompakte Spaßwürfel im TV-Bereich – die technische Ausstattung lässt sehr viel zu, dazu aber gleich mehr.
Die Debut Connex wurde vor drei Jahren als aktives Lautsprechersystem präsentiert, welche die smarte Lösung für die geschilderten Anwendungsbereiche darstellen soll. In der Vergangenheit war im Hause ELAC nur die ELAC Navis (zum Testbericht) und ELAC AM 200 (zum Testbericht) als kompakte Aktiv-Lautsprecher zu finden, die zugleich aber weniger funktionell und auch deutlich teurer einzuordnen sind. Die neuen „Adsum“ gehen mit einer UVP von 649 Euro an den Start. Was man als Kunde dafür bekommt, werden wir gleich gemeinsam erörtern.
Im Vergleich zu den klassischen ConneX erstrahlen die Adsum in einem viel schickeren Kleid, denn auch der Farbüberzug wurde gänzlich überarbeitet und bekommt jetzt einen schicken matten Schleiflack und keine Folierung mehr. Eine weitere Alternative wird es allerdings nicht geben.
Aber kommen wir nochmal zurück zur Optik, hier hat man sich gänzlich für ein kantiges Design entschieden, hinter der Frontplatte nun endlich Magnete für die schicken Frontgitter implementiert und zugleich auch den Bereich mit dem Namensschriftzug entfernt – optisch als ein gänzlich anderer Lautsprecher. Die verbauten Chassis sind mit jeweils vier sichtbaren Schrauben in der Front.
Wo wir gerade bei den Treibern sind. Bei der Debut Connex agieren jeweils eine ca. 19 Zentimeter große Hochtonkalotte und ein 11,4 Zentimeter Mittel-Tieftöner, welche von einer Class-D-Endstufe angetrieben werden die jeweils zweimal 50 Watt zur Verfügung stellen kann. Unterstützt wird dabei die Tieftonwiedergabe von einem Bassreflex-System, welches als dünner Schlitz auf der Rückseite erkennbar ist.
Schick in der Front eingelassen - die Lautsprecher-Chassis
Bassreflexöffnung befindet sich ganz oben als schmaler Schlitz
Wie bei vielen Einsteigersets im Aktiv-Segment agiert auch die Adsum weiterhin in einem Master- und Slave System. So ist nur ein Lautsprecher aus dem Set mit der kompletten Technik ausgestattet und der zweite Lautsprecher ist rein passiv und wird über ein normales Lautsprecherkabel mit dem Master-Gerät verbunden, von ihm angetrieben und mit den Audiosignalen versorgt. Praktischerweise ist die Position des Master-Lautsprechers nicht von ELAC vorgegeben, wie es zum Beispiel bei Nubert SP-200 oder den Argon Audio Fenris A4 der Fall ist. Mittels Schalter kann der Nutzer nämlich definieren, auf welcher Seite der Hauptlautsprecher steht und sich so eventuell unnötige lange Kabelwege sparen.
Bei der Konnektivität stellt ELAC ein üppiges Anschlussfeld zur Verfügung. So kombiniert man den Phono-Eingang für MM-Systeme mit einem normalen Cinch-Eingang, der einfach umgeschaltet zwischen den beiden Betriebsmodi werden kann. Interessant wird es bei den digitalen Eingängen. Neben einen mittlerweile üblichen HDMI mit ARC-Funktion fürs TV-Gerät, ist auch ein optischer Eingang vorhanden und sogar an einen USB-Eingang für ein PC-System haben die Kieler gedacht. Dieser fungiert als eigenständige Soundkarte wenn man seinen PC darüber verbindet und kann 96kHz/24-Bit Daten verarbeiten.
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Wem der Tiefgang der Lautsprecher nicht reicht, kann über den SUB OUT einen externen Subwoofer befeuern. Abgerundet wird die Rückseite von einem Lautstärkeregler und dem Anschlussterminal mit üblichen Schraubanschlüssen zur Verbindung mit dem passiven Lautsprecher des Sets. Über WLAN oder eine eigene APP verfügen die Lautsprecher nicht. Deswegen liegt dem Set eine Fernbedienung bei, die alle Funktionen des Lautsprechers regelt. Die kleine LED in der Front des Master-Lautsprechers signalisiert mittels verschiedener Farben welcher Eingang gerade aktiv ist. Die Verarbeitung der Fernbedienung geht in Ordnung, stellt aber nur eine übliche Lösung in diesem Preissegment dar.
Sehr schick umgesetzt - das neue matte Lackkleid
Als weitere optisches Highlight können die mitgelieferten Standfüße angesehen werden. Diese sind aus Metall gefertigt und werden einfach unter die Lautsprecher gestellt. Sie haben zudem leichte Gummierungen halten, sodass ein Verrutschen am Untergrund sowie der Schallwandler nicht ohne weiteres möglich ist. Dadurch entsteht ein wirklich netter Charme, der kleinen Kraftprotze massiv aufwertet. Die schicken (Metall)-Frontgitter halten ja bekanntlich magnetisch und tragen zur Aufwertung ebenfalls mit bei.
Biete das gewisse optische Etwas - die schicken Metallstandfüße
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