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Preview-Test: Nubert nuBoxx AS-425 Max

Nubert Nuboxx AS 425 max newsbildDie Nubert nuBoxx AS-425 max ist das neueste Produkt aus dem Soundbar-Portfolio von Nubert. Ganz im Geiste der neuen nuBoxx-Serie präsentiert sich die AS-425 im gleichen Gewand bzw. in zwei Farbtönen. Des Weiteren wird der Klangriegel als Nachfolger der „legendären“ AS-250 geführt und tritt damit in große Fußstapfen. Wir hatten bereits die Gelegenheit ausführlich das Produkt zu testen bzw. haben ein Video dazu gedreht.

 

Wie einleitend schon angesprochen, sieht sich das neueste Nubert-Machwerk in der ebenfalls überarbeiteten nuBoxx-Serie und greift eben auch jenes Design-Schema auf. Im Falle der AS-425 max wird es zwei Farbausführungen geben. Einmal das weiße Gehäuse mit Eisgrau-Front sowie den Grafitgrau getauften Farbton mit schwarzer Stoffblende. Gleiche vorne weg und ganz subjektiv beurteilt, die Soundbar macht, gerade auch mit der Stoffbespannung, einen sehr filigranen Eindruck und vermittelt nicht Eindruck extrem technisch zu sein, viel mehr ein modernes Teil des bestehenden Wohnambientes. So habe ich das Produkt im ersten Moment wahrgenommen, was ausdrücklich positiv gemeint ist.

Nubert AS 425 Max 12

Wir hatten bereits die Gelegenheit eine erste Hörprobe bzw. Test mit dem Gerät durchführen zu können und haben entsprechend die Fakten sowie auch Erfahrungswerte dokumentiert. Wer nicht lesen möchte, der kann sich auch gern die nachfolgenden 15 Minuten ansehen, in dem gemeinsam mit dem Produktentwickler Markus Pedal, intensiv auf das neue Produkt eingegangen wird.

Vergleicht man jetzt die AS-425 mit der kleineren AS-225 (zum Testbericht) wird deutlich, dass die Neuvorstellung rund 50 Prozent breiter ausfällt und zugleich auch vier statt zwei Tiefmitteltöner spendiert bekommen hat. Der verbaute Digitalverstärker bringt hier laut Nubert 160 Watt an Leistung auf die Straße. Eines der großen Haupt-Features, welches wir auch schon von der AS-3500 (zum Testbericht) kennen, dürften die integrierten Dolby- und DTS-Decoder sein. So sollte es bei der Blu-Ray-Wiedergabe oder dem Streaming von Inhalten via Netflix und Co zu keinen Situationen mehr kommen, dass der Ton nicht wiedergegeben wird bzw. gänzlich ausbleibt. Federführend zu nennen ist auch die zentrale Steuereinheit, die ebenfalls schon bei der AS-3500 zum Einsatz kommt. Aber auch die HDMI 2.1 Schnittstelle mit eARC-Support ist wieder verbaut worden. Hier geht es aber eher um das Feature-Set um bspw. ein Tonsignal von aktuellen TV-Geräten aufgreifen und verarbeiten zu können, als die Implizierung einer Bildverarbeitung. Dazu aber später noch mehr.

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Ein weiterer Hauptpunkt des Produktes ist die intuitiv zu steuernde Kontrolleinheit, welche die jeweiligen Einstellungen per Farbcodes signalisiert. Zudem kann man auch wieder dem mechanischen Drehregler alle Eingangsquellen oder Pegel anpassen und ist somit nicht zwangsweise auf die mitgelieferte (hochwertige) Fernbedienung angewiesen. Hinter der Stoffblende tritt dieser gesamte Bereich dann letztlich sehr dezent in Erscheinung und bringt sich nicht omnipräsent in den Vordergrund.  Auch wieder mit dabei ist die sog. Voice+ Funktion, die ebenfalls einen großen Stellenwert einnimmt und mich schon bei der AS-3500 überzeugen konnte. Damit lassen sich per DSP insbesondere dialoglastige Inhalte deutlich klare darstellen. Hier werden die Frequenzbereiche angepasst, sodass das Gesprochene einfach viel verständlicher wird. Aber auch für die Musikwiedergabe stehen entsprechende Presets zur Verfügung, die mitunter einige Musiktitel deutlich atmosphärischer werden lassen, aber im Laufe des Artikels mehr dazu (…)

 

  Technische Daten
Bestückung: 2 x Hochtöner mit Seidengewebekalotte (⌀25 mm)
4 x 118-mm-Tief-/Mitteltöner mit Polypropylenmembran (⌀118 mm)
Frequenzgang (± 3 dB): 36–22 000 Hz
Absicherung: Softclipping-Funktion
Nennleistung: 4 x 40 W
Musikleistung: 4 x 55 W
Standby Leistungsaufnahme: 0,5 W
Eingangsempfindlichkeit: 0,3 V
Anschlüsse: HDMI mit ARC, eARC und CEC, Stereocinch,
S/PDIF, Toslink, Sub-Out, Bluetooth-Empfänger mit aptX-HD- & AAC-Support (Bluetooth 5)
Max. Input: 3,0 V
Gesamt-Abmessungen: H: 12,9 cm
B: 86 cm
T: 33/34 cm (ohne/mit Frontabdeckung)
Ausführungen: Schwarz/Graphit
Weiß/Eisgrau
Gewicht: 15,2 kg
Verpackung: XX x XX x XX cm
WEEE-Reg. Nr.: DE 48888173

 

Auch bei der Frontbespannung hat die Entwicklung nicht nur ein „subtiles Gitter“ kreiert, sondern möchte mit kleinen Details das Abstrahlverhalten noch positiv beeinflussen. Zu erkennen an den leichten Abschrägungen im Rahmen der Magnethalterung. Das Gitter für die dunkle Ausführung lag zum Zeitpunkt des Besuches nicht final vor, da es schlichtweg noch nicht produziert war. Kommen wir nochmal zur Chassis-Bestückung. Zwei Seidengewebekalotten mit 25 Millimetern Durchmesser sind für den Hochton verantwortlich und auch in weiteren Nubert-Modellen zu finden. Für Tieftöne und die mittleren Frequenzen sind insgesamt vier 118-Millimeter-Langhub-Chassis verantwortlich, die auch in der kleineren nuBox AS-225 verbaut werden. Durch die Aufstockung der Chassis-Anzahl verspricht man sich eine deutliche Pegelsteigerung – so viel kann ich bis hier hin schon verraten, die Soundbar bleibt nicht hinter den Erwartungen stecken.

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Die Integration der jeweiligen Treiber ist tadellos gelungen und gibt einen sehr schicken Mix aus Farbe und Technik wieder. Apropos Technik – die schraubenlose Montage der Schallwandler wie bei der AS-3500 bzw. der X-Serie im Allgemeinen findet man hier nicht vor, sicherlich nicht ganz uninteressant für den einen oder anderen. An dieser Stelle muss ich einmal ganz subjektiv werden, nimmt man die Blende ab, so offenbart sich dahinter ein Anblick, der wirklich gut aussieht, gerade wenn man sowieso dazu neigt, Abdeckungen wegzulassen. Dies gefällt mir sehr gut, egal bei welchem der beiden Farbvarianten. Beim Grundgehäuse sieht es so aus, dass es hinsichtlich einer Positionierung eines TV-Gerätes darauf eigentlich keine Limitierungen gesetzt sind, solange ein zentraler Standfuß am TV vorhanden ist. Als Belastbarkeit gibt Nubert hier ca. 50 Kilogramm an, was der Lautsprecher aushält. Jener ist wieder aus massivem MDF (19mm) gefertigt und hat im Inneren ein Kammerdesign bekommen, sodass eben noch mehr Versteifungen für weitere Stabilität sorgen. Außen wurde eine sehr hochwertige Folierung aufgetragen, der man es erst bei genauem Blick ansieht, dass es wirklich eine Folierung ist.

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Die beiden rückwärtig gerichteten Bassreflex-Öffnungen umrahmen das Anschluss-Panel, welches in der „fast gleichen“ Form auch bei der AS-3500 verbaut wird. Wie schon weiter oben geschrieben, ist der HDMI-Port als 2.1 Ausführung mitsamt eARC gekennzeichnet, was sich mehr auf das Feature-Set bezieht als darauf, bandbreitschlürfende Inhalte darüber zu senden. Auch geht es darum, so sagt Nubert selbst, hinsichtlich kommender Generation ein hohes Maß an Kompatibilität jedweder Geräteart gewährleisten zu können. Des Weiteren steht ein analoger Cincheingang, ein optisch-digitaler (TOSLINK) sowie ein elektrisch-digitaler (SPDIF) zur Verfügung. Wer noch mehr Tiefgang benötigt, kann über den Subwoofer-Out-Anschluss noch ein entsprechendes Endgerät anklemmen. Selbstredend besteht auch die Möglichkeit via Bluetooth 5.0 Audio-Inhalte zuzuspielen. Bei den Codecs schreibt Nubert aptX HD, AAC und aptX Low Latency mit auf die Habenseite.

 

Praxiserfahrungen und erster Klangcheck

Wie schon im Video dargelegt und nun mit nochmals mehr zeitlichem Abstand kann man der neuen AS-425 max eines sofort attestieren – der Lautsprecher hat vollends abgeliefert! Der Funktionsumfang hinsichtlich der DSP-Steuerung bzw. Voice+ Funktion ist ja schon seit letztem Jahr bekannt, erweitern gerade diese Einzelheiten die Soundbar aber vollends. Das ist sinnvoll, nützlich und hebt das Produkt ein Stück weit aus dem großen Angebot an aktuellen Soundbars hervor. Objektiv betrachtet muss man aber auch sagen, dass die Klangprofile nicht für jedes Musik-Genre oder gar Film geeignet sind. Hier muss man einfach der Nase und dem eigenen Gefallen folgen.

Nubert AS 425 Max 12

Bei der Musikwiedergabe lassen sich ohnehin schon sehr audiophile Titel nennen, die davon profitieren. London Grammar, Schiller oder aber auch eine Diana Krall profitieren bei vielen Songs deutlich, weil hier eine viel breitere Bühne kreiert wird, die auch sogar einen Hauch von „Surround“ in den Raum transferiert und dabei auch nicht künstlich vergrößert wirkt. Das macht Spaß, dass klingt gut! Gleiches Spielchen lässt sich auch bei Serien und Filmen exerzieren – aber wie gesagt, hier muss jeder selbst das richtige Maß finden. Ein falsch oder richtig gibt es nicht. Jetzt könnte man meinen, die Soundbar sei ein „Rotzkopf“ – ganz und gar nicht! Wer also Tieftonlastige Genres in seinen Favoriten hat, der wird hier nicht enttäuscht werden. Selbst schnelle Beats von Paul Kalkbrenner oder Scann-Tec fordern zwar viel, aber bringen das Schwäbelein niemals in akustische Bedrängnis. Die ersten Tests, die sich machen ließen, attestierten eine hohe Pegel-Performance und vor allem Festigkeit. Von einem Überdröhnen brauchen wir ebenfalls nicht reden, das klingt alles sehr gut und passend abgestimmt. Mich haben die ersten Eindrücke auf jeden Fall voll abgeholt. Wir sind gespannt wie sich die AS-425 dann im umfangreichen Test des eigenen Hörraums schlagen wird.

 

Verfügbarkeiten und Preis

Die nuBoxx AS-425 max ist ab sofort für 668 Euro bestellbar. Ausgeliefert werden soll die Soundbar nach derzeitigem Stand ab dem 2. November 2021. Für alle Schnellentschlossene bzw. Vorbestellern bietet Nubert aktuell eine Garantieverlängerung auf 5 Jahre mit an. Details dazu finden sich auf der Nubert-Produkt im Online-Shop.

Quelle: Nubert, eigene

 

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