Bei der technischen Ausstattung vertraut XTZ komplett auf Chassis aus dem renommierten Hause Thiel & Partner. Diese vertreiben seit 1994 unter dem Namen Accuton Lautsprecherchassis mit Hartmembranen aus Keramik, Diamant oder Aluminium und somit steckt auch ein Teil deutsche Ingenieursleistung in den schwedischen Lautsprechern.
Für den Hochtonbereich setzt XTZ die Accuton C25-6-158 ein. Der C25-6-158 Hochtöner ist mit einem ultraharten 25mm Keramikmembran ausgestattet und sitzt in einem Alugehäuse. Das Design aus belüftetem Titan-Schwingspulenträger und doppeltem Neodymmagnet soll einen niedrigen Energiespeicher garantieren und für eine hervorragende Wärmeübertragung sorgen. Die für eine Kalotte hohe Hubauslenkung mündet in einer geringe Kompression und geringen Verzerrung im Hochtonbereich.
Beim Tiefmitteltöner kommt der Accuton C173-11-191 zum Einsatz - XTZ pflanzt zwei Stück dieser Baureihe in der D.Appolito-Anordnung in die Front der Delta. Mit einem Durchmesser von je 180mm und einem Membran aus Keramik, soll der Lautsprecher zur maximalen Spielfreude beitragen. Dazu gesellt sich ein leichter Konus und ein Antrieb aus leistungsfähigen Magneten für eine hohe Impulstreue. Das ganze wird von einer ausgetüftelten Weiche mit den richtigen Frequenzen versorgt, die unter anderem mit hochwertigen Mundorf-Komponenten ausgestattet wurde.
Wo wir bei Frequenzen sind, die Delta bietet dem Hörer einen Frequenzgang von 36 -30.000 Hz bei 180 Watt Dauerbelastbarkeit. Das 2-Wege-System besitzt einen Wirkungsgrad von 89 dB, was sie sehr verstärkerfreundlich macht.
Unser Testsystem für diese "Vorführung" besteht diesmal aus unserer Onkyo P-3000R Referenz-Vorstufe und den extra für den Test zur Verfügung gestellten XTZ Edge A2-300 Endstufen. Wir setzten pro Lautsprecher eine Endstufe ein, um die Deltas optimal mit Impulskraft zu versorgen. Wir werden die XTZ-Endstufe in Kürze in einem separaten Review noch mal genauer vorstellen. Eines können wir aber schon mal vorweg nehmen, das Gespann aus Divine Delta und A2-300 Endstufe macht Spaß und bietet eine sichere Grundlage für exzessive Pegelorgien. Die Lautsprecher haben wir komplett offen betrieben, klanglich für uns nicht nötig einen Stopfen in einen Bassreflexkanal zu platzieren. Der Hochtonbereich blieb auf der normalen Einstellung, da er sich so am besten in das restliche Klangbild einfügte.
Besonnen möchten wir diesen Testabschnitt beginnen. Mit Eugene Ruffolo und seinem Song Fool for every Season beginnt auch die Divine Delta leise zu musizieren und transportiert die sensible Stimme des Sängers schön zu unserem Hörplatz. Dabei bindet sie das feine Gezupfe auf der Gitarre erstklassig ein und wirkt regelrecht detailversessen, aber keinesfalls störend. Der Hochtonbereich ist sehr präzise in seiner Abstimmung, die Keramik-Kalotte weiß genau was sie zu tun und zu lassen hat. Der Song erreicht vor dem Hörer ein ausgewogenes Stereo-Bühnenbild, die Tonalität wird bestimmend aber harmonisch von der Delta abgebildet und wir bekommen von Mr. Ruffolo eine würdige Interpretation dargeboten dich sich durch eine exzellente Abstrahlcharakteristik auszeichnen kann.
Mit Bob Dylan und seinem Klassiker Mr. Tambourine Man machen wir weiter um den eben gehörten Eindruck nochmal mit einer anderen Stimme zu überprüfen. Und Wow, von Anfang an zieht die Delta einen mit in den Song. Exakt und unglaublich präsent wird die Stimme in den Raum projiziert. Mit der unverkennbaren schönen Stimmenfarbe des US-amerikanischer Legende weiß auch die Delta umzugehen und beweist, dass mit einer selten so gut gehörten Interpretation dieses Songs. Aber auch die Instrumente sitzen perfekt in der Abstimmung. Die Gitarre platziert der Lautsprecher präzise um die Stimme und als die Mundharmonika einsetzt ist auch wieder der Hochtöner in seinem Element. Feine klangliche Nuancen werden nicht unterschlagen sondern perfekt in das Klangbild integriert und der Song bekommt vom Lautsprecher die richtige Portion Aufmerksamkeit zugesprochen.
Etwas dynamischer wird es mit Muse und ihren Song Uprising. Ja auch etwas mehr beim "Zulangen" stellt die Divine Delta vor keine Herausforderung. Der Beat sitzt satt im Raum, ohne dabei in ein Dröhnen abzudriften. Wird dabei von einer anspruchsvollen Gitarre flankiert und als der Leadsänger dann einsetzt zeigt der Lautsprecher sein ganzen Können. Es ist fast als würde Matthew Bellamy vor einem stehen. Das gesamte Musikkonstrukt beherbergt eine unglaublich stimmige Zusammensetzung, kein Instrument wird dem Hörer unterschlagen, nein eher schafft es die Delta einzelne Instrumenten die richtige Beachtung zu schenken ohne dabei jemanden bestimmtes zu präferieren. Alles fügt sich harmonisch ineinander und zeigt, dass die Sounddesigner bei XTZ wissen was sie tun.
Mit Dr.Dre und Just another Day wollten wir wissen, wie weit wir mit der Delta gehen können. Ja der umliegende Häuserblock hatte wohl Spaß, denn der Pegel den die Delta im Stande ist zu leisten macht einem Angst und Bange. Der Bass hämmert einem entgegen, dabei wirken die Lautsprecher so entspannt als würden wir gerade ein Violinenkonzert in Zimmerlautstärke genießen. Die Divine Delta blieb souverän bei ihrer klar verständlichen und niveauvollen Qualität in der Wiedergabe. Zeigt aber auch das ihr solche gröberen Musikstücke liegen und beweist das mit saftigen Basseinlagen und ein darum exzellent positioniertes Rap-Ensemble. Im Refrain als Asia Bryant das Zepter übernimmt, wird auch hier die Sängerin wunderbar im Raum platziert wahrgenommen und fügt sich mustergültig in den Track ein. Danke XTZ für diese Vorstellung ;) Kommen wir zum abschließenden Fazit.
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