Zentraler Bestandteil des TVs wird weiterhin Google TV sein. Mit einher gehen werden zahlreiche Updates, zu denen u. a. jetzt Kinderprofile gehören, die Google Foto-Gallerie als Bildschirmschoner usw. Der generelle Funktionsumfang dieses Betriebssystems sollte allgemein bekannt sein. Die Steuerung ist flott und lässt sich angenehm steuern.
Wie so oft, findet hier eine gewisse Verzahnung der Google-Basis sowie der eigenen Menü-Overlays statt. Auch das funktioniert gut und die eigene Steuerung geht innerhalb einer kurzen Eingewöhnungszeit sehr gut von der Hand.
Google Menü-Overlay (oben)
Sehr gut ist auch die Wiedergabe von Netzwerkinhalten. Filmdateien, Bilder oder anderweitige Inhalte werden sehr schnell geladen und flüssig dargestellt. Etwas schade ist allerdings, dass die Sortierung nicht übersichtlich gehalten ist. Ordner innerhalb einer NAS-Struktur werden leider nicht dargestellt, sondern nur die Dateitypen in ein „Sammelsurium“ geworfen und man muss sich mühselig durch die Dateistruktur durchwühlen.
Die Settings für die Bildsteuerung sind ebenfalls recht umfangreich, aber dennoch verständlich, für den Laien und für den anspruchsvolleren Nutzer ohnehin. Die Funktionen sind gut erklärt, an ein, zwei Stellen aber etwas wirr übersetzt. Dennoch bietet der C8K eine breite Palette an Funktionen in diesem Segment, die sich nicht nur über das umfangreiche Menü, sondern auch über das Schnellzugriffsmenü erreichen lassen.
Weitere Detaileinstellung - TV spezifisch
Wie jetzt im Artikel bereits mehrmals erwähnt, gibt es zwei Ausführungen von unserem Testmodell. International wurde / wird dieser vermehrt als C7K beworben, hierzulande steht aber der Q7C mehr im Fokus. Das hat mitunter vertriebstechnische Hintergründe und macht es dem Kunden nicht immer leicht durchzublicken, was sich genau hinter jenem Modell verbirgt. In der Vergangenheit hatte TCL hier noch deutlich komplexere Namensschemata in der Verwendung. Bei der 2025er Generation im Allgemeinen war man darum bemüht, eine deutliche Vereinfachung umzusetzen.
TCL C7K (links) und TCL Q7C (rechts)
TCL C7K (links) und TCL Q7C (rechts)
Die Q7C / C7K Modelle arbeiten mit dem LCD-VA-Panel (Crystal Glow-HVA-Technologie). Hierbei möchte man die hohe Kontrastleistung der klassischen VA-Technik mit deutlich verbesserter Blickwinkelstabilität realisiert haben. Wie schon geschrieben, sind beide Modelle technisch betrachtet identisch, haben nur einen anderen Layer auf dem eigentlichen Glas erhalten. Dadurch wird einfallendes Licht deutlich besser herausgefiltert und stört dann auch weniger das Seherlebnis. Subjektiv empfunden, hat aber die Glossy-Ausführung (C7K) eine höhere Farbbrillianz zu bieten.
TCL C7K (links) und TCL Q7C (rechts)
Im direkten 1:1-Vergleich konnte, bei abgedunkelten Verhältnissen und natürlich auch bei den Messwerten, kein wirklicher Unterschied festgestellt werden. Beide Modelle erreichen, sowohl mit dem glänzenden Panel und der mattierten Schicht einen 10%-Bild-Peak im Filmmaker Mode von rund 1600 nits. Fullwhite sind es knapp 600 nits. Auf den nächsten Seiten kommen wir dann zu weiteren detaillierten Labormessungen.
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