Die Verarbeitung des Displays ist hervorragend und setzt grundlegen auf den Aufbau, den mit der Vorstellung des G2 im Jahre 2022 Einzug präsentiert und sich bis zum G5 kaum bis gar nicht verändert hat. Eine wertige Aluminium-Umrahmung ziert das Panel, was in Summe gerade einmal eine Bautiefe von 25 mm vorzuweisen hat. Ab Werk wird eine Wandhalterung mitgeliefert, die diesen extrem flachen Aufbau ermöglicht und zugleich auch weitere Anschaffungskosten spart.
Haltepunkte für die LG-Slim-Wandhalterung
Die obere Abdeckung muss im Bedarfsfall lediglich abgenommen werden. Dahinter befinden sich dann die Aufnahmepunkte für die Wandhalterung, die dann fest am Untergrund montiert wird. Der TV wird dann lediglich eingehängt und bietet ganz leichten Spielraum nach vorm, um etwaige Kabel anschließen zu können.
Aber diese Methode steht bei unserem Testgerät (OLED65G57LW) nicht im Fokus, denn dieser kommt mit einem soliden Standfuß ausgestattet beim Kunden an. Jener wird fest am unteren Rahmen verschraubt und ermöglicht einen sicheren Stand. Allerdings hätte man hier auch eine Drehelement implementieren können, wie man es bspw. von Panasonic OLED-TVs kennt. Das hätte nochmal deutlich einen Mehrwert geboten. So bleibt dieser Fest und ist nicht seitlich bewegbar.
Massiver Aufbau des Standfußes - leider ohne Drehelement
Nett ist dafür die Möglichkeit, die Höhe der Montage bestimmen zu können. Im Halteelement befinden sich Lochvorkehrungen, die das ermöglichen. Im Endergebnis ergibt sich daraus eine andere Höhe des Panels. Sehr wichtig und interessant, wenn man zum Beispiel eine Soundbar direkt davorlegen möchte.
Das Anschlussfeld ist ggü. dem G4 unverändert geblieben. Für die Tonausgabe steht ein optischer TOSLINK-Anschluss bereit. Etwas ernüchternd ist aber der Umstand, dass man DTS als Tonformat nicht mehr unterstützt. Nachdem in den letzten Jahren LG schon mal den Support eingestellt und zwischenzeitlich wieder eingeführt hat (nach massivem Gegenwind der Käuferschaft), wird dies nun wieder praktiziert – sehr schade. Die Videosignale werden mit bis zu 165 Hz in der Bildwiederholrate dargestellt. Dolby Vision, VRR und ALLM werden ebenfalls unterstützt. Insgesamt stehen vier HDMI-Ports zur Verfügung. Des Weiteren drei USB-Ports, ein RJ45-Netzwerkport, der CI+-Slot und natürlich noch die Satelliten-Tuner-Anschlüsse bzw. Antennen-Steckplatz.
Nach unten geführter Anschlussbereich
Der Anschlussbereich selbst ist mit sinnvollen Kabelführungen ausgestattet, sodass man einem etwaigen Kabelwirrwar her werden kann. Die Anschlusskabel lassen sich auch durch den Standfuß leiten, sodass eine cleane Optik am Aufstellort des TVs erzielt werden kann. Zu guter Letzt lässt sich alles mit einer finalen Blende optisch verschließen. Einziger Kritikpunkt an dieser Stelle, der Stromstecker ist weiterhin fest verbaut (auch beim G5 hat man dies nicht geändert).
Kabelführung leicht gemacht - final mit einer Blende verdeckt
In diesem Modelljahr bringt LG eine neue Magic Remote auf den Markt, die sich, wie schon auf Seite 1 beschrieben, deutlich von den bisherigen Modellen unterscheidet. ABER! nicht für Revisionsnummer. Hier muss man also beim Kauf darauf achten, welches Modell man wählt, also G57, G58 oder G59. Die Standfußmodelle haben also die Fernbedienung ohne dediziertes Tastenfeld mitgeliefert (gilt auch für die C59-Versionen). Hat man jetzt einen G58 ausgewählt, wird die Magic Remote im klassischen Format mitgeliefert, wie wir sie aus den vergangenen Jahren kennen, aber mit neuer Revisionsnummer (MR25GB).
Bedeutet also in den meisten Fällen, dass man als Nutzer zur MR25GA „gezwungen“ wird. Diesen Schritt können wir nicht befürworten, auch wenn hier eine gewisse Subjektivität mitschwingt. War es doch in den letzten Jahren gerade das grandiose und ergonomische Konzept von LG, was die Steuerung so hervorragend machte. Die Pointer-Technologie ist zwar weiterhin vorhanden, aber die Größe ist deutlich reduziert worden. Auch fehlt der Nummernblock gänzlich. Laut diverser Aussagen und Informationen soll die „klassische“ MR25GB (mit dem alten Design) erst ab dem vierten Quartal 2025 erhältlich sein.
MR25GB mit altem Design
Aus unserer Sicht ein Rückschritt, auch wenn diese Ansicht vermutlich nicht jeder teilen wird.
Wie auch beim G5 fallen die klanglichen Eigenschaften, auch auf Grund des sehr schmalen Gehäuses, eher überschaubar aus und können als Grundbeschallung beziffert werden. Eine wirklich potente Akustikbeschallung sollte daher mittels eines externen Systems vorgenommen werden. Unabhängig davon bietet die Menüstruktur auch einige Parameter an, den Klang anzupassen und zu verändern. Auf der nächsten Seite werfen wir einige Detailblicke auf das webOS25 Betriebssystem sowie die zahlreichen Menü-Settings.
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