Die TV-Entwicklung schreitet unentwegt voran und bringt jedes Jahr neue Fortschritte zu Tage. Für die meisten TV-Nutzer muss es aber wahrlich nicht immer das aktuellste Modell sein, da die Fortschritte oftmals in Nuancen zu suchen sind. Von daher sind die Käufe von „Vorjahresgeräten“ in vielen Fällen die Preis-Leistungstechnisch bessere Option. In dieser befindet sich auf jeden Fall noch der LG OLED C2 in 65 Zoll (OLED65C27LA), den wir noch einmal auf die Probe gestellt haben. Lohnt sich aktuell der Kauf noch?
Klein aber fein - der LG OLED65C27LA - mit dunkelgrauem Gehäuse
Schauen wir uns nochmal die Details selbst an. Im Vergleich zur abermaligen Vorjahresversion (2021) hatte LG hier speziell optisch einiges angepasst. Generell fiel die Modellpflege sehr vielschichtig aus, sodass man sich als Käufer mehr auf die technischen Details konzentrieren muss, als das sie sofort ersichtlich werden. Aber blicken wir zunächst auf die grundlegenden Eckdaten. Die allseits beliebte C-Serie gibt es in sechs Größen: 42, 48, 55, 65, 77 und 83 Zoll. Damit deckt man großes Spektrum der Kaufinteressen ab, zumindest bei der Panelgröße. Bei den jeweiligen Versionen sind unzählige Modelle in den Handel gekommen. Der nachfolgende Nummernsuffix steht zudem für die Gehäusefarbe des Gerätes. Als Sonderfall können hier auch die CS-Modelle betrachtet werden, die zwar „alte Gehäuse“ bekommen haben, aber mit aktueller Technik ausgestattet sind.
Die anderen Ausführungen haben ebenfalls eine ähnliche Versionsvielfalt vorzuweisen, die wir hier aber nicht weiter erörtern wollen. Abgesehen vom Design wurden speziell die Geräte der 2022er Ausführung deutlich beim Gewicht abgespeckt, was in vielerlei Hinsicht Vorteile mit sich bringt. Unter anderem weniger logistischer Aufwand, leichterer Transport und gerade bei größeren Panels ein leichterer Aufbau. Das erzielt LG mit einem anderem Materialmix, der aber nicht weniger wertig daherkommt, als man zunächst annehmen könnte. Wer die Vorgängerversionen bereits im Groben (oder im Detail) kennt, der wird eher eine Aufwertung feststellen. Das um das Panel gebaute Gehäuse wirkt hochwertig und passt sich gut ins Gesamtbild mit ein, sodass der TV im Allgemeinen wieder sehr schick daherkommt.
In dieser TV-Generation bricht LG mit seinem gewohnten Namensschema und tauft das Betriebssystem webOS 22, stellvertretend für das aktuelle Kalenderjahr. Die aktuellste Generation kommt folgerichtig als webOS 23 daher. Mit einher gehen teils bekannte, teils aber auch neue Funktionen, die das Leben für den Anwender abermals vereinfachen und KI gestützt agieren lassen soll. Mit dazu zählt auch die Menüoberfläche, aber im Verlauf des Artikels dann mehr dazu. Verantwortlich für die Bildberechnung sowie alle anderen Funktionen rund um die Funktionalität ist der Alpha 9 gen. 5 Prozessor, welcher bereits eine lange Tradition bei LG hat. Aber auch Funktionen wie ein neuer Upscaler, der abermals in seiner Funktion verbessert worden sein soll, haben in der neuen Generation Einzug gehalten.
Die Rückseite hat ein effektives Kabelmanagement spendiert bekommen
Das dynamische Tone Mapping ist bereits von anderen Produkten bekannt und will in bis zu 5000 Teilbereichen des dargestellten Bildes jenes verarbeiten bzw. verbessern. In der Praxis sieht es so aus, dass entweder dunkle Bereich sichtbarer konturiert werden oder hellere Sequenzen oder weniger überblendet erscheinen. Einen großen Fokus hat man seitens der Entwicklung auch beim Thema Klang gelegt, was wieder mit dem Buzzword AI Sound Pro um die Ecke kommt und zahlreiche Funktionen in der Software mit integriert hat. In Summe soll so ein virtueller 7.1.2 Surround-Klang möglich sein. Wer sich von dem Gerät bisweilen nicht angesprochen fühlt, dem empfehlen wir nachfolgend nochmal unseren Produkt-Überblick für 2023-Geräte (zum Beitrag) sowie das nachfolgende Video:
All das klingt schon einmal sehr vielversprechend und ist quasi auf die Nutzung im Wohnumfeld gemünzt. Nachfolgend haben wir nochmal die wichtigsten Parameter bzw. technischen Details aufgelistet, bevor es auf der nächsten Seite mit der Detailbetrachtung des TVs weitergeht.
| LG OLED C2 (OLED65C27LA) im Überblick | |
| Bezeichnung | LG OLED65C27LA |
| Verfügbare Größen | (C-Reihe insgesamt: 42", 48", 55", 65", 77, 83") |
| Preis | ~1500,- EUR (Straßenpreis) 3100,- EUR (UVP) |
| Garantie | 2 Jahre (gegen Aufpreis mehr) |
| Hersteller-Homepage | www.lg.com |
| Maße | mit Standfuß: 93,2 x 57 x 4,1 cm (B x H x T) ohne Standfuß: 93,2 x 54 x 4,1 cm (B x H x T) |
| Gewicht | 16,7 Kg (mit Standfuß) |
| weitere Daten | |
| Auflösung | 3840 x 2160 Pixel |
| 10-Bit-Panel | Ja |
| Format | 16:9 |
| HDR | HDR10, HLG, Dolby Vision |
| Betriebssystem | webOS 22 |
| VESA-Standard | 300x200 |
| Farbe | Schwarz |
| Konnektivität | |
| Audio | 2.0 Kanal 40 Watt Gesamtleistung |
| Anschlüsse | ▪ 4x HDMI 2.1 (4K 120hz / eARC) ▪ 3x USB 3.0 ▪ 1x CI+ Slot 2.0 / 1.4 (Common Interface) ▪ 1x SAT-Tuner (F-Buchse) ▪ 1x RF-Stecker (Terrestrisch) ▪ 1x RJ45-Netzwerkport |
| Tuner-Anzahl / Typ | 2x DVB-T/-T2/-C/-S/-S2 HEVC (H.265) |
| Leistungsaufnahme SDR | Idle: unter 0,5 Watt 97 kWh/1000 Stunden (Herstellerangaben) |
| weitere Features | |
| Ausstattung | ▪ WLAN 802.11 ax integriert ▪ WiFi 6 ▪ HbbTV, DLNA ▪ UHD-Upscaler ▪ USB-Recorder |
| Audio-Codecs | AC4, AC3(Dolby Digital), EAC3, HE-AAC, AAC, MP2, MP3, PCM, WMA, apt-X |
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