Bei der Aufstellung wählten wir ein konservatives Stereo-Szenario, mit einem Abstand von ca. 2,20 Meter zwischen den Lautsprechern. Der Wandabstand betrug ungefähr 30 Zentimeter zur Rückwand. Dieser wurde absichtlich etwas geringer gewählt, da das nach unten abstrahlende Bassreflex-System prädestiniert dafür ist. Das Bassverhalten war aber trotzdem nicht ganz unproblematisch, da die großen nuPros sehr kraftvoll zu Werke gehen. Dank des integrierten DSPs war das aber lösbar und nach ein paar Höreindrücken auch unkompliziert einstellbar. Für einen guten Stereoeffekt muss man die beiden Lautsprecher nicht zwingend anwinkeln, das Abstrahlverhalten ist hier sehr breit ausgelegt.
Wo wir sonst auf unsere Referenz-Verstärkerkombination Onkyo P-3000R Vorverstärker und Endstufe Onkyo M-5000R zurückgreifen, brauchen wir diesmal nur einen Zuspieler. Die Wahl fiel auf unseren Onkyo C-N7050 CD-Player mit Netzwerkfunktion, da dieser auch eine Wiedergabe von hochauflösenden Material wie z. B. DSD möglich macht.
Für den Filmbetrieb schlossen wir unseren Panasonic Fernseher direkt an die Nubert Lautsprecher an, da wir so auf die integrierten Streamingdienste Netflix und Amazon Prime Video zugreifen konnten. Wir wählten eine ausgewogene Mischung aus Serien und Filmen um den Lautsprechern auch alles abzuverlangen. Schlussendlich fiel die Wahl auf Iron Man bzw. die Szene in der Mr. Tony Stark den Leuten der Army seine neueste Entwicklung, die Jericho vorstellt. Diese Szene haben wir schon unzählig mal gesehen und favorisieren sie gerade wegen dem vorhandenen Tieftonbereich. Somit wurde der Volume-Regler schon etwas höher eingestellt, schließlich hatten wir schon einige Standboxen in unserer Redaktion und wussten ungefähr was passieren musste. Aber die Nubert wollten uns einen fiesen Streich spielen. Die A-700 feuerten den Tieftonanteil dermaßen kraftvoll und impulsiv in unseren Hörraum, dass wir das mit einem kurzen zusammenzucken quittierten.
Es ist unglaublich in welchen Frequenzbereich diese Standbox vordringen kann, ohne dabei irgendwie überanstrengt zu wirken. Das Bassfundament war knackig, präzise und ließ den so oft gewünschten Subwoofer einfach überflüssig wirken. Diesen ausgewachsenen Tieftonanteil erkauft sich die Box aber auch mit einer starken Anregung des Raums und entstehende Raummoden machen es etwas problematisch. Hier folgte der von uns schon erwähnte Eingriff im DSP und wir mussten den Bassbereich etwas einregeln, auch wenn es richtig Spaß machte. Dem könnte man sicherlich mit akustischen Anpassungen unserer Räumlichkeiten entgegentreten, dass würde an dieser Stelle aber den Rahmen sprengen. Das räumliche Klangbild wurde von uns als sehr ausgeprägt wahrgenommen, Stimmen lösten sich exzellent vom Bild und wurden detailliert und ohne Zschichel-Laute an den Hörer weitergegeben. Musikalische Szenen wurden erstklassig ausstaffiert, das Klangbild wahr sehr ausgewogen und präzise im Timing. Die nötige Filmatmosphäre wurde sehr gut transportiert
Diesmal fangen wir direkt etwas kräftiger an. Mit Carry Fire hat Robert Plant vor kurzem sein elftes Album vorgestellt. Eigentlich wäre aufgrund des 50. Bandgeburstag eine Reunion angebracht, die schon so lange von den Fans gefordert wird. Aber das aktuelle Album wird erstmal mindestens 2018 betourt, somit ist dem erstmal ein Riegel vorgeschoben. Der Frontman der legendären Band Led-Zeppelin kann aber auch alleine mit sehr ausgefallenen Stücken überzeugen. Mit Bluebirds over the mountain gibt es ein sensationelles Duett mit Chrissie Hynde auf der Scheibe, der Frontfrau der Pretenders. Die A-700 transportieren das auch sehr ordentlich. Der einsetzende Bass kommt konturiert beim Hörer an, die Gitarrenriffs wirken wunderbar losgelöst aber integriert in das musikalische Geschehen. Die Violinen sowie die Stimmwiedergabe beider Legenden werden in einer räumlichen Bühne präsentiert, die klar unterstreicht das die Nubert Lautsprecher musizieren können bzw. es verstehen das wiederzugeben. Klasse Einstieg.
Als nächstes möchten wir es etwas ruhiger angehen. Mit Christina Aguilera und dem Song Bound to you müssen die Nubert klar zeigen, dass man auch in den oberen Frequenzbereichen präsent ist. Das Musikstück besteht fast nur aus der Stimme der Ausnahmekünstlerin und wird leicht untermalt von Instrumenten. Genau so würden wir das Gehörte auch interpretieren. Die stimmliche Wiedergabe ist sehr räumlich und klar abgebildet wahrnehmbar, löst sich sehr gut von dem Hintergrundgeschehen ohne dabei den Bezug zu verlieren. Der instrumentale Anteil baut der Lautsprecher wunderbar drum herum und liefert ein sehr klares und vor allem homogenes Klangbild, welches die Emotionen der Künstlerin sehr gut transportieren kann.
Da wir ja bei den Nubert zwei Tieftöner zur Verfügung haben, sollten diese auch mal gefordert werden. Hier bietet sich die Hip-Hop Legende Dr. Dre mit dem Track Issues vom Filmsoundtrack "Compton" bestens an. Genug Manpower ist auch vorhanden, denn Ice Cube ist unter anderem auch mit von der Partie. Wie erwartet wird es heftig und die Nubert zeigen was Pegel und Membranauslenkung heißen können. Die Bass ist, um es passenden Jargon zu beschreiben, "derbe fett im Raum spürbar" und lassen die Lautsprecher "krass bangen". Im Ernst, die Nubert zeigen eindrucksvoll was sie im Stande sind zu leisten. Der Track wird sehr druckvoll und mit einem kräftigen und überaus präzisen Tieftonanteil dem Hörer entgegen geschmettert, dass man gar nicht anders kann und seine alten Tanz-Skills, zumindest versucht wieder rauszuholen. Aber auch der restliche Klangeindruck überzeugt und lässt die Protagonisten mit ihren Sprechgesangeinlagen einen würdigen Auftritt im Geschehen. Eine sehr überzeugende Darstellung, auch wenn wir den Bassregler auch hier wieder etwas in der Wiedergabe stutzen mussten, da er einfach zu stark unseren Raum anregte.
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