Der Klangriegel macht einen sehr wertigen und gleichermaßen eleganten Eindruck, in weiß wirkt diese nochmals ein Stück hochwertiger, als ohnehin schon. Das schick eingefügte Frontgitter ist aus Metall. Das Display wurde auf Grund der Treiber-Bestückung seitlich platziert, was natürlich akustische Hintergründe hat, wie wir gleich sehen werden. Die weiße Farbausführung ist natürlich deutlich kontrastreicher – es steht aber auch eine schwarze Ausführung zur Wahl, gleichwohl auch beim Subwoofer.
Die Bedienung selbst kann entweder mit der Fernbedienung erfolgen oder für die grundlegenden Settings, über das Touch-Steuerfeld auf der Oberseite der Soundbar. Die Fernbedienung hat eine deutliche Aufwertung erfahren. Als Material verwendet man hier jetzt Metall und sehr solide Tasten mit einem angenehmen Druckpunkt. Das war bei der Cinebar 22 noch nicht so und wurde auch von uns kritisiert. Zudem liegt das Eingabegerät sehr gut in der Hand, da es deutlich dem Stadium einer bloßen „Begleiterscheinung“ entwachsen ist.
Sehr wertige Einfassung der Soundbar
Die Steuerelemente selbst sind sehr gut und durchdacht positioniert worden. Settings erreicht man sinnvoll und selbstverständlich. Auch Preset-Buttons sind auf der Fernbedienung vorhanden sowie das schnelle Anpassen des Pegels möglich.
Hochwertige Fernbedienung mitgeliefert -
Beleuchtete Touch-Elemente an Oberseite
Das 5.1.2-Layout ist eines der wichtigsten Merkmale der neuen Soundbar. Die drei Frontkanäle sind koaxial aufgebaut, wodurch die jeweiligen Lautsprechereinheiten konstruktiv auf eine gemeinsame Schallabstrahlung ausgelegt sind. Ergänzt wird das System durch weitere Kanäle für die räumliche und vertikale Wiedergabe. Damit will man nicht nur simuliert die immersiven Höhenkanäle erzeugen, sondern auch physisch vorhanden präsentieren. Innerhalb des eigenen Soundbar-Portfolios ist es die erste Klanglösung, die das in dieser Form anbietet.
Konkret sprechen wir hier von 10 verbauten Lautsprecher-Chassis, die auch als solche zu bezeichnen sind. Die nachstehende Abbildung visualisiert den Koxialaufbau derer: 3x in der Front (Links – Center – Rechts), 2x auf der Oberseite aus Upfirering-Chassis und zwei weitere als seitlich abstrahlende Modelle. Die Gesamtleistung (232 Watt) der Treibereinheiten verteilt sich auch wie folgt: 3x 30 W Woofer + 7,5 W Tweeter + 4 x 30 W Side and Upfire.
Um schon ein wenig den Praxistest zu teasern: Die Sprachverständlichkeit und die Kanalstaffelung zwischen Center und Links sowie Rechts sind als exellent zu bezeichnen und setzen sich deutlich von vielen anderen Produkten dieser Klasse aktuell ab. Einen großen Anteil daran haben einfach die „massiven“ Koaxial-Chassis, die hier verbaut werden – siehe Bild. Als Frequenzbereich gibt man im Übrigen 150 – 20.000 Hz (nur für die Soundbar ohne Subwoofer) an.
Wie bei einer Soundbar dieser Klasse üblich, sollte bereits vor dem Aufstellen geprüft werden, wie viel Platz unter dem Fernseher zur Verfügung steht. Die Positionierung ist nicht nur aus optischen Gründen relevant, sondern kann auch die Wahrnehmung der Höhenkanäle und die allgemeine Raumwirkung beeinflussen. Wer die Soundbar an der Wand montieren möchte, sollte die dafür vorgesehenen Befestigungsmöglichkeiten und die Angaben in der Bedienungsanleitung berücksichtigen. Eine entsprechende Halterung wird von Teufel auch im Zubehör für 70 Euro angeboten.
Mit den Maßen von 122 cm in der Breite, 17 cm in der Tief und 9,5 cm in der Höhe bekommt man eine große Soundbar vor die Nase. Aufgrund der Höhe sollte man natürlich prüfen, inwiefern diese vor dem eigenen TV passt und ob sie ggf. ins Bild ragt. Mit einem Gewicht von 8 Kg (nur für die Soundbar) fällt sie auch in dieser Kategorie sehr solide aus. Der Subwoofer bringt nochmals 15 Kg auf die Waage. Am dargestellten Beispiel eines LG G6 in 55 Zoll sieht man sehr gut, dass der Klangriegel noch bündig am unteren Bildrand abschließt. Aber nicht jeder TV bietet den „Freiraum“ in diesem Bereich.
Haltepunkte / Gewinde für eine Wandmontage - Halter ist als Zubehör bei Teufel erhältlich
Bei der Verbindung zwischen CINEBAR PRO 2 und T 10 Mk2 kann auf eine kabellose Übertragung zurückgegriffen werden. Das integrierte Wireless-Modul des Subwoofers ermöglicht die Verbindung mit kompatiblen Teufel-Systemen. Ein separates Subwoofer-Signalkabel ist damit nicht zwingend erforderlich.
Anschlussbereiche befinden sich in verschiedenen Kammern
Wichtig bleibt allerdings: Auch im Funkbetrieb benötigt der Subwoofer einen eigenen Stromanschluss. Darüber hinaus lässt sich der T 10 Mk2 über seinen Cinch-Eingang kabelgebunden betreiben. Das ist insbesondere dann interessant, wenn der Subwoofer mit einem kompatiblen AV-Receiver oder einem anderen geeigneten Gerät verwendet werden soll.
Die CINEBAR PRO 2 selbst ist auf den Einsatz mit modernen Fernsehern und Zuspielern ausgelegt. Bei der Einrichtung sollte man darauf achten, die Tonübertragung des Fernsehers korrekt zu konfigurieren. Gerade bei Dolby Atmos und DTS ist entscheidend, dass das jeweilige Quellgerät das passende Tonformat ausgibt und der Übertragungsweg dieses unterstützt. Für die Nutzung von Streaming-Diensten stehen zusätzlich AirPlay 2 und Google Cast zur Verfügung. Damit deckt das System neben dem klassischen TV-Betrieb auch die drahtlose Musikwiedergabe ab.
Bei den Anschlüssen selbst stehen zwei HDMI 2.1 (Input) und ein HDMI 2.1 Port als Ausgang zu Verfügung. eARC wird ebenfalls mit unterstützt. Des Weitere bietet die Soundbar noch einen Stereo-Cinch-Eingang und einen optischen TOSLINK-Port für Audio-Verarbeitung an.
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