Die aktuelle Nubert nuPro Lautsprecher-Serie besteht aus zahlreichen Produkten, die im klassischen Lautsprecher-Segment einzuordnen sind, als auch im Soundbar- bzw. auch im Sounddeck-Bereich. Ein Standlautsprecher-Ableger stellt die nuPro XS-6000 RC dar, welches wir uns einmal ausgiebig zur Brust genommen und im Praxistest auf die Probe gestellt haben.
Wie einleitend schon angerissen, gibt es in Nuberts aktiven Lautsprecher-Portfolio inzwischen einiges zu bieten. Ob nun kleine kompakte Ableger, große Standlautsprecher wie die XS-8000 RC, die gewissermaßen das Flaggschiff der nuPro-Modellreihe darstellen, oder eben kompaktere Sounddecks, respektive Soundbars. Mit der zuletzt genannten Kategorie kann entweder mit dem großen Besteck in Form des XS-8500 RC Sounddeck (zum Test) gefrühstückt werden, oder man greift zur kleineren AS-2500 (zum Test), die natürlich auch leistungsmäßig und auch preislich sich deutlich nach unten orientiert. Wie man sieht, ist das Angebot breit gefächert.
So ziemlich der Mitte davon findet man die nuPro XS-6000 RC, welche als elegante und schicke Standlautsprecher-Lösung konzipiert wurde, in der Grundform nun schon einige Jahre am Markt ist und wie die Geschwistermodelle, immer um etliche Funktionen erweitert wurde. Mit einem Paarpreis von 2890 Euro geht das Duo an den Start und hat zahlreiche Funktionen im Petto, die wir in der Form auch schon bei anderen Produkten aus der nuPro-Modellreihe gesehen haben. Wie der 3½-Wege-Lautsprecher sich in der Praxis geschlagen hat, das haben wir nachfolgend dokumentiert.
Die XS-6000 RC, mit knapp einem Meter Höhe und ca. 19 Zentimeter Breite ist eher zurückhaltend, was ihnen mit dem weißen Lackkleid überaus gut steht und attraktiv für Freunde des Mottos „Weniger ist mehr“ macht. Wahlweise gibt es die Lautsprecher auch mit schwarzem Schleiflack.
In der Front des vollaktiven 3 1/2-Wege-Lautsprechers sitzen insgesamt vier Chassis und ein OLED-Display inklusive Menüsteuerungstasten. Im Hochtonbereich kommt eine 25 mm Gewebekalotte zum Einsatz, für den Mitteltonbereich ist ein 148 mm Schallwandler verantwortlich und den Bassbereich bilden zwei 148 mm Tieftöner mit Polypropylen-Verbund-Membran ab. Zusammen sollen die Lautsprecher ein Frequenzband von 28 – 22.000 Hertz abbilden können. Für die Steuerung aller Funktion und die Anzeige der gewählten Einstellungen sitzt unter den Schallwandlern das allseits bekannt OLED-Display inklusive Steuerungstasten. Trotz des Akustikstoffs an den Frontblenden ist das OLED-Display auch bei 2–3 Meter Entfernung gut ablesbar.
Wie klar sein sollte, werden dank der verbauten Aktivtechnik etwa Geräte wie ein Verstärker obsolet, jedenfalls ist das seit jeher der Ansatz der Hersteller. Die XS-6000 RC von Nubert agieren nicht in dem bekannten „Master / Client-System“, sondern in jedem Lautsprecher befindet sich die identische Elektronik und nur im Menü wird der „Master“ und der „Slave“ konfiguriert. Somit werden die Gerätschaften dann aufeinander abgestimmt. Ein Systemkabel zum Verbinden beider Lautsprecher ist auch nicht mehr notwendig, das funktioniert inzwischen kabellos.
Die nuPros arbeiten hochauflösend mit 24 Bit / 192 kHz. Wer jetzt beispielsweise ein Heimkino oder Mehrkanalaufbau damit beitreiben möchte, der kann sich den Nubert nuXinema als zentrale Steuereinheit hinzuholen, der als solche auch fungiert und zugleich ein hohes Maß an Anschlüssen zur Verfügung stellt. Wie das Prinzip grundsätzlich funktioniert, haben wir an Hand der XS-8500 RC bereits ausführlich erklärt. Im Falle der XS-6000 RC wird aber eben ein nuXinema PreAV benötigt, aber das ist ein separates Thema.
Angetrieben werden die Chassis von einer aktiven Weiche sowie vier Digitalverstärkern mit jeweils 120 Watt Nennleistung. Für die Konnektivität stehen dem Nutzer zwei optische, zwei koaxiale, zwei USB (einer dient für das HDMI-Modul) und ein symmetrischer AES-Eingang zur Verfügung. Die analoge Sektion ist etwas übersichtlicher, ein symmetrischer XLR-Eingang und ein „unbalanced“ Stereo-Cincheingang sind auf der Rückseite untergebracht. Alle digitalen Schnittstellen können mit Auflösungen von bis zu 24 Bit/192kHz umgehen. Für Freunde der kabellosen Zuspielung ein Bluetooth-Modul 5.0 mit aptX-HD und aptX-LL integriert.
Für sicheren Stand sorgen zwei massive Metalltraversen, die in der dargestellten Form fertig montiert geliefert kommen und lediglich am Gehäuse verschraubt werden müssen. Einzig eine Höheneinstellung für Unebenheiten fehlt, das wäre das einzige Manko, was man aufzählen könnte. Auf der nächsten Seite geht es dann weiter mit dem Praxistest und dem Klangcheck.
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