Yamaha brennt zur IFA dieses Jahr ein Produktfeuerwerk ab. Dabei erinnert man sich wo man herkommt und konzentriert sich auf den Stereobereich. Dazu zählt auch die neue Endstufe M-5000, die von den 130 Jahren Erfahrung des Unternehmens profitieren soll und mit genügend Leistung daher kommt. In Anlehnung an vergangene HiFi-Zeiten setzt Yamaha bei ihrer neuen Endstufe auf beleuchtete VU-Meter und eine massive Bauform.
Mit der neuen Yamaha M-5000 bringt der Hersteller eine Stereo-Endstufe auf den Markt, welche eine Leistung von zweimal 200 Watt bei 4 Ohm bereitstellen kann. Neben der charakteristischen Yamaha-Optik, Alu-Frontblende mit eckigen Schaltern, setzt man auch ein großzügig dimensioniertes VU-Meter mit einer warmen Beleuchtung in die Front des massiven Verstärkers.
Das Yamaha mit Materialen bei ihrem Flaggschiff nicht geizt, unterstreicht die schon angesprochene sieben Millimeter starke Alu-Frontplatte. Damit dieses Konstrukt auch wirklich ruhig auf den Möbeln thronen kann, wurden der Endstufe massive Messingfüße verpasst, die entweder mit Spikes oder mit einem Einsatz für empfindliche Oberflächen bestückt werden können.
Bei den Anschlüssen setzt man auf Bewährtes, neben den symmetrischen Balanced-Eingängen im XLR-Format, stehen auch Eingänge für Cinchkabel dem Nutzer zur Verfügung. Besondern viel Wert hat Yamaha auf die Verbindung mit dem Lautsprecher gelegt. Wie schon bei den massiv ausgeführten Füßen, setzt man auch hier auf Messing. Die großzügig dimensionierten Schraubklemmen sitzen auf 3mm starken Messingplatten, die für die nötige Festigkeit sorgen und Verzerrungen aufgrund nicht magnetischer Eigenschaften reduzieren soll.
Der Innere Aufbau ist komplett symmetrisch aufgebaut. Dabei wird der linke und rechte Kanal komplett voneinander physisch wie auch elektrisch isoliert. Dieses Layout soll für den perfekten Signalweg sorgen, da sich beide Kanäle nicht gegenseitig beeinflussen können. Durch die Mosfets-Leistungsverstärker soll der Leistungsverstärker auch Impedanz kritischen Lautsprechern die Stirn bieten können und die großen Kondensatoren verleihen dem M-5000 die Impulskraft für die nötige Performance. Dabei hilft auch der massive Ringkerntransformator, der auf einer 3mm starken Messingbasis im Gehäuse thront.
Das Gehäuse der M-5000 Endstufe wurde von Grund auf neu entwickelt und bietet einzelne Bereiche für die Schaltungen. Die komplette Elektronik sitzt auf separaten, entkoppelten Trägern im Gehäuse und diese Konstruktion verhindert unerwünschte Vibrationen innerhalb des Schaltkreises und soll für optimale Klangergebnisse sorgen.
Als Verkaufstart peilt man wohl den November diesen Jahres an. Preislich bewegen wir uns um die 7.000,- Euro für die Yamaha M-5000 Endstufe.
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