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JBL E65BTNC Kopfhörer
von 911NAS
An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an das Hifi-Journal Team. Habe ich sehr über die Auswahl gefreut. Hier nun der ausführliche Testbericht / Praxistest. Die Verpackung Die Verpackung ist im gewohnten JBL Design schlicht, aber auch sehr ansprechend. Man erkennt auf Anhieb, welches Produkt geliefert wurde: E65BTNC ein Overear Kopfhörer mit Bluetooth und Aktive Noise Cancelling. Der Ladenpreis ist aktuell bei rund 200,- €. Daher ist meine Erwartung auch schon recht hoch was die alltags Tauglichkeit angeht. Die wichtigsten Funktionen sind natürlich auf der Verpackung dargestellt. Die Akkulaufzeit mit ANC Funktion ist z.B. mit 15 Stunden angegeben, also ausreichend für einen Tag unterwegs im Dauerbetrieb. Lieferumfang Zu dem Kopfhörer werden alle benötigten Kabel mitgeliefert: • 1 USB Ladekabel • die Bedienungsanleitung • 3,5mm Klinke Kabel mit Fernbedienung und Mikrofon • Kopfhörer black Das USB Kabel ist im auffälligen JBL Orange. Was leider fehlt ist eine passende Tragetasche für den Transport bzw. Aufbewahrung. Das Testmodell wurde in der Farbe black geliefert, ist aber auch in blue und white erhältlich. Die technischen Daten Für den JBL E65BTNC sind folgenden Daten vom Hersteller angegeben: Unboxing Auch beim Auspacken findet man zunächst im inneren eine schicke schlichte schwarze Schachtel. In der Schachtel befindet sich in einer schwarzen Kunststoffbox der Kopfhörer. In einer weiteren schmalen schwarzen Faltschachtel befindet sich das Zubehör und die Bedienungsanleitung. Insgesamt muss man aber sagen: „auf den Inhalt kommt es an“. Erstmal laden Bevor es richtig losgeht, muss der Akku natürlich erstmal voll aufgeladen werden. Damit der Akku seine volle Aufladung erhält, habe ich ihn bewusst ohne Nutzung in Ruhe geladen. Die Ladedauer betrug erfreulicher Weise nur 1,5 Stunden. Der Akku ist im Kopfhörer fest verbaut. Funktionen und Bedienung Um alle Funktionen richtig zu verstehen, liest man sich in der Regel zuerst die Bedienungsanleitung durch. Diese ist von JBL als Quickguide wirklich sehr kurz gehalten. Was etwas verwirrend ist, sind alle verschiedene Sprachen zu den einzelnen Funktionen. Hier wäre es wirklich verständlicher gewesen, wenn man die Informationen pro Land zusammengefasst hätte. So muss man ständig Blättern. Außerdem ist die sehr kleine graue Schrift auf der glatten weißen Broschüre selbst mit Brille schwer zu lesen. Also kann man auch am Gerät direkt selbst testen; geht halt viel schneller. Die Handhabung ist recht simpel: An der linken Ohrmuschel befindet sich nur der USB Anschluss für das orange Ladekabel; an der rechten Ohrmuschel befindet sich ein Schieber zum Anschalten, 3 Tasten für die Musikkontrolle (lauter + / Start bzw. Pause / leiser -), ein klinken Anschluss, das Mikrofon sowie die Tasten für Bluetooth und ANC. Die Tasten für die Musikkontrolle haben außerdem eine dreifache Belegung: Musikmodus, Telefonmodus und Sprachsteuerung für Siri bzw. Google Now. Im Musikmodus kann man mit der lauter bzw. leiser Taste die Musik nach vorne > bzw. zurückspringen <, wenn man die Taste für 3 Sekunden festhält. Im Telefon Modus ist die Start Taste für die Rufannahme bzw. Auflegen oder zum Abweisen von Gesprächen 3 Sekunden festhalten. Für die Sprachsteuerung von Siri oder Google Now muss man die Start Taste 2-mal kurz drücken. Die Funktion ANC ist werkseitig angeschaltet. Zum Deaktivieren muss man die Taste eine Sekunde lang drücken. Es erfolgt ein kurzer Quittungston. Das Pairing mit dem Handy ist wie mit allen Bluetooth Geräten recht simpel. Hierzu muss man nur in das Einstellungen Menü des Handys und Bluetooth einschalten. In der Liste wird dann JBL E65BTNC angezeigt. Leider muss man immer wieder über das Einstellungen Menü im Handy die Verbindung starten. Die Tasten am Kopfhörer sind sehr schlicht gehalten und nur ganz schwach erkennbar. Insgesamt macht man sich mit der Bedienung aber sehr schnell vertraut, sodass dies nur ein sehr kleines Manko ist. Bei angeschlossenem Klinke Kabel kann man die Musik per Taste starten und stoppen. Per Doppelklick wird ein Track weiter geschaltet. Auch das Telefonieren ist problemlos möglich. Hier ist die Taste für Rufannahme und Gespräch beenden. Das Mikrofon ist auch im Taster eingebaut. Die Sprachqualität ist perfekt. Die Steuerung funktionierte nur mit dem Handy (iPhone 7). Im Test mit dem Notebook konnte die Musik nicht gesteuert werden. |
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Verarbeitung: Der optische Eindruck
Der Kopfhörer ist mit 264g sehr angenehm zu tragen und transportieren. Die Ohrmuscheln sind optisch ansprechend mit einem großen L und R beschriftet, so dass man die Tragerichtung sofort erkennen kann. Diese lassen sich zudem noch um 90° verdrehen. Die Polster sind sehr weich und mit einem feinen Kunstleder überzogen. Die Muscheln sind im Bügel beidseitig 11-fach verstellbar. Der Bügel ist mit einem schönen Riffelstoff überzogen. Auf der Kopfseite ist ein grauer JBL Print angebracht, den man auch auf der linken und rechten Ohrmuschel wiederfindet. Der Praxis Test Für den Test kamen folgende Geräte zum Einsatz: iPhone 7, HP Notebook und ein Technics CD-Player. Als Hörtest habe ich folgende Songs aus unterschiedlichen Genre herausgesucht: 1. Pop aktuell: Dua Lipa – New rules Adele - Skyfall 2. Synthie Pop: Depeche Mode – Going Backwards3. Rap: Sido & Savas – Haste nich gesehen Kid Ink – Be real 4. Rock: Queen – The show must go on Dire Straits – Money for nothing 5. Metal: Metallica – Hardwired Metallica mit dem San Francisco Symphony Orchestra – Nothing else matters 6. Classic: Richard Strauss – Also sprach Zarathustra Beim Aufsetzen des Kopfhörers war ich schon sehr überrascht. Ich kam mir vor wie in einem schalldichten Raum. Das Active Noise Cancelling (ANC) zeigte seine volle Wirkung. Den aktuellen Song von Dua Lipa – New rules habe ich aufgrund seiner Vielfältigkeit zuerst ausgewählt. Seichter vocals Start und leichten Beats bis zum Refrain, beim dem auch die Bässe zur vollen Wirkung kommen, was auch bei Goin Backwards von Depeche Mode flashte. Ständiges Kopfnicken im Takt – kein Problem – der Kopfhörer sitzt. Bei Skyfall der erste Test mit klassischen Elementen; Klavier, Streicher und Drums. Das volle Orchester und die sanfte Stimme von Adele reißen einen mit. Das gleiche Feeling hat man auch bei Queen, Nothing else matters und Richard Strauss‘ Also sprach Zarathustra. Freddie Mercury und James Hetfield so nah am Ohr ist einfach fantastisch. Zu Hardwired setzte auch das erste Headbanging ein – ohne Verluste – einfach Hammer. Aber auch im Rap Bereich überzeugt der JBL E65BTNC in alle Bereichen. „Bass, Bass, wir wollen Bass“ Ob mit oder ohne ANC ist man dem JBL E65BTNC komplett von der Außenwelt abgeschirmt. Daher Vorsicht im Straßenverkehr oder beim Joggen absolut nicht zu empfehlen. Man sollte lieber die Momente zum Entspannen nutzen, zu Hause oder auf einer langen Bahnfahrt bzw. Flugzeug. Auch Gespräche von seinen Mitmenschen bekommt man einfach nicht mit; ist vielleicht manchmal auch gut so Telefonfunktion: Auch dies ist kein Problem. Man muss sich nur daran gewöhnen, dass man halt von außen nichts hört und seine Stimmlautstärke anpassen. Die Sprachqualität ist mit Kabel einfach besser als per Bluetooth. Bei geplanten längeren Telefonaten würde ich hier das Kabel bevorzugen; für ungeplante anrufe ist das Bluetooth halt praktisch. Der Akku: Die angegebene Zeit der Akkudauer wurde übertroffen. Nach rund 15 Stunden Dauerbetrieb mit Bluetooth und ANC durfte ich den Kopfhörer weiter genießen. Pro / Kontra Pro
• Gutes Preis- / Leistungsverhältnis • Einfache Bedienung mit einer Hand Kontra
• Flugzeug Adapter fehlt Insgesamt bin ich sehr von dem JBL E65BTNC überzeugt. Wenn ich ihn nicht gewonnen hätte, wäre er auf jeden Fall auf meiner Anschaffungsliste gelandet. Ausschlaggebend ist die sehr gute Qualität beim Tragen und die überzeugende Klangqualität. Die fehlende Tasche und der Flugzeugadapter sind zu verschmerzen. Wer mehr möchte, sollte sich für 100€ mehr den JBL Everest Elite 750NC zulegen. >>> 911Nas <<< |
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Hi Nas,
Zuerst einmal: top Lesertest! Deinem Nick entnehme ich dass du vor allem in Richtung Hip Hop unterwegs bist? |
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