Der BRAVIA 7 II versteht sich als „kleinere“ Ausführung des aktuellen, neuen Lineups. Optisch fällt im ersten Moment allerdings gar nicht sofort auf, dass es sich dabei um die „abgespecktere“ Variante handelt. Unter dem Preispunkt betrachtet, positioniert Sony diese Modellreihe ein wenig attraktiver als die 9er-Modelle. 50, 55, 65, 75, 85 und 98 Zoll sind hier Größenwerte, die ab sofort im Handel verfügbar sind.
Anders als beim größeren Geschwistermodell zeigt sich das verbaute Panel nicht so stark mattiert und hat, wie auf den Bildern zu erkennen, eine leichte „Glossy-Beschichtung“. Inwiefern jetzt genau hier die Unterschiede positioniert sind, hatte Sony nicht kommuniziert. Gleichermaßen gilt das auch für die grundlegende Bild-Performance. Es ist davon auszugehen, dass hier vermeintlich die Spitzenhelligkeit etwas geringer ausfallen wird. Wie gesagt, eine exakte Performance-Gegenüberstellung hatte Sony der Presse ggü. zu keinem Zeitpunkt genannt.
Das Design im Standfußbereich ist fast identisch zwischen der 9er und 7er-Serie. Der massive T-Fuß aus Metall hat ebenfalls das Milchglas spendiert bekommen, was sehr diffus, etwaig dahinterliegende Kabel verschleiert. Dank des Spiegeleffekts wirkt der massive TV doch eher etwas „leicht“. Im direkten Vergleich ist es aber nicht 1:1 identisch, sondern mit leichten Änderungen anzutreffen. Ebenfalls sind kleine Führungen für Kabelstränge auf der Rückseite vorhanden, die dort in der Konstruktion mit durchgeführt werden können.
Schickes T-Fuß-Design mit massiver Metallplatte als Sockel
Das Gehäuse des TVs ist auch nicht aus wertigem Aluminium, sondern aus Kunststoff. Positiv zu erwähnen: Den Unterschied erkennt man erst bei genauem Hinsehen und er fällt nicht sofort auf. Das haben die Produkt-Designer sehr gut umgesetzt.
Solider Aufbau und wertig anmutendes Gehäuse
Das Anschlusspanel ist dem den BRAVIA 9 II sehr ähnlich, wenn nicht sogar identisch und seitlich ausgeführt worden. Neben HDR10 wird auch Dolby Vision unterstützt. Auch hier gilt, dass Dolby Vision 2 wohl ausgeschlossen scheint. Auch kann auf Grund des vermeintlich älteren SoC nur eine HDMI 2.1 Ausgabe von 4K@120Hz auf zwei Ports erfolgen. ALLM und VRR stehen ebenfalls zur Verfügung, aber eben nur 120 Hz und nicht mehr. Als Tuner stehen DVB-T/T2 und DVB-C zur Verfügung, sowie auch die Satelliten-Tuner (Digital).
Vergleichsweise stark spiegelndes Display am BRAVIA 7 II
Sony BRAVIA 7 II in 50 Zoll
Sony BRAVIA 7 II in 50 Zoll - Rückseite
Thematisch gilt das auch für den BRAVIA 9 II und BRAVIA 7 II gleichermaßen: Sony nennt das Feature BRAVIA Direct Connect. Damit lässt sich der TV als solcher als „normales“ Wiedergabegerät benutzen, gleichermaßen aber ein Subwoofer oder zusätzlich noch Rear-Speaker einbinden (Theatre Rear 8). Jeweils einzeln geht natürlich auch. Spannend ist zudem, dass das Sony Menü-Overlay in Kombination mit dem Genannten dann noch weitere DSP-Settings bietet, die App-Abhängig (bspw. in Netflix) gestartet werden können und gewisse Frequenzen rauf- oder herabsenken (Nacht-Profil). Die älteren Geräte aus den Jahren 2025 und 2024 sollen dazu ebenfalls in der Lage sein und erhalten ein entsprechendes Firmware-Update.
Das Grundsetup beim BRAVIA 7 II ist bereits als 2.2-Kanal-Lösung konzipiert und bietet 40 Watt an Leistung. Beim großen 98 Zoll Gerät ist dies etwas mehr mit 56 Watt.
Kombinierbar nur als Rear-Speaker per Funk - die BRAVIA Theatre Rear 8
Der BRAVIA 9 II kann ab dem 27. Mai 2026 bei Sony und anderen autorisierten Händlern vorbestellt werden.
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