Lautsprecher (portabel)

Test: Panasonic SC-BMAX30 - Party-Speaker

 

Praxistest und Klangcheck

Die Tieftöner liefern merklich Druck, vor allem in der oberen Bassregion. Für elektronische und poppige Musik mit viel Bass liefert der BMAX30 ein kraftvolles Fundament. Einzelne tiefe Impulse, wie Bassdrum oder Subgruppen von tief gestimmten Instrumenten, kommen gut zur Geltung, ohne dass die Membranen zu stark überlastet wirken.

Die Hochtöner sorgen für eine klare Abbildung in den Höhen, wobei sie bei höheren Lautstärken gelegentlich etwas harsch wirken – insbesondere bei Stimmen oder Instrumenten mit vielen Obertönen. Die Mitten sind präsent, aber nicht überzogen; wer einen besonders „analytischen“ Klang erwartet, wird allerdings Kompromisse bei Details und Klarheit eingehen müssen.

Panasonic BMAX30 11

Panasonic BMAX30 und JBL Stage 320

Im praktischen Einsatz wirkt der Lautsprecher in mittleren bis gehobenen Pegeln sauber. Bei maximaler Lautstärke erkennt man leichte Verzerrungen, besonders wenn Bass und Lichtshow gleichzeitig beansprucht werden. Dennoch langt die Leistung in vielen Szenarien, um auch größere Räume mit Musik zu füllen. Zieht man bspw. einen Vergleich zu einer JBL Stage 320 heran, wirkt der Panasonic Speaker ein wenig „Blass“ und – auf hohem Niveau betrachtet, nicht ganz Frequenzfest. Das macht das Produkt von JBL etwas besser.

Im Vergleich zu anderen Modellen sind die sehr markanten Steuerelemente für Musiktitel lobend zu erwähnen, was natürlich die Navigation und Steuerung der Wiedergabe vereinfacht. Darüber hinaus bietet der Lautsprecher auch noch weitere Möglichkeiten, hier direkt "Party-Sounds" mit einzuspielen, die man eher von einem Jahrmarkt etc. kennt – in diesem Umfeld auf jeden Fall ein nettes Gimmick. Der Akku ist ebenfalls wechselbar, sodass das Gerät nicht schon nach zwei Jahren wertlos wird (...)

Auf der nächsten Seite kommen wir zum finalen Fazit.


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