Das Äußere ist gewöhnlich gestaltet und für einen OLED-TV dieser Gattung sofort wiedererkennbar. Das Technik-Board sitzt im unteren Drittel der Rückseite, das Panel selbst erscheint eher „aufgesetzt“ darauf. In Summe ergibt sich aber ein wertiges Erscheinungsbild mit zwei seitlich montierten Standfüßen. In Summe bringt das Gerät überschaubare 18 Kilogramm auf die Waage, sodass man den TV auch komfortabel allein aufstellen kann – sofern die eigenen Arme lang genug sind.
Sehr markant zu erkennen sind auch die Lautsprecher-Chassis auf der Rückseite. Im unteren Bereich sitzen dedizierte Stereo-Kanal-Einheiten mit Passiv-Membranen. Zentral positioniert wurde dann noch der Tieftöner verbaut. Rechnet man die Leistungsangaben zusammen, kommen wir 32 Watt Systemleistung für die Audioausgabe.
Fest verschraubt – wertige Metallfüße
Anders als bei älteren OLED-TV-Generation ist der Rahmen aber grundsätzlich sehr stabil und man kann den TV ohne Bedenken umstellen. Viele Anbieter verblenden das OLED-Panel mit weiteren Kunststoff-Applikationen. Selbiges ist ja auch beim LG B5 der Fall, der technisch betrachtet, 1:1 das gleiche Produkt sein könnte.
Eine sehr schmaler Rahmen um den Sichtbereich
Zentral positionierter Tieftöner
Des Weiteren lassen sich auch die effektiven Wandabstände hinterlegen, leider aber nicht auf den Zentimeter genau, hier muss man sich an den Presets von Panasonic halten. Darüber hinaus wird auch die Möglichkeit angeboten, eine gewisse Einmessung im Ton-Bereich vorzunehmen.
Einen Mythos darf man wohl zu Beginn aufbrechen, neue akustische Dimensionen wird auch dieses verbaute System nicht erzielen, dazu ist es am Ende immer noch zu „schwachbrüstig“. ABER: das muss man natürlich in Relation setzen. Als ambitionierter Audio-Redakteur hat man hier eh einen ganz anderen Anspruch. Für die Alltagsgebrauch ist der Klang aber vollkommen ausreichend konzipiert, klar in der Stimmendarstellung und auch mit einer gewissen Tiefenfrequenz (Dank des Subwoofers) aufgestellt.
In den weiteren Menüs finden sich auch noch sehr nützliche Parameter mit einigen DSP-Presets, sowie aber auch der Dialogverstärkung. Gerade letzteres macht sich in einigen Filmen und Serien besonders gut. In der Menütiefe lassen sich durchaus sinnvolle Anpassungen vornehmen, die den eigenen Hörgewohnheiten zuträglich sind.
Der Panasonic Z80B bietet die wichtigsten Anschlussmöglichkeiten, die man aktuell einem Gerät dieser Klassifizierung abverlangen kann. Dazu zählen dreir HDMI-Eingänge, von denen zwei 4K-HDR mit 120 Hz unterstützen. Über HDMI 2 lässt sich ein AV-Receiver oder eine Soundbar mit dem HDMI-Rückkanal eARC nutzen. Im Bereich der Netzkompatibilität stehen LAN als physischer RJ45-Port und eine WLAN-Schnittstelle zur Verfügung. Ein optischer TOSLINK-Port für den Anschluss eines Audiogeräts ist ebenfalls vorhanden.
Abnehmbarer Stromanschluss
Analoge Video-Eingänge gibt es allerdings nicht mehr. Der Kopfhörerausgang kann in seiner Funktion doppelt genutzt werden. Ein wichtiges soll nicht unerwähnt bleiben: Der Stromanschlussstrang kann abgenommen werden, ergo man entscheidet selbst, wie das Kabel sein muss.
Die Fernbedienung bei Panasonic hat eine lange Entwicklung hinter sich und war ebenfalls immer ein großer Bestandteil des Nutzererlebnisses. Leider hat man bereits vor einigen Jahren die extrem edle und zugleich auch beleuchtete Version aus dem Programm gestrichen. Das farbliche Konzept ist geblieben, was auch für die zahlreichen Steuermechaniken gilt. Diese sind zwar in großer Fülle vorhanden, aber wirken keinesfalls „erschlagend“. Wenn man sich den aktuellen Trend bei LG und Sony ansieht, auf deren Eingabegeräten der 2025er-Generation auch gar kein Nummernblock mehr vorhanden ist, wirkt die von Panasonic schon sehr technisch. Laut vieler Kundestimmen sollte das auch beibehalten werden.
Das Eingabegerät liegt sehr gut in der Hand und bietet trotz erhöhtem Einsatz von Kunststoff, ein solides Gewicht und auch passende Wertigkeit. Einzig das Optionsmenü hätte eine dedizierte Taste haben können, hier muss man immer den Home-Button gedrückt halten. Dieser ist aber zugleich auch mit einer anderen Funktion belegt. Wenn man also den Intervall nicht richtig drin hat, wechselt man direkt wieder in die Startoberfläche des TVs. Abhilfe schafft die „My App“ Taste, die man frei belegen kann, also beispielsweise auch mit der Optionssteuerung oder dem Gaming-Menü.
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