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Test: Canton GLE 100 S2 - Stand-Lautsprecher

 

Weitere Detaileindrücke

Wäre es vermessen zu sagen, dass die GLE S2 Serie weiterhin ein sehr gutes Beispiel für „Männer-HiFi“ darstellt? Auf gar keinen Fall, denn das Design zeigt vielmehr auf, dass man sich schlichtweg auf das Wesentliche konzentriert hat – nämlich den Klang. Keine langen Marketing-Storys, bei denen das peruanische Hochland-Alpaka per Hand aufgezogen wurde und das verwendete „Holz“ aus hochökologischem, nachhaltigem Anbau stammt. Die vergleichsweise, einfache Anmutung des Gehäuses ist simpel, aber dennoch wertig in ihrer Anmutung.

Schicke Kontraste in der Front - dank dunkler Membranen

Wäre es vermessen zu sagen, dass die GLE S2 Serie weiterhin ein sehr gutes Beispiel für „Männer-HiFi“ darstellt? Auf gar keinen Fall, denn das Design zeigt vielmehr auf, dass man sich schlichtweg auf das Wesentliche konzentriert hat – nämlich den Klang. Keine langen Marketing-Storys, bei denen das peruanische Hochland-Alpaka per Hand aufgezogen wurde und das verwendete „Holz“ aus hochökologischem, nachhaltigem Anbau stammt. Die vergleichsweise, einfache Anmutung des Gehäuses ist simpel, aber dennoch wertig in ihrer Anmutung.

Canton GLE 100 S2 09

Auch wenn Weiß als unspektakulärste Ausführung daherkommt, hat diese einen gewissen Charme. Die Front ist in Matt gehalten, was auch für die mögliche, schwarze Ausführung gilt. Je nach Modell gibt es auch noch weitere Furnier-Ausführungen. Die GLE 100 S2 ist lediglich in Schwarz und Weiß verfügbar. Vergleicht man die Maße, hat die „100er“ fast identische Maße wie die mittlerweile alte Canton Vento-Serie. Jene wurde bekanntlich auf der High End 2026 in Wie als Neuauflage vorgestellt und hebt sich jetzt design-technisch nochmals deutlicher von den GLE-Modellen ab.

Canton GLE 100 S2 04

Die Schallwand mit den beiden massiv anmutenden 220 mm-Tieftönern, sowie dem 174 mm Mitteltöner, wirkt sehr imposant und ist zugleich aber „gerade“ implementiert worden. Eine geschwungene Frontansicht gibt es hier nicht zu bestaunen. Die Materialwahl bei den verbauten Chassis ist Canton-typisch. Die Hochtonkalotte kommt als Keramik-Ausführung und die drei größeren Treiber wurden aus dem bereits genannten – neuen - Aluminium Titanium-Black Material gefertigt.

Canton GLE 100 S2 05

Technisch betrachtet will der Lautsprecher einen Frequenzbereich von 20 – bis 40.000 Hz, bei einem Wirkungsgrad von 90,5 dB abdecken. Eingepflanzt hat man diese Komponenten in ein stattliches Gehäuse mit einer Höhe von 116 Zentimetern. Wie schon im Artikel kurz angerissen, fast exakt die Maße der „alten“ Canton Vento 100 (zum Testbericht). Bei den Frequenzübergängen definiert man hier die 170 Hertz zwischen den Tieftönern und dem Mitteltöner (12 dB). Der Übergang zwischen Mitteltöner und dem Hochtöner liegt bei 3200 Hz.

Canton GLE 100 S2 06

Im Jahre 2026 schon fast oldschool anmutend ist der rückwärtige Bassreflexport, der bei einem Lautsprecher dieser Güte und mit jenen Maßen einen gewissen Platzbedarf bei der Aufstellung suggeriert. Die Anschlussklemmen sind wertig ausgeführt und selbstredend auch für Bananenstecker geeignet. Gleiches lässt sich auch über die Standfüßchen des Lautsprechers sagen, die gleichermaßen sehr kompakt ausfallen.

 Canton GLE 100 S2 01

Im direkten Vergleich Canton GLE 100 S2 (Links) GLE 80 S2 (Rechts)

Canton GLE 100 S2 03

Im direkten Vergleich zwischen einer GLE 100 S2 und der GLE 80 S2 wird deutlich, welche Leistung der Schallwandler nach außen hin suggeriert. Zudem verfügt er ja bekanntlich über ein Chassis mehr. Ein dedizierter Testartikel zur Canton GLE 80 S2 findet sich hier zum Nachlesen.  

Auf der nächsten Seite geht es dann weiter mit den Höreindrücken der Lautsprecher. 

 


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