Lautsprecher

Test: PIEGA ACE 30 - Luxus im Einstiegssegment

 

Klangbewertung

Die ACE 30 sind sehr kompakte und überschaubare Lautsprecher. Wie auch schon bei der Premium 301 Gen2 hatten wir attestiert, dass die bekannte Klang-DNA von PIEGA, auch hier in jeder Faser wiederzuerkennen ist. Gleichermaßen lassen sich die Ace 30 auch beschreiben.

PIEGA ACE 30 03

Man muss es sich so vorstellen, dass die Lautsprecher, gemessen an ihrer Baugröße, phänomenal gut performen. Ob nun im tadellos gestaffelten Bühnenaufbau, der hochpräzisen Verständlichkeit oder sogar auch im Tiefton, der sehr wohl vorhanden ist. Diese beispielhaften Parameter kann man von deutlich größeren Modellen ableiten und nach unten hin staffeln. Im Zuge des Ace 30 Tests standen uns die COAX 411 und die Premium 301 Gen2 gleichermaßen für einen Direktvergleich zur Verfügung – die Ähnlichkeiten, proportional gesehen, sind wirklich verblüffend.

PIEGA ACE 30 08

Man darf jetzt natürlich keine Heimkino- oder gar HiFi-Atmosphäre erwarten, wie sie deutlich größere Gehäuse vermitteln können. Wer aber wirklich sehr dezente und kleine als auch edle Lautsprecher sucht, der wird hier bestens bedient. In der Tat ist der Markt überschaubar aufgestellt, wenn es um Endkundenprodukte in dieser Größe sowie der dargestellten Leistung geht. Ein weiterer Einsatzweck ist im Übrigen auch als Surround-Speaker denkbar. Dass das bereits innerhalb des PIEGA-Universums umgesetzt wird, haben wir uns schon im Artikel der ACE-Serie im Wireless Heimkino-Verbund genauer angesehen und angehört.

Aber noch einmal ganz konkret zur Ace 30 zurück, die wir im reinen Stereo-Betrieb mit den abgebildeten Stativen im Einsatz hatten. Man bekommt eine wirklich differenzierte und klar gestaltete Bühnenstaffelung geboten. Trotz des vergleichsweise geringen Gehäusevolumens treten die Lautsprecher sehr potent auf und können auch größere Räume adäquat beschallen. Vermutlich sind die potenziellen Kunden darauf aus, sehr hochwertige und edle Schallwandler zu erwerben, aber gar nicht letzte akustische „Gewalt“ zu erlangen.

Die fein aufgelösten Hochtonpassagen fügen sich auch sehr gut in das bereits mehrfach angeschnittene PIEGA-Credo ein. Hier hat man herstellerseitig eine sehr homogene, unaufgeregte und perfekt passende Abstimmung gefunden, die zu jeder Zeit überzeugen konnte. Damit kommen wir auf der nächsten Seite zu unserem finalen Fazit.

 


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