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Test: LG G6 OLED - bester TV 2026?!

 

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Die Verarbeitung des Displays ist hervorragend und setzt grundlegend auf den Aufbau, der mit der Vorstellung des G2 im Jahre 2022 Einzug präsentiert wurde und sich inzwischen bis zum G6 kaum bis gar nicht verändert hat. Eine wertige Aluminium-Umrahmung ziert das Panel, was in Summe gerade einmal eine Bautiefe von 25 mm vorzuweisen hat. Ab Werk wird eine Wandhalterung mitgeliefert, die diesen extrem flachen Aufbau ermöglicht und zugleich auch weitere Anschaffungskosten spart.

Die obere Abdeckung muss im Bedarfsfall lediglich abgenommen werden. Dahinter befinden sich dann die Aufnahmepunkte für die Wandhalterung, die dann fest am Untergrund montiert wird. Der TV wird dann lediglich eingehängt und bietet ganz leichten Spielraum nach vorn, um etwaige Kabel anschließen zu können.

Haltepunkte für die LG-Slim-Wandhalterung (unten)

Aber diese Methode steht bei unserem Testgerät (OLED65G66LS) nicht im Fokus, denn dieses kommt mit einem soliden Standfuß ausgestattet beim Kunden an. Jener wird fest am unteren Rahmen verschraubt und ermöglicht einen sicheren Stand. Allerdings hätte man hier auch ein Drehelement implementieren können, wie man es bspw. von Panasonic OLED-TVs kennt. Das hätte nochmal deutlich einen Mehrwert geboten. So bleibt dieser fest und ist nicht seitlich bewegbar.

Nett ist dafür die Möglichkeit, die Höhe der Montage bestimmen zu können. Im Halteelement befinden sich Lochvorkehrungen, die das ermöglichen. Im Endergebnis ergibt sich daraus eine andere Höhe des Panels. Sehr wichtig und interessant, wenn man zum Beispiel eine Soundbar direkt davorlegen möchte.

Montierter Standfuß mitsamt Kabelmanagement – und einzeln (unten)

 

Massiver Aufbau des Standfußes - leider ohne Drehelement

LG G6 OLED 35

Das Anschlussfeld ist gegenüber den Vorgängermodellen weitestgehend unverändert geblieben. Für die Tonausgabe steht ein optischer TOSLINK-Anschluss bereit. Etwas ernüchternd ist aber der Umstand, dass man DTS als Tonformat nicht mehr unterstützt. Nachdem in den letzten Jahren LG schon mal den Support eingestellt und zwischenzeitlich wieder eingeführt hat (nach massivem Gegenwind der Käuferschaft), wird dies nun wieder praktiziert – sehr schade. Die Videosignale werden mit bis zu 165 Hz in der Bildwiederholrate dargestellt. Dolby Vision, VRR und ALLM werden ebenfalls unterstützt. Insgesamt stehen vier HDMI-Ports zur Verfügung. Des Weiteren drei USB-Ports, ein RJ45-Netzwerkport, der CI+-Slot und natürlich noch die Satelliten-Tuner-Anschlüsse bzw. Antennen-Steckplatz.

LG G6 OLED 34 

Der Anschlussbereich selbst ist mit sinnvollen Kabelführungen ausgestattet, sodass man einem etwaigen Kabelwirrwar her werden kann. Die Anschlusskabel lassen sich auch durch den Standfuß leiten, sodass eine cleane Optik am Aufstellort des TVs erzielt werden kann. Zu guter Letzt lässt sich alles mit einer finalen Blende optisch verschließen. Einziger Kritikpunkt an dieser Stelle: Der Stromstecker ist weiterhin fest verbaut (auch beim G5 hat man dies nicht geändert).

LG G6 OLED 33

Nach unten geführter Anschlussbereich

Kabelführung leicht gemacht - final mit einer Blende verdeckt 

LG G6 OLED 36

Genau hinsehen! kleine Gummiführungen fürs Verlegen von Kabeln – direkt am Standfuß

 

 

Magic Remote Fernbedienung

Inzwischen legt LG bekanntlich zwei verschiedene Versionen der Magic Remote dem Karton mit bei. Unser Testgerät war mit der „klassischen Version“ ausgestattet. Wer darauf Wert legt, sollte unbedingt im Vorfeld prüfen, welche Fernbedienung bei welchem Modell beiliegt. Wie auch im Produkt-Zyklus 2025 lässt sich nicht pauschal sagen, bei welchem Gerät welche Ausführung enthalten ist, da die verschiedenen Modelle einfach zu viele Ausführungen innehaben.

Mögliche weitere Fernebedienung

Leider fällt auch bei der 2026er Version auf, dass hier „AI“ noch mehr Überhand nimmt und was subjektiv empfunden, nicht gut gewählt wurde. So hat man bspw. die Quellenauswahl-Taste gegen den Sprachassistenten getauscht. Wer seine Eingangsquelle ändern will, muss das umständlich über die Menüs machen und benötigt nun einige Klicks mehr. Warum immer alles verschlimmbessern? Es ist zwar nur ein kleines Detail, zeigt aber wunderbar auf, das manchmal der Fokus einfach besser gesetzt werden sollte.

LG G6 OLED 39

MR26GB mit bekanntem Design und "AI-Taste"

Die Fernbedienung selbst liegt gewohnt gut in der Hand und bietet weiterhin die Pointer-Steuerung auf dem TV an. Auch das Rad ist weiterhin vorhanden und spielt grundlegend die bekannte Stärke dieses Eingabegerätes aus.

 

 

Klang des G6

Wie auch beim G6 fallen die klanglichen Eigenschaften, auch auf Grund des sehr schmalen Gehäuses, eher überschaubar aus und können als Grundbeschallung beziffert werden. Eine wirklich potente Akustikbeschallung sollte daher mittels eines externen Systems vorgenommen werden. Unabhängig davon bietet die Menüstruktur auch einige Parameter an, den Klang anzupassen und zu verändern. Auf der nächsten Seite werfen wir einige Detailblicke auf das webOS26 Betriebssystem sowie die zahlreichen Menü-Settings.

 


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