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Test: Dreame S100 Mini-LED TV - 65"

 

Bildqualität - Messungen

Die Farbdarstellung wurde im Film-Modus gemessen. Einen Filmmaker-Mode, wie die allermeisten Top-Geräte inzwischen, bringt der Sharp leider nicht mit. Dafür wird aber Dolby Vision mit unterstützt und war auch in den Messsequenzen dann aktiv. Gemessen an der Grundausrichtung vergleichsweise günstig + viel Ausstattung, präsentiert sich das gesamte HDR-Bilderlebnis als überzeugend.

HDR Colourchecker

ColorChecker Analyse HDR (oben)

Im HDR-Bereich fällt die gemessene Farbdarstellung grundsolide aus. So ermittelten wir einen Avg DE2000 von 2,28 in der HDR-Darstellung. OLED-Top-Geräte aus 2025 und 2026 liegen bei rund 1,00 bis 1,10 – aber das nur als Richtwert. Der BT.2020-Farbraum lässt sich mit bis zu 74,8% darstellen. Der DCI-P3-Farbraum weist letztlich ebenfalls einen sehr guten Wert von 97,27 % auf.

HDR BT2020

BT.2020 Farbraum wird zu durchschnittlich 80,6 % abgedeckt

HDR P3 Farbraum

DCI-P3 Farbraum wird zu durchschnittlich 97,48 % abgedeckt – referenzartige Darstellungswerte!

Aber auch im Bereich der Grau- bzw. Schwarzdarstellung liefert der Dreame bei HDR-Content gute Ergebnisse. Die Messkurven bewegen sich relativ nahe an der Soll-Kurve. Wie zu sehen, ist das Farbbild etwas zu blau abgestimmt. Wer hier Feintuning betreibt, bekommt das Bild noch „sauberer“ eingestellt. Ebenfalls fällt auf, dass das Kontrastverhältnis oberhalb von 60% Helligkeit etwas „untersteuert“. Die vermeintliche „Farbuntreue“ kann man im Detail mit wenigen Parametern aber leicht anpassen. Schöner wäre aber eine Out-of-the-Box Lösung gewesen.

HDR Greyscale Tracking

Greyscale-Verlauf HDR-Bereich

Die SDR-Darstellung sieht ebenfalls grundsolide aus. Einige wenige Ausreißer ließen sich bei der Gamma-Präzision ausmachen. Der AVG dE2000 beträgt hier immer noch solide 1,9. Subjektiv empfunden sieht das Bild dennoch gut aus.

 

  

 

Peak Luminance / max. Helligkeit

Bei der maximalen Helligkeit muss man differenziert betrachten und verstehen, wie der TV agiert. Anders als viele andere Hersteller, forciert man hier, wie im Übrigen bei vielen Mini-LED / LCD-Geräten, eine Fullframe-Helligkeit als Spitzenwert. Diese greift aber nur, wenn man im Menü den Punkt „Local Dimming“ auf Low, Mid oder High belässt. Wird dieser Reiter deaktivier, bekommt man ein „homologiertes“ Bild, also eine konstante Peak-Helligkeit. Gemittelt wird das Display übrigens mit 400 Nits vom Hersteller ausgewiesen. Unsere Messung mit rund 430 bis 450 nits lag etwas darüber. Hier lassen sich drei Abstufungen justieren, die dann eine feinere HDR-Darstellung zur Folge haben sollen.

Wer Local Dimming dann wie genannt aktiviert, erhält dann ein etwas anderes Ausleuchtungsverhalten, was letztlich in einem gemessenen Peak von 711 nits mündet – im 25% Messfeld versteht sich. Alle Messungen wurden mit dem Filmmaker-Mode durchgeführt.

Peak Luminance Local Dim low

HDR local Dimming - low

Peak Luminance HDR Standard loc dim mid

HDR local Dimming - mid

Peak Luminance Local Dim High

HDR local Dimming - Hoch

Damit haben wir alle wichtigen Mess- und Teilbereiche abgehandelt und kommen auf der nächsten Seite zum finalen Testfazit.

 


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