Das Gehäuse respektive das Design des TVs ist elegant und schlank gestaltet worden. Wer möglichst wenig Technik um sein Panel, dafür eine gewisse Eleganz erhalten möchte, der ist hier goldrichtig. Ein wirkliches Kabelmanagement findet man leider nicht vor. Etwaige Kabelstränge lassen sich aber mittels mehrerer (beigelegter Clips) am Gehäuse entlang verlegen und punktuell durch den Standfuß nach außen führen.
Glossy Panel - spiegelnd
Der Standfuß wird am TV-Rahmen befestigt und ist mir einigen Gold-Akzenten ausgestattet. Der Stand des TVs ist stabil und wackelt keinesfalls. Der Materialmix und die Farbwahl sind gut gewählt und verleihen dem Gerät ein gewisses, edles Antlitz.
Der genannte Farbmix setzt sich auch am Panel bzw. Rahmen weiter fort. So wirkt das Gerät nicht nur wie eine subtile, schwarze Röhre. Auf der Rückseite oder besser gesagt seitlich ausgeführt, finden sich noch die Bassreflex-Öffnungen des 4.1.2-Lautsprecher-Systems.
Der Fernseher bietet vielfältige drahtlose Verbindungen und ausreichend physische Schnittstellen, um Bild- und Tonsignale flexibel zu übertragen. Zur Ausstattung gehört zunächst ein Triple-Tuner für den klassischen TV-Empfang über Antenne, Kabel oder Satellit, allerdings in der einfachen Ausführung ohne Twin-Funktion.
Stromkabel - per Verlängerung anpassbar
Drei HDMI-2.1-Eingänge stehen zur Verfügung, bist zu 144 Hz in der Darstellung können. Einer der HDMI-2.1-Ports unterstützt eARC, wodurch hochwertige Audioformate wie Dolby Atmos oder DTS:X zuverlässig an eine kompatible Soundbar oder AV-Anlage zurückgeleitet werden können. ALLM als Gaming-Feature steht ebenfalls zur Verfügung, VRR allerdings nicht. Ergänzend stehen ein digitaler optischer Audioausgang (S/PDIF), ein CI+-Schacht, ein Ethernet-Anschluss mit 100 Mbit/s und zwei USB-2.0-Ports bereit. Ein klassischer, analoger Klinkeneingang für Kopfhörer oder andere Audio-Geräte ist ebenfalls vorhanden. Für die kabellose Kommunikation sind Bluetooth sowie WiFi 5 verbaut. Das Stromkabel ist frei abnehmbar und kann somit selbst konfektioniert installiert werden.
Die Fußkonstruktion wird direkt am Rahmen verbaut, kann aber auch weggelassen werden und das Display mittels VESA 400 x 300 mm Standard über eine Halterung an der Wand befestigt werden. Das rückwärtige Gehäuse ist stabil und suggeriert eine problemlose Montage, sofern man dies auch umsetzen möchte.
Auch wenn man, wie auch viele andere Hersteller, hier mit Dolby Atmos wirbt, sollte nicht der Eindruck entstehen, hier einen kompletten Soundbar-Ersatz zu erhalten. Auch wenn die Chassis-Bestückung als 4.1.2-Kanal-Setup beworben und auf der Rückseite ein großer Subwoofer verbaut ist, will die klangliche Leistung nicht ganz den Angaben auf dem Papier gerecht werden. ABER: wir sprechen hier von Kritik auf hohem Niveau, im Vergleich zu vielen anderen TV-Modellen dieser Art, liefert der S100 deutlich besser ab und für die allermeisten Nutzer dürfte das Klangbild sehr überzeugend sein.
Rein subjektiv empfunden ist dies aber leicht dumpf und bietet nicht den frequenztechnischen Tiefgang, den man jetzt erwarten würde. Das hat allerdings auch damit zu tun, dass keine Lautsprecher-Chassis zum Zuschauer / Hörer nach vorn hin gerichtet sind, sondern nach unten abstrahlen.
Vom „Klangvolumen“ her betrachtet klingt der S100 aber deutlich besser, als viele andere Geräte, die teilweise nur mit 24 Watt Audio-Lösungen daherkommen. Der Dreame hat laut Datenblatt ein Leistungssetup von 70 Watt vorzuweisen.
Der Käufer bekommt eine solide Fernbedienung mitgeliefert. Sie ist zwar nicht beleuchtet, bietet aber eine gute Ergonomie und alle notwendigen Tasten, die man sich wünscht – natürlich auch einen Nummernblock, der nicht erst nervig über ein Sub-Menü auf dem TV selbst aufgerufen werden muss. Des Weiteren haben die größten Streaming-Dienste einen Hotkey erhalten.
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