Die grundlegenden Funktionen sind recht schnell erklärt, wenn nicht sogar selbsterklärend und wurden auch schon auf der vorherigen Seite mit erläutert. Dabei ist insbesondere die Bluetooth-Zuspielung, als auch die Verwendung als Radio gemeint. Hier geben die haptischen Tasten mehr als genug Aufschluss darauf, was für Funktionen sich dahinter verbergen. Einige weitere Settings sind durch Tastenkombinationen oder etwas längerem Drücken „verborgen“, lassen sich aber schnell herausfinden und in der Handhabe verinnerlichen.
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Größenvergleich - Teufel Rockster Go vs. Teufel Radio One
Eine App-Steuerung oder Klanganpassung ist im Übrigen hier nicht möglich. Eine Ansteuerung mittels Teufel Remote App wäre eine denkbare und auch sinnvolle Erweiterung gewesen, auf die man allerdings verzichtet hat. Hinsichtlich der Steuerung hatte ich bereits die, meines Erachtens nach, zu klein geratenen Tasten zum Deaktivieren des Alarms angesprochen. Rein vom Praxisnutzen her blieb es schon fast bei diesem Kritikpunkt, aber nur fast. Die Steuerung des Radios ist im Großen und Ganzen sehr angenehm vorzunehmen. Viele Einstellungen sind ein wenig „versteckt“ zu finden, was ich persönlich aber als kurze Eingewöhnungsphase abstempeln würde. Das geht in Summe wirklich gut von der Hand.
Was mir nicht wirklich gefallen hat oder mitunter ein wenig nervig wirkt, dass die Reaktionszeit des Radios ein wenig langsam ist. Wenn man durch die einzelnen Menüs oder Quellenwahl schaltet, reagiert das RADIO One erst mit ein wenig Versatz. Hier hätte ich mir etwas mehr „Geschwindigkeit“ gewünscht, sodass eben jene Schritte einfach flotter von der Hand gehen. Das Thema Dimming möchte ich auch nochmal anreißen – hier hat man die Wahl zwischen drei Helligkeitsstufen, sowie aber auch einer Automatik, die dies je nach Umgebungshelligkeit selbst übernimmt. Im dunklen Schlafzimmer wird also auf ein maximales herabgesenkt.
Hier lässt sich festhalten, dass zunächst einmal zwischen analoger und digitaler Quellwiedergabe unterschieden werden muss, also so lange man Radio hört. Sofern möglich, sollte man eh auf DAB+ wechseln – und genau das dankt einem auch das Teufel RADIO One recht gut mit einem satten klanglichen Auftreten. Um ehrlich zu sein hatte ich im Vorfeld die tonale Potenz der verbauten Schallwandler nicht auf diesem Niveau eingeordnet. Allein schon bei Radiosendern gefällt die wirklich sehr klare, homogene, nicht überzogene oder gar gekünzelte Stimmendarstellung. Auch eine gewisse Hochtonübersteuerung wie man sie sonst in einigen Geräten dieser Kategorie vorfindet, weist das Teufel Radio nicht auf.
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DAB+ Sender übermitteln jeweils den Sendernamen im gut lesbaren Display
Das Ablegen von drei Favoriten hätte gefühlt ein wenig mehr sein können. Dabei ist es aber gleich, ob nun digital oder analog, die Sender werden den jeweiligen Presets zugeordnet. Richtig gut gefallen hat mir auch der Umstand, dass es hier auch mal etwas lauter zu Werke gehen kann und gemessen an der Korpusgröße, ein satter Tiefgang vorhanden ist. Genau diesen haben des Öfteren nicht mal dedizierte Bluetooth-Lautsprecher vorzuweisen. Auch in höheren Pegelbereichen beginnt die Tonlage nicht sofort zu verreißen und bleibt erstaunlich lange stabil. Rein von der Musik-Kategorie her betrachtet, fühlt sich hier eigentlich jedes Genre wohl. Man sollte aber nie vergessen, dass es hier um kleines Radio handelt.
Aber genau jenes Radio sollte man auch nicht in der Leistung unterschätzen. Es hat mich einige Tage durch den Berufs- / Schreiballtag begleitet und kann schon fast als eine Art „entschleunigendes“ Mittel angesehen werden, welches nicht immer zwangsweise mit dem neuesten Stream gefüttert werden muss. Für sicher einige auch nicht uninteressant, das RADIO One ist voll und ganz „Küchenparty-tauglich“. Wer den Einsatz im Schlafgemach vorzieht macht auch keinen Fehler. Denn dank der angenehmen klanglichen Abstimmung, wird man auch morgens nicht durch einen krächzenden Moderator geweckt, sondern durch sauber abgestimmte Musik – oder durch das Glockenspiel der Berliner Gedächniskirche. Damit wäre eigentlich alles gesagt und wir können auf der nächsten Seite zum Fazit übergehen.
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