Test: TCL U65P6046

 

Detailansicht

Der erste Eindruck ist durchaus angenehm. Der komplette Rahmen besteht aus poliertem Aluminium was so dem ganzen TV eine hochwertige Erscheinung verleiht. Die Standfüße halten sich dezent zurück und sollten übrigens definitiv zu zweit montiert werden, dass lässt sich wesentlich besser umsetzen. An dieser Stelle kommt die erste Kritik auf, wer sich für die Aufstellung mit Füßen und nicht an der Wand entscheidet, der wird schnell feststellen, dass der TV ein wenig „wackelig“ steht. An dieser Stelle machen sich die 23 Kilogramm des 65 Zoll Geräts bemerkbar. Nicht das der TCL wirklich dazu neigt umzufallen, aber ein leichtes Schwingen kann man nicht absprechen. Wer groß genug ist und entsprechend lange Arme hat, der kann den Fernseher auch allein aufs Lowboard stellen.

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Das Panel selbst ist leicht spiegelnd, aber bei weitem nicht so intensiv wie zum Beispiel beim TechniSat UHD+ 55 SL. In Summe ist alles im grünen Bereich. Rückseitig wurde überwiegend Kunststoff verwendet. Die Gestaltung ist wie bereits angesprochen unspektakulär gestaltet, aber auf Grund der bereits genannten Aluminium-Elemente erscheint der TV recht hochwertig. Die Lautsprecher befinden sich an der Unterseite des Rahmens und agieren im Downfire-Prinzip. An der Verarbeitung selbst gibt es nichts auszusetzen. An dieser Stelle sollte man auch immer den Spruch „You get what you pay for“ vor den Augen halten. In Betracht dessen hinterlässt der TCL einen sehr soliden und durchaus hochwertig anmutenden Eindruck.

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In der Mitte beim Herstellernamen sitzt der IR-Sensor. Ist der TV ausgeschaltet, leuchtet darunter die Status-LED weiß. An sich sehr schick, jedoch sollte diese eher im eingeschalteten Zustand „aktiv“ sein. Eine Abschaltung im Menü ist ebenfalls möglich. Der Herstellerschriftzug ist lediglich aufgeklebt und nicht beleuchtet.

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Angenehm ist auch, dass das Gehäuse mit gerade mal 22cm (55 Zoll) und 19cm (43 Zoll) wenig Tiefe einnimmt und so eine vernünftige Montage an Wandhalterungen etc. ermöglicht. Aber nicht nur der praktikable Nutzen steht im Vordergrund, sondern auch der optische. Das Anschlusspanel teilt sich auch hier wieder in zwei Bereiche auf. Seitlich ausgerichtet befindet sich der CI+Slot, wo die entsprechende Adapter-Karte nicht vormontiert ist, darunter zwei HDMI-Ports, einer davon ist als ARC-kompatibel gekennzeichnet, sowie die beiden USB-Anschlüsse (1x USB-3.0, 1x USB-2.0) und der Anschluss für den SAT-Tuner.

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Das Anschlusspanel teilt sich auch hier wieder in zwei Bereiche auf. Seitlich ausgerichtet befindet sich der CI+Slot, wo die entsprechende Adapter-Karte nicht vormontiert ist, darunter zwei HDMI-Ports, einer davon ist als ARC-kompatibel gekennzeichnet, sowie die beiden USB-Anschlüsse (1x USB-3.0, 1x USB-2.0) und der Anschluss für den SAT-Tuner. Der zweite Anschlussbereich ist dann rückwertig gerichtet und hält nochmal zwei weitere HMDI-Ports bereit. Dazu gesellen sich der RJ45-Stecker, die Komponenten-Anschlüsse, der terrestrische F-Stecker für das Antennenkabel, sowie der Koaxiale-SPDIF-Anschluss. Die Gewinde für eine Wandhalterung sind unkompliziert erreichbar. Der zweipolige Stromstecker ist abnehmbar und befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite der Anschlüsse.

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Die beiden Standfüße bestehen übrigens aus massivem Aluminium. Wie wir schon weiter oben angeführt haben, sorgen beide an sich für absolut sicheren Halt, rein Rutschen oder Ähnliches, dafür beginnt der TV an sich relativ leicht zu Schwanken, weil eben nur relativ kleine Fixpunkte zwischen Chassis und Standfüße existieren. Angst vor dem Umfallen muss ganz sicher niemand haben, nur sollte es man erwähnt haben. Bei einer Wandmontage ist dieser Punkt hier eh obsolet.

 

 

Wandbefestigung mit VESA-Halterung

Eine Wandbefestigung ist ebenfalls ohne große Mühen umsetzbar. An Hand einer einfachen Halterung haben wir dies einmal demonstriert. Das wichtigste hierbei was man wissen muss ist, dass die VESA-Vorrichtungen (400x400mm) bauartbedingt relativ weit unten am Rahmen sind. Dementsprechend muss man eine veränderte Halteposition an der Wand mit berücksichtigen, zum Beispiel wenn man vorher ein anderes Modell dran hatte.

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Der Fernseher hängt also höher an der Wand als ggf. das Vorgängermodell. Alles anderer ist einfach umzusetzen und auf Grund des noch relativ geringen Gewichts von 23,2 Kg (ohne Füße) sollte es in diese Hinsicht auch keine Probleme geben.


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