Um uns den technischen Aufbau genauer anschauen zu können, genügte es vier Schrauben zu Lösen. ELAC setzt bei dem Discovery auf bewährte Hardware, die auch im mobilen Sektor wiederzufinden ist. Die Kieler Lautsprechermanufaktur verbaut im Discovery einen Quadcore-ARM-A9 Prozessor von Freescale/NXP, der mit bis 1,2 GHz taktet. Dem stehen 8 GB Flash-Speicher zur Seite, die für das Speichern der eingelesenen Meta-Daten und Alben-Cover genutzt werden. Des Weiteren befinden sich noch 512 MB Speicherplatz im Server, dieser wird für das angepasste Linux-OS und dem Roon Essential Code reserviert.
Die Digital-Analog Wandlung übernehmen die Cirrus Logic CS 4350 Wandler mit Burr Brown Op-Verstärker. Für die unabhängig voneinander ansteuerbaren analogen Stereo-Ausgänge, steht je einer dieser D/A Wandler zur Verfügung. Damit keine interne Störeinstrahlung das Klangbild beeinträchtigen kann, verzichtet ELAC auf ein Funkmodul für WLAN oder Bluetooth und nutzt Protokolle wie z. B. AirPlay um über den Router kabellos mit zertifizierten Geräten zu kommunizieren.
Verarbeiten kann der Discovery Music Server alle gängigen Formate. Ob FLAC, MP3, WAV, AIFF oder auch Apple-Lossless stellen den Server vor keinerlei Probleme. Er unterstützt hier eine Auflösung von maximal 24 Bit bei 192 Kilohertz. Einzig und allein die Unterstützung für DSD fehlt aktuell. Diese Musikdateien kann der Music-Server gleichzeitig an bis zu acht von einander unabhängigen Zonen liefern. Dieser simultane Betrieb ist auf drei kabelgebundene und fünf kabellose Zonen, wie zum Beispiel über AirPlay begrenzt. Technisch sollte der Discovery der anspruchsvollen Software Roon Essentials auf dem Papier gewachsen sein und genau das überprüfen wir auf der nächsten Seite.
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