Um mit dem mobilen Begleiter auch eine kabellose Verbindung herstellen zu können, sitzt im Pulse 3 ein Bluetooth-Modul in der Version 4.2. Dieses unterstützt den A2DP V1.3, AVRCP V1.6, HFP V1.6 und HSP V1.2 Codec und ist in der Lage mit zwei verbundenen Geräten gleichzeitig zu kommunizieren. Um die zugespielten Audiodaten akustisch aufzubereiten, kommen im Lautsprecher drei Schallwandler mit einer Größe von je 40mm zum Einsatz. Diese sollen laut JBL eine maximale Ausgangsleistung von 20 Watt bieten, was beachtlich ist für so ein „Mitnahmegerät“. Um diese Leistung auch im mobilen Betrieb bereitzustellen, sitzt im Pulse 3 ein Akku mit einer Speicherkapazität von 6000 mAh. Dieser soll gewährleisten, dass der Lautsprecher trotz Lichteffekte und moderater Lautstärke bis zu 12 Stunden durchalten kann. Ist er dann leer, dauert es ungefähr viereinhalb Stunden um den Pulse wieder voll betankt mit auf die Reise nehmen zu können. Diese Daten können wir so fast komplett bestätigen. Wir konnten eine Laufzeit von um die 10 Stunden bei entspannter Zimmerlautstärke und eingeschalteten Lichteffekten bei mittlerer Helligkeit erreichen. Dafür war unser Proband nach nur knapp vier Stunden schon wieder voll einsatzbereit.
Um mit dem Lautsprecher kommunizieren zu können, ist es lediglich nötig die Bluetooth-Schnittstelle am Smartphone oder Tablet mit dem Pulse 3 zu verbinden und schon kann das Musikhören beginnen. Auch die verschiedenen vordefinierten Lichtprofile können auf der Rückseite durchgezappt werden und benötigen nicht zwingend eine Software-Unterstützung. Erst wenn eine Personalisierung der Lichteffekte oder Benennung des Lautsprechers gewünscht ist, muss auf die JBL Connect App zurückgegriffen werden. Diese ist natürlich kostenlos in den jeweiligen App-Stores erhältlich und bietet einen zusätzlichen Mehrwert zum Lautsprecher. Wir haben die Steuerung via App versucht in einem kleinen Video festzuhalten, da eine bildliche Dokumentation zu umständlich wäre:
Die Verbindung mittels der Blauzahn-Methode gelang spielend einfach, so das einer Zuspielung und Steuerung nichts im Wege stand. Das der Pulse 3 bei der Suche von kompatiblen Bluetooth-Geräten das auch optisch mit einem blauen leuchten signalisiert, empfanden wir als feines Gimmick. Die App auf unserem Androiden konnte den Lautsprecher auch direkt identifizieren und bildete den Pulse 3 grafisch passend in der Oberfläche ab. Die JBL Connect App-Oberfläche ist klar und sehr einfach gestaltet, zeigt sich in einem übersichtlichen Gewand und bietet einen schnellen Zugang. Gerade die Aufbereitung der Lichteffekte und die manuellen Einstellmöglichkeiten sind grafisch und haptisch sehr gut gelungen und man erwischt sich schnell dabei wie man einige Zeit damit verbringt, verschiedene Licht-Szenarien zu kreieren.
Wer noch weiteren mobile JBL-Lautsprecher zuhause rumliegen hat, der kann diese, mit dem Pulse 3 im Party-Modus koppeln und mehrere Bereiche des Raumes mit gleicher Musik beschallen. Besitzer eines weiteren Pulse 3 können ein Stereo-Gespann auf die Beine stellen, wo jeder Pulse 3 einen Kanal (links-rechts) zugeteilt bekommt und somit die kleinen Schallwandler eine echte Stereowiedergabe erzeugen können. Der Sprach-Assistent ist mehr als Gimmick als wirklich nützliche Funktion zu verstehen. Darüber kann Siri oder Google Now auf dem verbundenen Gerät aktiviert werden und eventuelle Ergebnisse über den Lautsprecher wiedergegeben werden. Einen eigenen Assistenten wie Alexa von Amazon oder den Google Assistant hat der Pulse 3 nicht, dafür muss dann zur Link-Serie von JBL gegriffen werden. Hören wir uns jetzt mal an, was der Pulse 3 so klanglich drauf hat.
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