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Test: JBL Pulse 3

 

Detailansicht JBL Pulse 3

Wo wir in unserer Einleitung noch auf die Lavalampe eingegangen sind, ist rein von der Form keine große Verbindung mit der Lampe zu erkennen. JBL packt den Pulse 3 in eine flaschenähnliche Form, die sich oben und unten leicht verjüngt. Im Gegensatz zum Flip 4 oder Link 20 (ebenfalls von JBL) verfügt der Pulse nur eine kleine Fläche mit dem strapazierfähigen Geflecht, wohinter sich die Lautsprecher befinden. Der Großteil des mobilen Lautsprechers besteht aus einer glatten und glänzenden Kunststoffoberfläche, die eine aufwändige Beleuchtung beherbergt und für die vielen möglichen Lichteffekte des Lautsprechers verantwortlich ist. Um das nötige Volumen zu erreichen, welches für eine gute und kraftvolle Klangqualität sorgen soll, ist der Pulse 3 wie ein Zylinder geformt. 

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Dabei hat er gegenüber dem Flip 4 im Durchmesser und Größe deutlich zugelegt. Aber die drei 40mm großen verbauten Treiber brauchen eben auch ihren Platz. Diese ermöglichen erst den "360 Grad Rundumklang". Durch die passiven Radiatoren an jedem Ende des Zylinders, wird das Volumen des Körpers auch für den Bassbereich voll ausgenutzt. Obwohl das Konstrukt mit den seitlich angebrachten, gummigelagerten Membranen nicht unbedingt den Eindruck erweckt, wirklich wasserdicht zu sein. Konnte JBL für den Pulse 3 eine IPX7 Zertifizierung erreichen, welche besagt, dass der Lautsprecher gegen das Eindringen von Wasser bis zu einer Tiefe von einem Meter und für die Dauer von 30 Minuten komplett geschützt ist. Damit ist der mobile Schallwandler perfekt für die Mitnahme ins Schwimmbad geeignet, um das sommerliche Geplansche mit richtiger Musik zu untermalen. Achtung: Schwimmen kann er nicht allein - da würde es nur  "blub" machen.

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Dazu macht er auch eine gute Figur. Es kommt zwar grundsätzlich Kunststoff in verschiedenen Variationen zum Einsatz, dieser wurde aber erstklassig verarbeitet und „Form“-idabel zusammen gefügt. Das haptische Empfinden ist sehr angenehm, griffig im unteren Bereich aber etwas rutschig im oberen Bereich. Der Pulse 3 steht aber auch lieber auf stabilen Grund, als ständig herumgetragen zu werden. Denn aufgrund der Größe ist er kein Kandidat der mit Hilfe einer Kordel den Weg ans Handgelenk findet oder kurz in der Jackentasche verstaut werden kann. Die Bedienung kann neben der JBL Connect App, auch mit den auf der Rückseite angebrachten Bedienelementen stattfinden. Hier sitzt auch der analoge Zugang für das Klinkekabel, aber auch das Ladekabel findet hier sein Gegenstück für die Verbindung. 

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Die insgesamt sieben Funktionen sind nur als Taste angedeutet und mit einer dezenten weißen Hinterleuchtung ausgestattet, die auch bei Dunkelheit, jedenfalls in aktivierter Form, gut zu erkennen ist. Über dem Powerbutton befindet sich eine fünfstufige Lade- bzw. Akkukapazitätsanzeige, die dem Nutzer durch weiße LEDs signalisiert, wann der Pulse wieder Strom benötigt oder eben genug davon hat.

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Optisch ist der Pulse 3 schon mal eine hübsche Erscheinung. Die Form ist in der heutigen Zeit angekommen, die Materialgüte dem Einsatzzweck angemessen und die IPX7 Zertifizierung ein praktisches Feature. Schauen wir uns den mobilen Schallwandler mal von der praktischen Seite an.


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