Es ist so weit – die neuen Sony True RGB TV-Modelle für 2026 wurden vorgestellt. Das komplette Lineup beinhaltet den Sony BRAVIA 9 II und den Sony BRAVIA 7 II. Größentechnisch bietet das Unternehmen, verteilt auf beide Serien, Ausführungen von 50 bis 115 Zoll an. Alle technischen Details, Bilder, Impressionen und Preise haben wir detailliert im Artikel aufgebarbeitet.
Nachdem Hisense (wir berichteten) - TCL (zum Beitrag) sowie auch Philips (zum Video) ihre jeweiligen RGB Mini LED-Technologien nebst neuen Produktlinien vorgestellt haben, folgt Sony mit der eigenen Entwicklung – Sony True RGB. Im Kern das Gleiche, was die anderen Hersteller umsetzen, nur mit einem anderen Ansatz und vermeintlich besseren Eckdaten. Ein wenig davon ausgenommen sind Samsung und LG (…) Im Vorfeld war es uns möglich, umfangreiche Einblicke in die neue Plattform zu erhalten.
Den Kern der Neuvorstellung bilden zwei neue TV‑Geräte, die das bestehende TV-Lineup für 2026 nach unten und nach oben hin ergänzen. Im Falle des BRAVIA 9 II stellt dieser das Top-Modell innerhalb des Sony Portfolios dar. Das gleiche gilt auch für den BRAVIA 7 II, der rein schematisch von Sony auch oberhalb des Bravia 8 II OLED TVs (zum Testbericht) und Bravia 8 positioniert wird.
Die Geschichte des Sony‑TV – Beginn vor exakt 80 Jahren
Bei beiden gleich ist die komplett neu entwickelte Art und Weise der Hintergrundbeleuchtung bzw. Panelansteuerung, die wir in diesem Jahr schon bei etlichen Herstellern gesehen haben. Diese verwenden alle unterschiedliche Namen dafür. Sony betitelt dies mit dem RGB Backlight Master Drive Pro bzw. dem Buzzword True RGB. Wie wir schon bei den anderen Herstellern gesehen haben, gibt es unzählige Beschreibungen und Marketing-Titel für die Art und Weise der Hintergrundbeleuchtung, die eher verwirrend ist. Daher bleiben wir bei der sachlichen Kurzfassung.
Sony BRAVIA 9 II + BRAVIA Theatre Trio Soundsystem (oben)
Sony BRAVIA 7 II + BRAVIA Theatre Bar + S
Weiterhin handelt es sich um LCD-TVs, der entscheidende Unterschied ist aber die Art der Hintergrundansteuerung. Anstelle der gewöhnlichen weißen oder blauen Mini-LEDs mit zusätzlicher Farbumwandlung, kommen hier separat ansteuerbare rote, grüne und blaue Mini-LEDs zum Einsatz. Das erhöht das Farbvolumen, die Kontrastdarstellung und die Helligkeitsabstufungen. Im weiteren Verlauf haben wir auch Testsequenzen eingeblendet (und auch im Video) die darstellen, dass Blooming bzw. der Halo-Effekt der Vergangenheit angehören. Es ist also kein neues Panel, sondern eine präzisere Art der Lichtsteuerung innerhalb des Panels

Schematische Darstellung der Sony RGB Mini Lösung - sie ist deutlich kleiner als bei TCL / Hisense
Jetzt der entscheidende Unterschied von Sony zu anderen Herstellern: TCL, Hisense und Co. stellen die RGB-Subpixel senkrecht auf, bei Sony‑TVs ist es etwas anders, diese sind in der Horizontalen angeordnet. Das soll laut den Japanern den Vorteil haben, dass die Blickwinkelstabilität beim seitlichen Draufblicken deutlich höher ist als bei anderen RGB Mini LED Lösungen. Schematisch haben wir das nachfolgend einmal dargestellt.
Zum Vergleich: TCL RM9L RGB Mini-LED Lichtsteuerung (Modell 2026)
Im Vergleich zu den Lösungen von TCL und Hisense ist das Sony Produkt extrem viel kleiner in der Bauweise. Umso erstaunlicher sind die erreichten Lichtwerte, die auf beeindruckende Art und Weise vorgeführt wurden. Bilder davon durften nicht erstellt werden. Man kann aber sagen, dass die LEDs der Sony-Hintergrundbeleuchtung mind. um den Faktor 2 kleiner ist, als die von den genannten Herstellern. Neben der deutlich verringerten Größe der Lichtlinse will man in den letzten Jahren sehr viel Energie in die allgemeine Ansteuerung gesteckt haben, was letztlich für die gewünschte Bildqualität zuständig ist. Auch hier, ließ Sony es nicht zu, weitere Insights zu fotografieren, und ist in dieser Hinsicht noch immer sehr verschlossen.
Sony verspricht deutlich gesteigertes Farbvolumen + Spitzenhelligkeit
Neben der veränderten Art und Weise der Positionierung soll die Sony-Lichtsteuerung zusätzlich in der Lage sein, das dargestellte Farbvolumen gegenüber anderen Modellen (siehe Abbildung) deutlich zu übertreffen – gleichzeitig aber auch die Spitzenhelligkeit in unbekannte Höhen zu treiben. Valide Messwerte wurden uns nicht geliefert, geschweige denn konnten wir selbst Hand anlegen. Im Web kursieren bereits Werte im Bereich von 4000 Nits in der Spitzenhelligkeit (10% Messfeld) sowie von rund 950 nits im Fullframe. Ob sich dies bestätigen lässt, müssen eigene Tests dann zeigen.
Links BRAVIA 9 - Rechts BRAVIA 9 II (mit True RGB) Lichtansteuerung
Neben sehr vielen Aussagen und Informationen, die vermittelt wurden, blieben einige Details ungeklärt (…) Als Betriebssystem kommt auch hier Google TV zum Einsatz, das wieder mit dem bekannten Sony Menü-Overlay versehen wird. Exakte Helligkeitsangaben oder die Definition, wie viele Dimming-Zonen hinterlegt sind, das Hat Sony nicht preisgegeben. Dolby Vision 2 wird nicht unterstützt, dafür aber HDR10 und Dolby Vision. Von HDR10+ ist ebenfalls nicht zu lesen. Kommen wir aber erst einmal zum Grundlegenden:
Der Bravia 9 Mk2 kommt in 65, 75, 85 und jetzt auch in sagenhaften 115 Zoll auf den Markt. Zudem unterscheidet dieser sich im Bereich der Verarbeitung und Materialanmutung ggü. Bravia 7 Mk2 etwas. So wurden an den Außenseiten markante Aluminium-Applikationen verbaut, das kleinere Modell ist nicht ganz so hochwertig verarbeitet. Aber das schauen wir uns im Detail auf den folgenden Seiten genauer an.
Der BRAVIA 9 II kann ab dem 27. Mai 2026 bei Sony und anderen autorisierten Händlern vorbestellt werden.
Neben der kompletten TV-Range wurde auch eine neue Sound-Lösung vorgestellt, die per Funk agieren kann bzw. soll. Das System unterstützt Audioformate wie Dolby Atmos, DTS:X und IMAX Enhanced7 und lässt sich flexibel erweitern – beispielsweise durch zusätzliche Subwoofer oder Rücklautsprecher, auch in Konfigurationen mit zwei Subwoofern. Das Thema Dolby Atmos Flex Connect hat Sony zu keiner Zeit erwähnt, dürfte bekannten Systemen (bspw. LG Sound Suite oder TCL Z100) in nichts nachstehen.
Im Kern handelt es sich um eine extrem kompakte Soundbar plus zwei Stereo-Lautsprecher. Für den Betrieb wird lediglich ein Stromkabel benötigt, der erfolgt per Funkspur. Die Anlage ist komplett flexibel und kann auch als BRAVIA Theatre Trio als Kit mit einem Subwoofer (BRAVIA Theatre Sub 8) und Rücklautsprechern (BRAVIA Theatre Rear 9) zusammengestellt erworben werden. Eine erste klangliche und funktionelle Einschätzung habe wir im Laufe des Artikels ebenfalls vorbereitet bzw. niedergeschrieben.
Das BRAVIA Theatre Trio kann ab dem 27. Mai 2026 bei Sony und anderen autorisierten Händlern zu einem UVP von 1999€ vorbestellt werden. Darüber hinaus wird das BRAVIA Theatre Trio als Kit mit einem Subwoofer (BRAVIA Theatre Sub 8) und Rücklautsprechern (BRAVIA Theatre Rear 9) zu einem UVP von 2999€ erhältlich sein.
Auf den nächsten Seiten werfen wir detaillierte Blicke auf die einzelnen Modelle, haben noch mehr Details zur Technik ausgearbeitet und zeigen bislang noch nicht oder wenig kommunizierte Infos.
Ab sofort das Flaggschiff im Hause Sony wird der neue BRAVIA 9 II (Mk2), der in vier Größen in den Handel gehen wird. Ergo wird es nicht nur eine Ausführung geben, sondern bietet Sony das komplette Portfolio für vermeintlich jeden Geldbeutel an. Der BRAVIA 9 II wird in 65, 75, 85 und in 115 Zoll in den Markt gelangen. Die Preise dafür hatten wir eine Seite zuvor schon geschrieben, die ganz klar auf OLED-Niveau der aktuellsten Generation platziert sind. Ein nomineller Preisvorteil auf Grund des LCD-Panels entsteht jedenfalls nicht.
Das Design ist modern und wertig gestaltet worden. LCD-typisch baut das Gerät recht tief auf. Sehr markant ist auf jeden Fall das entspiegelte, leicht matte Coating des Panels. Sony spricht von der Immersive Black Screen Pro Technologie. Im Grunde genommen hat man es geschafft, das extrem matt erscheinende Display eines Samsung TVs nicht zu kopieren, aber dennoch die hohe Farbbrillanz eines OLED-TVs zu erreichen. Vergleicht man die aktuellste Generation von LG (G6) und einen Samsung S95H, dann hat Sony hier auf den ersten Blick ein sehr gutes Mittelmaß erzielt.
Beim Standfußdesign will man sich ebenfalls etwas Schickes einfallen lassen haben. Viele Hersteller haben schon immer das nächste „Big Thing“ vorgebracht (…) Die Sony Lösung sieht, subjektiv empfunden, sehr gut aus. Am T-Fuß, der im Übrigen von einer massiven Metallplatte getragen wird, sitzt parallel zum Panel, eine Art Milchglas, was sehr diffus, etwaig dahinterliegende Kabel verschleiert. Dank des Spiegeleffekts wirkt der massive TV doch eher etwas „leicht“.
Beim Sound-Setting bietet die neue Sony-Plattform viel mehr, als man direkt vermuten würde. Zum einen bietet der BRAVIA 9 II ein 80 Watt Soundsystem von Haus aus an. Rückseitig erkennt man auch die verbauten Chassis, nebst Bassreflex-Ausgang für den Tieftöner. Technisch betrachtet handelt es sich um ein 2.2.2-Kanal System. Der kleinere BRAVIA 7 II ist etwas kompakter ausgestattet und bietet keine Höhenstrahler.
Jetzt kommt das neue BRAVIA Theatre Trio System mit ins Spiel. Dieses kann, wie auch schon die weiteren Systeme, kabellos in den TV‑Verbund eingespannt werden. Aber dazu dann auf der nächsten Seite mehr im Detail. Spannend ist, dass das Trio System als Stereo-Kanal agieren kann und der TV dabei selbst als Center gewissermaßen weiterläuft. Wer dann mehr Leistung möchte, der kauft step by step die passenden „Bausteine“ einfach nach.
Das Anschlusspanel ist, wie abgebildet, seitlich ausgeführt und bietet alles notwendige. Neben HDR10 wird auch Dolby Vision unterstützt. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Informationen für den Support von Dolby Vision 2. Unter der Haube steckt laut ersten Informationen noch ein „alter“ MediaTek Pentonic 1000 SoC, was im Umkehrschluss bedeutet, das die Geräte nur 2x HDMI 2.1 ausgeben können – wohlgemerkt bei 4K @ 120 Hz. ALLM und VRR stehen ebenfalls zur Verfügung, aber eben nur 120 Hz und nicht mehr. Dolby Vision 2 sei aktuell auch kein Thema bei Sony. Als Tuner stehen DVB-T/T2 und DVB-C zur Verfügung, sowie auch die Satelliten-Tuner (Digital).
Das Panel selbst wird von einer wertigen Metalleinfassung umrahmt. Beim BRAVIA 7 II ist das „nur“ aus Kunststoff gefertigt. Die größere Modellreihe trägt hier massiv auf – und zwar ganz klar im wertigen Maßstab gemeint. Das Display selbst ist mattiert und kann erstklassig Lichteinfall „schlucken“. Auf den ersten Eindrücken die sich im Rahmen der Veranstaltung erhaschen ließen könnte man meinen, dass es aktuell keinen besseren Mix aus mattem Panel und der dargebotenen Farbbrillianz gibt. Letzteres ist ja einer der größten Stärken bei OLEDs, also den selbstleuchtenden Pixeln, die mit dem „glänzenden“ Panelglas nochmals mehr an Farbbrillianz gewinnen. Diesen Mix hat Sony hervorragend hinbekommen.
Nachfolgend noch ein kleiner Panelvergleich: Links thront der LG G6 (WOLED) – in der Mitte der neue Sony BRAIVA 9 II und rechts ein Samsung S95F (QD-OLED). Die Bildimpression fängt es nicht perfekt ein, der Sony‑TV ist etwas weniger matt als das Samsung-Derivat.
Die ersten Bildvergleiche sind sehr vielversprechend anzusehen. Dazu hatte Sony drei Modelle aufgestellt. Links in der Abbildung befindet sich der BRAVIA 9 – in der Mitte der BRAVIA 9 II und rechts der (QD-OLED) BRAVIA 8 II (zum Testbericht). Das wichtigste Detail ist aber der kleine Sony Referenzmonitor BVM-HX310 (ca. 40.000 €) der davorsteht. Die Bilder haben leider nicht die beste Qualität und zeugen von leichtem „Ausbrennen“. Deutlich zu erkennen ist aber der Punkt, dass das Blooming um Objekte nicht mehr existent ist. In sehr vielen, bis fast allen Darstellungen, ist BRAVIA 9 II sehr nahe am Referenzbild.


Im Eingangs verlinkten Video finden sich dazu noch weitere Impressionen und Detaileindrücke. Für den ersten Moment waren die Ergebnisse schon sehr vielversprechend. Bzgl. der Spitzenhelligkeit ließen sich bereits erste Werte um die 4000 Nits besprechen, wirklich messen konnte noch niemand – das werden erste Testberichte zeigen müssen.
Auf der nächsten Seite werfen wir einen Detailblick auf den BRAVIA 7 II.
Der BRAVIA 7 II versteht sich als „kleinere“ Ausführung des aktuellen, neuen Lineups. Optisch fällt im ersten Moment allerdings gar nicht sofort auf, dass es sich dabei um die „abgespecktere“ Variante handelt. Unter dem Preispunkt betrachtet, positioniert Sony diese Modellreihe ein wenig attraktiver als die 9er-Modelle. 50, 55, 65, 75, 85 und 98 Zoll sind hier Größenwerte, die ab sofort im Handel verfügbar sind.
Anders als beim größeren Geschwistermodell zeigt sich das verbaute Panel nicht so stark mattiert und hat, wie auf den Bildern zu erkennen, eine leichte „Glossy-Beschichtung“. Inwiefern jetzt genau hier die Unterschiede positioniert sind, hatte Sony nicht kommuniziert. Gleichermaßen gilt das auch für die grundlegende Bild-Performance. Es ist davon auszugehen, dass hier vermeintlich die Spitzenhelligkeit etwas geringer ausfallen wird. Wie gesagt, eine exakte Performance-Gegenüberstellung hatte Sony der Presse ggü. zu keinem Zeitpunkt genannt.
Das Design im Standfußbereich ist fast identisch zwischen der 9er und 7er-Serie. Der massive T-Fuß aus Metall hat ebenfalls das Milchglas spendiert bekommen, was sehr diffus, etwaig dahinterliegende Kabel verschleiert. Dank des Spiegeleffekts wirkt der massive TV doch eher etwas „leicht“. Im direkten Vergleich ist es aber nicht 1:1 identisch, sondern mit leichten Änderungen anzutreffen. Ebenfalls sind kleine Führungen für Kabelstränge auf der Rückseite vorhanden, die dort in der Konstruktion mit durchgeführt werden können.
Schickes T-Fuß-Design mit massiver Metallplatte als Sockel
Das Gehäuse des TVs ist auch nicht aus wertigem Aluminium, sondern aus Kunststoff. Positiv zu erwähnen: Den Unterschied erkennt man erst bei genauem Hinsehen und er fällt nicht sofort auf. Das haben die Produkt-Designer sehr gut umgesetzt.
Solider Aufbau und wertig anmutendes Gehäuse
Das Anschlusspanel ist dem den BRAVIA 9 II sehr ähnlich, wenn nicht sogar identisch und seitlich ausgeführt worden. Neben HDR10 wird auch Dolby Vision unterstützt. Auch hier gilt, dass Dolby Vision 2 wohl ausgeschlossen scheint. Auch kann auf Grund des vermeintlich älteren SoC nur eine HDMI 2.1 Ausgabe von 4K@120Hz auf zwei Ports erfolgen. ALLM und VRR stehen ebenfalls zur Verfügung, aber eben nur 120 Hz und nicht mehr. Als Tuner stehen DVB-T/T2 und DVB-C zur Verfügung, sowie auch die Satelliten-Tuner (Digital).
Vergleichsweise stark spiegelndes Display am BRAVIA 7 II
Sony BRAVIA 7 II in 50 Zoll
Sony BRAVIA 7 II in 50 Zoll - Rückseite
Thematisch gilt das auch für den BRAVIA 9 II und BRAVIA 7 II gleichermaßen: Sony nennt das Feature BRAVIA Direct Connect. Damit lässt sich der TV als solcher als „normales“ Wiedergabegerät benutzen, gleichermaßen aber ein Subwoofer oder zusätzlich noch Rear-Speaker einbinden (Theatre Rear 8). Jeweils einzeln geht natürlich auch. Spannend ist zudem, dass das Sony Menü-Overlay in Kombination mit dem Genannten dann noch weitere DSP-Settings bietet, die App-Abhängig (bspw. in Netflix) gestartet werden können und gewisse Frequenzen rauf- oder herabsenken (Nacht-Profil). Die älteren Geräte aus den Jahren 2025 und 2024 sollen dazu ebenfalls in der Lage sein und erhalten ein entsprechendes Firmware-Update.
Das Grundsetup beim BRAVIA 7 II ist bereits als 2.2-Kanal-Lösung konzipiert und bietet 40 Watt an Leistung. Beim großen 98 Zoll Gerät ist dies etwas mehr mit 56 Watt.
Kombinierbar nur als Rear-Speaker per Funk - die BRAVIA Theatre Rear 8
Der BRAVIA 9 II kann ab dem 27. Mai 2026 bei Sony und anderen autorisierten Händlern vorbestellt werden.
Mit dem BRAVIA Theatre Trio erweitert Sony sein Portfolio um ein hochwertiges, kabelloses Heimkinosystem, das speziell für große Bildschirmdiagonalen entwickelt worden sein. Trotz der vermeintlich sehr kompakten Größe der zentralen „Soundbar-Einheit“, liefert das System einen extrem potenten Klang.
Sony BRAVIA Theatre Trio
Das BRAVIA Theatre Trio kann als Kit (1999 €) mit einem Subwoofer (BRAVIA Theatre Sub 8) und Rücklautsprechern (BRAVIA Theatre Rear 9) zusammengestellt erworben werden. Als maximale Ausbaustufe – also als BRAVIA Theatre Trio als Kit mit einem Subwoofer (BRAVIA Theatre Sub 8) und Rücklautsprechern (BRAVIA Theatre Rear 9) bietet Sony das ebenfalls für 2999€ (UVP) an.
Sony BRAVIA Theatre Komplett-System inkl. Sub & Rears
Im Klartext kam dabei ein neues Drei-Lautsprecher-System heraus. Auf den ersten Blick handelt es sich um eine sehr kompakte Soundbar, und man würde ihr nicht das Leistungsvolumen ansehen, welches das gesamte System übermitteln mag. Das Konzept sieht vor, dass eine Center-basierte Wiedergabe von der flachen Einheit ausgeht und seitlich dedizierte Stereo-Kanäle abgebildet werden. Die Lautsprecher können entweder auf ein Lowboard gestellt oder an der Wand befestigt werden.
Als weitere Technologie führt Sony hier das aus anderen Produkten bekannte 360 Spatial Sound Mapping mit an. Dabei werden bis zu 24 virtuelle Lautsprecher erzeugt, was im Umkehrschluss ein dreidimensionales Klangfeld schaffen soll.
Sony BRAVIA Theatre Komplett-System + BRAVIA 9 II in 115 Zoll
Ein neues, mitgeliefertes USB-Typ-C-Mikrofon soll zudem eine besonders präzise Raumkalibrierung ermöglichen. Ähnliche Lösungen haben wir u. a. schon einmal bei Nubert Lautsprecher gesehen bzw. werden inzwischen von etlichen Herstellern angeboten.
Das BRAVIA Theatre Trio unterstützt darüber hinaus moderne Audioformate wie Dolby Atmos, DTS:X und IMAX Enhanced7 und lässt sich fle-xibel erweitern – beispielsweise durch zusätzliche Subwoofer oder Rück-Lautsprecher, auch in Konfigurationen mit zwei Subwoofern.
Rück-Lautsprecher für alle BRAVIA TVs - per Funk ansteuerbar
BRAVIA Theatre Trio + SR Speaker
Mit der Direct Connect Funktion lassen sich kompatible BRAVIA‑Fernseher zudem direkt mit optionalen kabellosen Subwoofern und Rücklautsprechern verbinden – ganz ohne zusätzliche Soundbar. Dies ermöglicht eine besonders unkomplizierte Einrichtung und erweitert das bestehende Lautsprechersystem des Fernsehers um kraftvolle Bässe sowie ein noch intensiveres, raumfüllendes Surround-Erlebnis.
Der massive Subwoofer Sony BRAVIA Theatre Sub 9 bringt stattliche 600 Watt Leistung ins Zimmer. Mit seinen rund 24 Kilogramm ist es auch physisch ein echtes Schwergewicht. Verbaut wurden hier zwei gegenüberliegende Membranen. Genaue Größenangaben schuldet Sony uns einmal mehr…
Die Verarbeitung ist wirklich hochwertig und dezent gehalten. Er eignet sich perfekt für die o.g. Systeme als leistungsmäßige Ergänzung. Es ist im Übrigen auch möglich, zwei dieser Würfel in ein BRAVIA Theatre Setup zu integrieren. Preislich bewegt sich der Tieftöner bei 999 Euro.
In einem ersten kurzen Klangcheck zeigt der Vollausbau, was er zu bieten hat. Unter nicht perfekten Raumbedienungen war das System mit Rear-Speakern und zwei der großen Subwoofer vorbereitet. In den dargestellten Szenen zeigte sich das System bereits sehr bühnenpräsent und ließ die Dialoge sehr klar von der Schallwand hin zu den Zuschauern
Für meinen Geschmack plastisch und leicht cineastisch abgestimmt, aber auch wieder ein Stück neutral ohne klangliche Eigeninterpretation. Die bekannte Autoszene aus James Bond – Keine Zeit zum Sterben wurde perfekt und kristallklar vorgeführt. Für die Steuerung der Anlage kann die bekannte Sony Connect App verwendet und noch weitere Parameter hinterlegt werden. Ebenso wird auch die Kalibrierung mit dem Ansteckmikrofon hierüber gestartet. In Summe hat die Anlage einen ersten guten Gesamteindruck hinterlassen – was sie auch sollte, in Anbetracht der UVP von 3000€.
In Summe hat Sony ein durchdacht scheinendes Lineup vorgestellt, was keinesfalls günstig ist, im Zusammenspiel aber sehr gut funktionieren mag. Erste eigene Tests werden aber letztlich noch mehr Aufschluss geben müssen.
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