Nachdem dann nun alles läuft bietet die Anwendung auf dem TV einige Settings zum Variieren. Zum einen kann man die Intensität der Darstellung in mehreren Stufen anpassen, sowie auch die Helligkeit des Leuchtstreifens. Des Weiteren lässt sich in der Mitte mit dem großen Ribbon festlegen, ob eine statische Farbe dargestellt der eben eine Farberkennung der Wiedergabeinhalte umgesetzt werden soll. Die statische Farbe lässt sich in diesem Menüreiter aber nicht verändern, dazu bedarf es dann wieder das Smartphone bzw. die dazugehöre Smartphone Hue App.
Sollte man in die Situation kommen, dass die Beleuchtung nach dem Ausschalten des TVs weiterhin aktiv bleibt, muss man ein paar Klicks am Smartphone in der Hue-Anwendung vornehmen. Dazu wählt man in den Einstellungen die „Entertainment-Bereiche“ aus und dort wiederum für den TV angelegten. Hier lässt sich nun genau definieren, wie der Lightstrip nach dem Ausschalten des Fernsehgerätes sich verhalten soll. Beispielsweise ebenfalls aus, ein anderes statisches Licht wählen oder gar eine Lichtszene aktivieren.

Man kann mit großer Überzeugung sagen, dass das Ergebnis hervorragend und absolut überzeugend ist. Die Farben werden großflächig hinter dem TV an die Wand transportiert und verbreitern das Bild peripher auf ein neues Level. In Worten ist dies kurz und knapp recht schwer zu beschreiben. Unabhängig davon muss man auch einen Fable dafür haben und auf diese Art und Weise der Bewegungsbeleuchtung stehen.
Nimmt man die rosarote Brille der ersten Begeisterung aber, lässt sich aber auch ein wenig Kritik, oder besser gesagt die technische Begrenzung des Hue-Systems ausmachen. Wenn man den Vergleich von Philips Ambilight TVs kennt, dann wird einem sofort auffallen, dass die Leuchtsteuerung in diesen Geräten deutlich homogener und weicher in den Übergängen vollzogen wird. Auch wird mit der aktuellsten Ausbaustufe eine noch detailliertere Darstellung möglich. Im Vergleich, und das mag jetzt härter klingen als es sich in der Praxis gibt, bewegt sich das „echte“ Ambilight bei den besagten Philips-Geräten nochmal auf einem ganz anderen Niveau.
Frontansicht während des Ambilight Test-Clips
Rückseite während des Ambilight Test-Clips
Wenn man genau hinsieht, fällt sofort auf, dass die Gradient Stripes nur wenige Zonen darstellen und gar nicht so feine Übergänge produzieren können. Jener Direktvergleich ist aber nicht das, was man hiermit anstrebt, sondern ein Feature gewisser Maßen nachrüstet, was eigentlich gar nicht dafür vorgesehen war. Weiche Farbwechsel sind sehr angenehm und sehen toll aus, wenn das Bild etwas hektischer wird, dann gibt es einen ganz marginalen Delay, an den man sich aber recht schnell gewöhnen kann.
Die farbliche Erweiterung des Bildes gibt keinen Anlass zur Kritik und sieht fantastisch aus, das ist keine Frage. Einzig die ganz marginale Verzögerung fällt ein wenig auf, ist aber, gemessen am Gesamtergebnis, leicht zu verschmerzen.
Auf der nächsten Seite kommen wir zu unserem abschließenden Fazit.
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