Im Falle des G4 ist es so, dass die mitgelieferte Wandhalterung bzw. die im oberen Bereich vorgesehene Montage nicht mehr möglich ist, da in diesem Bereich der Leuchtstreifen verläuft. Dafür wurde auch die Abdeckungen angebracht und letztlich ein Kunststoffhalter mittig platziert. Das trifft im Übrigen auch für den G5 aus 2025 zu, da hier das Gehäuse 1:1 identisch ist. Die Abstände wurden bewusst so gewählt, dass man die Leuchtquelle auch seitlich nicht direkt sieht und der Effekt der indirekten Beleuchtung seine Wirkung nicht verliert.
Da wir aber das „LS-Modell“, also die Ausführung mit Standfuß haben, sind die o.g. geschilderten Aspekte gar nicht so wichtig. Wer dennoch eine Wandmontage realisieren möchte, der sollte über den VESA-Mount vorgehen.
Die kleinen Kunststoffhalter sollte man mit Bedacht anbringen, da das hier vorbereitete 3M-Klebeband eine äußerst potente Klebekraft entfalten kann. Sind diese am Rahmen angebracht, wird der Lightstrip ganz einfach in die Führung eingeclipst. Einzig bei der „Richtung“ sollte man noch darauf achten, auf welcher Seite das Netzteil angeschlossen werden soll. Im nächsten Schritt kann die Einrichtung auf der Software-Seite beginnen.
Die Anwendung ist weitestgehend selbsterklärend. Sie muss lediglich installiert und gestartet werden – so die grobe Theorie. Wichtig zu erwähnen ist an dieser Stelle auch, dass man zwingend eine Hue Bridge benötigt. Im Idealfall hat man diese schon eingerichtet und ist auch parallel mit der Hue App auf dem Smartphone vertraut. Des Weiteren wird auch ein Hue Account benötigt, den man am besten auf der Webseite vom Anbieter erstellt. Darüber lässt sich dann auch die Hue Sync App (für den TV) kaufen. Die Abläufe dazu werden selbsterklärend und visuell dargestellt.
Wie so oft im Falle von „einfach mal schnell einrichten“, hat es auch mich getroffen und die Anläufe waren nicht sofort griffig. Um die Story abzukürzen (…) hat man bereits einen Philips Hue Verbund im Betrieb und will sich auf diese aufschalten, kann es zu Problemen kommen, was letztlich in einem Nichtbetrieb mündet. Lösung dafür: einfach eine weitere Bridge verwenden. Das mag zwar nervig und mit weiteren Kosten verbunden sein, kann aber im Fall der Fälle die probateste Lösung sein.
Wie auf den Screenshots schon zu sehen, bekommt man als Anwender nicht nur eine einfache Beleuchtung für den TV, man kann direkt auch ganze Entertainment-Bereiche erstellen. Das bedeutet also, dass sich weitere Hue Leuchtquellen hinzuschalten lassen und im Zweifel der ganze Wohnbereich kunterbunt oder akzentvoll beleuchtet wird – so wie man es eben mag.
Gut bebilderte Anleitung auf dem TV
Ein Teil der Einrichtung erfolgt auf dem Smartphone mit der Hue App
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