Die Menüstruktur und die jeweiligen Einstellungspunkte sind extrem umfangreich ausgeführt. So steht jedem frei, sich wirklich bis ins letzte Detail zu vertiefen und die ideale Wunschkonfiguration vorzunehmen. Fangen wir bei den Netzwerkeinstellungen an: Man kann das WLAN-Modul ein- oder ausschalten, gleiches gilt auch für die RJ45-Buchse sowie auch für Bluetooth. Bei den Satelliteneinstellungen geht es ebenfalls detailliert weiter.
Neben den beiden „Standardsatelliten“ Astra 19.2E und Hot Bird 13.0E, können noch zwei weitere manuell hinzugefügt werden, die Vorgabeliste dafür ist sehr lang. So lassen sich logischer Weise auch Programmen aus anderen Regionen Europas und auch darüber hinaus empfangen.
Weitere Menüpunkte die das Bild sowie die Steuerungsmodi dafür sind in großzügiger Form vorhanden. Eine absolute Feinabstimmung ist also ohne Probleme möglich. Gleiches gilt auch für den Ton, was ja durchaus Sinn macht, wenn bereits eine potente 2.1 Soundbar vorinstalliert ist. Mitunter können Höhen, Tiefen und der Bass-Pegel vom Subwoofer angepasst werden. In Summe gibt es keinen Grund zur Kritik.
Das der TechniSat so ziemlich jedes aktuelle Container-Medium und Format verarbeiten kann, haben wir ja bereits auf Seite 1 bei den Technischen Daten hinterlegt. Eingebunden im heimischen Netzwerk verhält sich Technimedia als souveräner Begleiter. Alle Freigaben und anderweitig verfügbaren Zugriffspunkte werden in der Übersicht aufgelistet. Für UHD-Material sei an dieser Stelle auf jeden Fall die Kabelanbindung empfohlen, da sie bis zu 1 Gbit/s zulässt, was an Bandbreite mehr als ausreichend ist.
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Der Technimedia UHD+ 55 SL - mit integrierter UPnP-Server-Funktion
Einziger Negativpunkt, der H.264-Codec kann nicht verarbeitet werden. Gerade bei vielen UHD-Demofilmen oder anderweitigem 4K-Material kann dies durchaus zum Nachteil sein. Freigaben / Shares werden separat gekennzeichnet, genauso wie UPnP-Hosts. Letzteres kann der TV übrigens auch selbst sein und so zum Beispiel das Satellitensignal an einen UPnP-fähigen Receiver durchschleifen. In unserem separaten Artikel: „NAS-Systeme im Heimkino“ wurde dieser TechniSat hier als Steuerungsgrundlage verwendet. Dort gehen wir auch nochmal umfangreich auf diesen Bereich an. Das dazugehörige Video haben wir nochmal eingebunden:
Mittels HD+ Replay kann man auf die Mediatheken der privaten Sender zugreifen und die Übertragungs-Highlights der letzten 7 Tagen in 1:1 Qualität abrufen. Die ersten 3 Monate sind kostenlos beim Produkt mit enthalten, danach fallen monatlichen Kosten an.
Startseite der HD+ Replay Übersicht - Videoabruf der privaten TV-Sender
Der TechniSat Technimedia ist definitiv auch ein „Smart-TV“, weniger aber in der Form, wie man es von den asiatischen Riesen her kennt. Die Apps sind direkt installiert, man will so den Zugang erleichtern, schränkt den Kunden aber auch gewisser Maßen weitere hinzuzufügen, was schlicht nicht möglich ist. Was man gut aber auch schlecht heißen kann. Gerade in punkto Streaming fällt dies arg negativ aus, da man keine Schnittstelle zu Amazon Prime oder Netflix herstellen kann. Einzige Möglichkeit stellt aktuelle Maxdome dar. Die Handhabung der verfügbaren Schnittstellen geht leicht und angenehm von der Hand. Nachfolgend noch ein paar Beispiele der ARD-Mediathek sowie der Youtube-App.
Auf der nächsten Seite findet die Detailbetrachtung der Bild- und Panelqualität statt sowie eine umfangreiche Einschätzung der Tonqualität.
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