Die Steuerung der wichtigsten Elemente und Settings des TVs wird über eine breite Menüleiste auf der linken Seite vorgenommen. Diese hält geschachtelt und übersichtlich alle Unterpunkte bereit die es zu Bedienung des TVs benötigt. Die generelle Einstellungsvielfalt ist enorm, sodass es vermutlich den Rahmen sprengen dürfte hier alles aufzuzählen. Vermutlich dürften die Menüpunkte rund und die Bildoptimierer diejenigen sein, welche man am Häufigsten aufsuchen wird. Die mit True Motion betitelte Zwischenbildberechnung lässt sich inzwischen so fein auf das eigene Gefallen justieren, dass dort definitiv der richtige Wert für sich selbst dabei ist. Oder man lässt es gänzlich weg und zählt zur Fraktion die den Filmmaker Modus favorisieren.
Wichtig zu nennen sind auf jeden Fall die TV-Presets welche gerade für HDR-Inhalte interessant und wichtig sind. In Summe hat der Anwender hier 10! Farbprofile für den richtigen Anwendungsfall zur Auswahl. Gleiches trifft dann auch nochmal selbst für HDR bzw. Dolby Vision Content zu, hier kann selbst nochmal zwischen vier weiteren Farbprofilen ausgewählt bzw. der HDR-Effekt selbst dann angepasst werden. Individualisierungsspielraum ist mehr als vorhanden. Bei der Netzwerkkonnektivität kann man hier als Anwender auf WiFi (802.11ac) oder auch auf die kabelgebundene Variante zurückgreifen.
Einige aktuelle OLED-Modelle, wie auch der LG CX, verfügen über einen Lichtsensor, mit dem der sogenannten Dolby Vision IQ Modus (automatisch) gesteuert wird. Jenes Feature wird in den Menüstrukturen als AI Helligkeit geführt. Hat man dabei den HDR-Bildmodus Kino Home aktiviert, ermittelt der besagte Lichtsensor die aktuelle Raumhelligkeit und reguliert die Bildwiedergabe bzw. Bildhelligkeit automatisch. Der Bildprozessor ist dabei aber so schlau und versucht nicht einfach subtil die Helligkeit des Gesamtbildes anzuheben oder zu senken, sondern beschränkt dies auf einzelne Teilbereiche um so eben, eine „perfekte“ Darstellung der jeweiligen Szene zu kreieren.
Die Toneinstellungen lassen auch keine Wünsche offen. Mal davon abgesehen, dass LG einer der ersten Hersteller war, die ihren OLEDs Dolby Atmos Signale verarbeiten und an externe Geräte weiterschicken ließen, bekommt auch der Ottonormalo hier alles geboten was notwendig ist um eine kleine externe Anlage anzuschließen. Aber nochmal kurz zu Dolby Atmos, der CX kann beispielsweise aus Netflix oder Amazon Prime eine Atmos Tonspur aufnehmen, verarbeiten und dann zu einem AVR senden oder einer entsprechenden Soundbar senden und ausgeben. Mittels Die HDMI eARC-Schnittstelle ist dabei Mittel zum Zweck. Natürlich ist auch ein digitaler optischer Audioanschluss vorhanden. Als idealer Spielpartner stand uns für den Test auch eine LG DSN8YG 3.1.2 Soundbar (zum Testbericht) zur Verfügung. Beide Geräte harmonierten perfekt miteinander.
Nutzt man beispielsweise den internen Lautsprecher / Soundbar, steht unter anderem ein Equalizer zur Verfügung mit dem man seine Ton-Optimierungen durchführen kann. Aber auch generelle Einstellungen lassen sich vornehmen, was in der Art und Weise als Standard bezeichnet werden kann. Um es an dieser Stelle kurz machen, dem Gerät fehlt es quasi an nichts. Alle Settings sind mehr als umfangreich vorhanden, von den Tiefen der Bildanpassungen, bis hin zur Anwendungserleichterung, man vermisst zu keiner Zeit eine Einstellung. Auch darf nicht vergessen werden zu erwähnen, dass im CX ein wirkliches Soundsystem steckt, dass den Namen auch verdient hat. Nicht zu vergleichen mit etwaigen Schreimembranen aus alten Generationen. Man kann diese wirklich effektiv nutzen. Inwiefern die Klangleistung ausreicht, muss dann aber jeder selbst beurteilen.
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