Um die beiden Lautsprecher des LSX-Systems in Betrieb zu nehmen, benötigt man nicht mehr als ein Stromkabel. Damit auch beide Lautsprecher eine akustische Partnerschaft eingehen, ist nur das zweimalige Drücken der Pairing-Taste auf beiden Geräten nötig und die LED in der Front hört auf zu Blinken und signalisiert durch dauerhaftes Leuchten die eingegange Verbindung mit der Slave-Variante.

Front-LED informiert über aktuellen Zustand
Wer jetzt mittels Kabel einen Zuspieler angeschlossen hat, kann auch direkt loslegen. Denn elementare Funktionen wie die Quellenwahl, Lautstärkeregelung und die On- bzw Off-Funktion sind auch über die beiliegende Fernbedienung zugänglich. Bei der Fernbedienung greift KEF altbewährtes auf, so unterscheidet sich der mitgelieferte Umschalter nur farblich von der im aktiven LS50 Set.

wertige Fernbedienung mit gut sichtbaren Farbkonstrasten und angenehmer Haptik
Haptisch geht diese voll in Ordnung und bietet alle Funktionen die man benötigt um mit den LSX umgehen zu können. Dafür spricht auch die Einrichtung über die Weboberfläche, wo sich der Netzwerkname vergeben, das eigene WLAN inklusive Passwort hinterlegen oder eventuelle Updates durchführen lassen. Aber wer die KEF LSX ohne dazugehörige Apps nutzt, verschenkt immenses Potenzial und das wollen wir uns jetzt mal genauer anschauen.

Konfiguration über die WEB-Oberfläche

optischer Vergleich der KEF LS50 Wireless mit den neuen KEF LSX
Die Einrichtung der App ging sehr einfach von Statten, da KEF jeden einzelnen Schritt in der Software mit dem Nutzer durchgeht und das mit erklärenden Bildern visuell unterstützt. Neben den üblichen Steuerungsmöglichkeiten vom gestreamten Material einer angeschlossen NAS im Netzwerk oder eben TIDAL, wozu wir später noch genauer kommen, bietet die Software umfassende Möglichkeiten der klanglichen Anpassung. Warum später, der Hersteller unterteilt die App-Steuerung in zwei unterschiedliche Apps.
Neben der KEF Control, die für die reine Steuerung und Einstellung der Lautsprecher zuständig ist, gibt es die KEF Stream die sich um die Musikwiedergabe über das Netzwerk oder den Streaming-Diensten kümmert. Wer jetzt meint das wäre kompliziert, tut KEF unrecht. Die klare Abgrenzung ist gar nicht so verkehrt, nimmt man viele Einstellungen eh nur einmal vor und benötigt diese Menüpunkte nicht in der App für den alltäglichen Umgang. Dazu agieren beide Apps miteinander völlig unkompliziert und man kann aus egal welcher App ansatzlos in die andere wechseln. Wir wenden uns erstmal der KEF Control zu, die sich um die eigentlichen Lautsprecher kümmert und die klanglichen Anpassungen bereitstellt.
Dafür sitzt in der LSX auch wieder ein DSP, der unterschiedliche Einstellungen für verschiedene Szenarien bereithält. So können die LSX an die wohnlichen Gegebenheiten angepasst werden bzw. für den Aufstellort optimal abgestimmt werden. Dafür stehen verschiedene Einstellungen zur Verfügung, wo man festlegen kann wo zum Beispiel die Lautsprecher betrieben oder wie weit weg diese von einer Wand platziert werden bzw. wie nah die Tischkante entfernt ist. Aber auch elementare Informationen wie Raumgröße oder Ausstattung des Raumes können hinterlegt werden und sollten es auch, denn die einzelnen Parameter fördern hörbar die Klangqualität.
Nach einer einwöchigen „Kennenlernphase“ und etwas Praxiserfahrung im Umgang mit der Steuerung bzw. Bedienung, würden wir der KEF LSX Wireless App ein gutes Zeugnis ausstellen. Für die Software spricht eine klare und übersichtliche Gestaltung, die Oberfläche ist nicht zu verspielt aber auch nicht langweilig gestaltet. Die Optik und Menüstruktur ist übersichtlich und verständlich aufgebaut und läuft flüssig im alltäglichen Betrieb.
Das gilt auch für die KEF Stream App, die mit einem gut strukturierten Funktionsumfang daher kommt. Hierbei spielt es keine Rolle ob man in der heimischen Musiksammlung auf einer NAS oder bei den Streaming-Diensten stöbern möchte. Die Oberfläche ist selbsterklärend, bietet einen verständlichen Aufbau und ist optisch zwar schlicht aber ansprechend gestaltet. Die ausgesuchten Titel können in Playlisten zusammengefasst werden, abgespielte Stücke werden im Player selbst mit dem Cover, sofern vorhanden, optisch ansprechend präsentiert und man kann den Umgang unterschiedlicher Medien bequem erledigen.
Interessant zu sehen war, dass KEF die negativen Punkte die wir im Umgang mit der aktiven LS50 im Februar diesen Jahres noch bemängelt hatten, bei den LSX abgestellt wurden. So reagiert der Lautstärkeregler jetzt deutlich besser mit weniger Verzögerung und man kann sogar die zu gehenden Schritte mittels Software vordefinieren, sollte einem die werkseitige Einstellung nicht zusagen. Dazu können jetzt auch die unterschiedlichen Eingänge mittels der App angesteuert werden und man benötigt nicht zwingend eine Fernbedienung dafür. Die komplette Bedienung läuft insgesamt flüssiger und wirkt im täglichen Umgang mit den LSX deutlich erwachsender, als es bei den LS50 noch der Fall war. Schön das KEF sich den Kritikpunkten gestellt hat (die nicht nur wir formuliert hatten) und die Punkte behoben hat.
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