Bei der Aufstellung sind die Opticon 1 unkritisch. Wer es etwas mehr mit dem Bass hält, stellt sie einfach näher an die Wand. Leute, die ein neutrales Klangbild bevorzugen, können die Lautsprecher auch weiter im Raum platzieren. DALI selbst gibt bei der Aufstellung 2 bis 80 Zentimeter Abstand zur nächsten Wand als empfohlene Vorgabe an. Für die technische Unterstützung diente uns im Klangcheck unsere Vorstufe Onkyo P-3000R und als Endstufe kam die dazu gehörige Onkyo M-5000R zum Einsatz. Als Zuspieler diente der ELAC Discovery DS-S101-G, womit wir Dank der ROON-Software elegant auf unsere archivierten Titel im Netzwerk und auf die umfangreiche TIDAL-Musikbibliothek zurückgreifen konnten.
Anfangen möchten wir mit einem eher ruhigen Stück vom Interpreten The White Buffalo und seinem Song Wish it was true. Die Ausdruckskraft der akustischen Darbietung war direkt vorhanden und wir waren etwas verblüfft, wie groß diese kompakten Dinger aufspielen. Die Stimme des Künstlers löste sich wunderbar vom Lautsprecher, verteilte sich sehr homogen im Hörraum und das Klangbild besaß die charismatische Ausprägung im Detail. Klasse war auch die Trennung der einzelnen Musikelemente voneinander. Die Stimme ist sehr präsent, wird von instrumentalen Details schön unterstützt, der Lautsprecher verliert aber niemals den Bezug zur Stimme. Die Anbindung der einzelnen Frequenzbereiche gelang sehr gut, beide Schallwandler ergänzen sich optimal in ihrer Tonalität. Der Tieftonbereich ist bei diesem Song nicht so entscheidend, wird aber trotzdem sehr kraftvoll in der bassigen Stimme platziert und sorgt für die nötige Rückdeckung.
Damit der Hochtonbereich auch mal zeigen kann wozu er fähig ist, kommt jetzt Christina Aguilera mit Hurt um die Ecke. Ja was soll man sagen, Christina wäre sicherlich stolz um diese Interpretation ihres Hits. Der feinfühlige Hochtonbereich ist absolut überragend ist, die Stimme wird vom fähigen Hochtöner durch die Instrumenten Kulisse auf Händen getragen und der kleine 5 Liter messende Lautsprecher transportiert Emotionen pur. Die instrumentale Begleitung fügt sich einwandfrei dem Geschehen und es ist erstaunlich, wozu die Opticon 1 klanglich in der Lage ist.
Damit es auch mal in unserem Hörraum richtig knallt, legen wir X Ambassadors & Jamie N Commons mit Jungle auf, aber die Version von Jay Z. Der Bassbereich drückt, der Stimmen werden uns entgegen gefeuert und die akustische Soundkulisse wird dem Hörer wunderbar aufbereitet. Kraftvoll, mit sehr viel Dynamik, auch wenn der richtige Tiefgang aufgrund der Größe des Schallwandlers etwas fehlt. Aber Impulstreue ist vorhanden, Dynamik wird erzeugt, der Song bekommt die nötige Aufmerksamkeit die er verdient.
Bei diesen aufgeführten Musikstücken stand der Lautsprecher auf unserem Lowboard und beschallte unseren Hörraum von knapp 30m². Aber auch platziert auf einem Schreibtisch geben die Opticon 1 eine gute Figur ab und das nicht nur optischer Natur. Sicherlich ist die Klangausrichtung keinem Monitor-Lautsprecher richtig ebenbürtig, aber das Abstrahlverhalten ist wirklich gut und viel falsch machen tun die kompakten Boxen auch nicht. Mit einem Abstand von um die 50 Zentimeter Abstand zum Sitzplatz, ist das akustische Verhalten sehr angenehm und auch der Stereoeffekt ist ausgeprägt wahrnehmbar. Sicherlich ein denkbarer Einsatzbereich für Musikbegeisterte, die auch am Computer auf einen hochwertigen Klang nicht verzichten möchten. Kommen wir zum abschließenden Fazit.
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