Lautsprecher

Test: DALI Opticon 1

 

Detailansicht DALI Opticon 1

Das mittlerweile vertraute Erscheinungsbild eines DALI Lautsprechers führt die dänische Manufaktur auch in der Opticon Serie fort. So sind zwar die Gehäuseformen in den jeweiligen Serien unterschiedlich, aber die verbauten Chassis und die gestalteten Schallwände zeigen einem direkt die Firmenzugehörigkeit. Die Opticon 1 haben wir in der Esche Schwarz Variante erhalten, für andere Geschmäcker stehen noch eine Walnuss- und Weiß Seidenmatt Variation zur Auswahl. 

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Das eckige Gehäuse ist in einer guten Qualität foliert, die Kanten verlaufen sehr ordentlich und in der Front sitzt eine hochglänzende Schallwand. Diese ist leicht geschwungen, was den Kantendispersionen zuträglich ist und zugleich auch das eckige Design des Lautsprechers gekonnt auflockert. Unsere Schallwand und die der Walnuss-Variante ist mit einem schwarzen Hochglanz Look versehen, die weiße Variante bekommt auch eine gleichfarbige weiße Schallwand spendiert. Für den farblichen Akzent sorgt die massive Aluminiumplatte, die auch der Hochtonkalotte ihren Halt gibt. Diese wurde mit einem sehr eleganten Zierring versehen und ist sichtbar mit dem Gehäuse verschraubt.

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Dies gilt auch für den Tiefmitteltöner, der optisch wunderbar in die Schallwand mit all seinen Rundungen integriert wurde. Auch hier sind die Montagepunkte sichtbar und auch die Aufnahmebuchsen für die Frontbespannung, insgesamt drei an der Zahl, wurden hier untergebracht. Sicherlich ist eine magnetisch haftende Frontbespannung schöner anzusehen, wir finden aber die sichtbaren Buchsen inklusive Schrauben passen zum leicht technischen Charakter der Opticon 1.

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Rückseitig gibt es von der Opticon 1 nicht so viel zu berichten. Neben einem hochwertigen Anschlussterminal in einfacher Ausführung, sitzt hier noch der angewinkelte Bassreflexrohr Ausgang. Die Schraubklemmen nehmen Kabeldurchmesser von bis zu 4mm locker auf, können aber auch mit Bananenstecker in Kontakt treten.

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Die für den Ton verantwortlichen Schallwandler sind natürlich wieder eigene Chassis aus der hauseigenen Entwicklungsabteilung. Die 26mm große Kalotte ermöglicht die Übertragungsgrenze deutlich oberhalb von 20 kHz, das Frequenzband des Hochtöners endet erst bei 26.500 Hz. Besonders ist das „tiefe“ Einsetzen der Kalotte, die schon bei 2000 Hz anfängt mitzuspielen. Dazu besitzt sie eine hohe Belastbarkeit, was auch mit an der sehr guten Kühlung durch das ultra-dünnflüssigen magnetische Fluid erreicht wird.

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Unterstützt wird die Kalotte von einem 120mm großen Tiefmitteltöner, der mit dem DALI-typischen Holzfaser, rötlich schimmernden Membran daher kommt und auch auf die von anderen Modellen bekannte SMC-Technologie (z. B EPICON 2 oder EPICON 6) zurückgreifen kann. Durch die leichte und stabile Bauweise weist die Membran eine sehr geringe Oberflächenresonanz auf. Die flexiblen Gummisicken sorgen für gelenkte Membranbewegungen ohne Verzerrungen, dass auch bei hohen Lautstärken. Das Aufgabengebiet des Schallwandlers erstreckt sich von 63Hz bis 2000Hz und rundet somit das 2-Wege-System nach unten hin ab.

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Optisch und auch technisch ist die Opticon 1 schon mal ein schönes Stück Technik, welches durch die kompakten Maße überall einen Platz finden sollte. Wie sie sich klanglich anstellt, klären wir auf der nächsten Seite.


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