den nachfolgenden Seien wollen wir detailierte Blicke auf die einzelnen Komponenten werfen und V
Für den Testbericht haben wir die Farbkombination aus weißem Chassis plus schwarzer Magnetfront gewählt. Diese ist laut Online-Shop für 220,- EUR erhältlich, als Paarpreis versteht sich! An dieser Stelle wollen wir mal haarklein bei den Fakten bleiben: Während des Auspackens merkt schon an der einen oder anderen Stelle was man preislich erworben hat, was aber auch, sofern man einen objektiven Blick im Audio-Segment hat, durchaus nachvollziehbar ist. Optisch hingegen sehen die Lautsprecher doch sehr ansehnlich aus und suggerieren keinesfalls, dass sie Budget- oder Einstiegs-Produkte sein wollen.
Beim Material wird laut Herstelleraussage MDF verwendet, welches dann schlussendlich mit einer Folie überzogen ist die gleichermaßen eine Holzmaserung innehat. Die Front des 2-Wege-Lautsprechers wird von einer mattschwarzen Platte (vermutlich ebenfalls MDF) abgesetzt. Abgesehen davon, dass die Chassis-Schrauben sichtbar sind, erfolgt die Halterung des Abdeckgitters magnetisch und erfordert keine weiteren Haltepunkte. Verbaut sind schlussendlich ein 165mm (6,5 Zoll) Tieftöner mit Aluminium-Druckguss-Chassis und Ferrit-Magnet, sowie Höchtöner mit Seidenkalotte. Dieser hat zusätzlich auch einen „Metallmantel“ als Schutz übergezogen bekommen. Ein Eindrücken ist somit nicht möglich.
Mit circa 7,0 Kilogramm pro Lautsprecher sind die Reference 802 auch eher als Leichtgewichte zu bezeichnen. In der gleichen Gewichtsklasse spielen auch die ELAC Uni-Fi BS U5 mit, wenn auch preislich deutlich darüber angeordnet. Die KEF R300 zum Beispiel wiegen mit 12 Kg pro Lautsprecher ein ganzes Stück mehr. Die Verarbeitung als solches ist Fehlerfrei umgesetzt. Aber speziell im Bereich der Kanten an der Gehäusefolie merkt man an der einen oder anderen Stelle, kleine Unebenheiten. Das ist aber wirklich eher nur im Detail zu sehen und bei der groben Betrachtung nicht merkbar. Die Treiber sind tadellos in die Front eingepasst. Letztere wertet das Gesamtbild auf Grund der Mattierung deutlich auf und verleiht dem ganzen Lautsprecher die gewisse „Mechanik“, welche oftmals gemocht wird.
Die Lautsprecher sind für den Betrieb mit 4 Ohm ausgelegt. Die dauerhafte Belastung gibt der Hersteller mit moderaten 80 Watt an. Die kurzzeitige Spitzenleistung kann auch bis zu 120 Watt betragen. Die empfohlene Verstärkerleistung sollte laut Hersteller 100-150 Watt betragen. Der Wirkungsbereich wird als solches nicht gekennzeichnet, dafür aber der Kennschalldruck mit 86 dB. Auf Grund des 2-Wege-Aufbaus mit Bassreflexkanal gilt auch wieder hier, dass der Lautsprecher mindestens 10 Zentimeter von der Wand entfernt stehen sollte. Je weiter aber um so besser.
Die Rückseite offenbart dann das sauber verarbeitete Anschluss-Terminal. Die Schraubanschlüsse sind für Bananenstecker geeignet und wirken wertig. Kabel bzw. entsprechende Stecker können mit einem Durchmesser von bis zu 5mm eingesteckt werden. Zwar trifft man hier überwiegend auf Kunststoff, was aber nicht den Gesamteindruckt mindert. Direkt darüber sitzt der Bassreflexkanal mit einem Durchmesser von knapp 40mm (geringster Punkt).
An der Unterseite befinden sich bereits vorinstallierte Gewindefassungen für Spikes, die man optional im Hersteller-Shop kaufen kann. Bereits mitgeliefert werden weiße Gummifüße welche zum einen entkoppelnd agieren aber auch für rutschfesten Stand sorgen sollen. Insgesamt fallen der optische Eindruck und auch die Verarbeitung sehr solide, überzeugend und erstaunlich wertig in der Anmutung aus. Hier und da fällt aber schon auf, dass es sich hierbei um Massenware handelt, was aber nicht unbedingt negativ sein muss. Kommen wir nun zum Praxistest.
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