An dieser Stelle könnte man etwas polemisch werden wenn man sagen würde: „Wo keine Erwartung ist, kann man auch nicht enttäuscht werden“. Dies würde aber der gesamten Objektivität sicher nicht gut zu Gesicht stehen. Umso erstaunlicher erscheint daher auch schon die Wohnraumintegration der Lautsprecher, die eine sehr gute Figur machen. Für unseren Test haben wir primär die Stereo-Funktion ins Auge bzw. Ohr gerückt, haben alternativ aber auch noch Betrieb mit dem Center-Lautsprecher in Angriff genommen.
Als Zuspieler standen u.a. unser Oldtimer, der ELAC Miracord 50H II Plattenspieler, sowie diverses Hi-Res-Material was via Pioneer N-50A eingespielt wurde zur Verfügung. Der primäre Stereo-Verstärker und Schlüsselfigur in diesem Umfeld war der Technics SU-G700. Für den späteren Mehrkanaltest haben wir auf einen Pioneer SC-LX701 zurückgegriffen. Die Lautsprecher selbst wurden ca. 45 Zentimeter von der Wand, leicht zum Hörer hin angewinkelt, aufgestellt. Der Zwischenabstand betrug 1,80m – was in Anbetracht der Leistungsfähigkeit der Chassis als ausreichend einzustufen ist.

Verwandelbar - wer es puristisch mag kann die Abdeckungen einfach entfernen (magnetisch)

Den Anfang durfte Aerosmith mit Dream on machen. Genau so geschmeidig wie Steven Tyler sollte auch der Hörtest starten. Die Numan gaben sich recht präzise in der Instrumentendarstellung, was man besonders bei den Gitarrenriffs heraus hören konnte. Stimmlich machte der Song durchaus Laune, wollte aber sich aber nicht so recht von den Lautsprechern lösen. Hier merkt man schnell, welchen Anspruch man selbst inzwischen an Chassis stellt. Sofern man will, kann man die musikalische Krönung des Titels durchaus pegelfest ausklingen lassen. Die erzeugte Bühne passt super ins Rock-Genre.
Gregory Porter mit seiner Jazz-Pop Offenbarung Liquid Spirit wollte den Reference 802 nun auch die gleiche Luftigkeit vermitteln, wie es der Song an sich schon versprüht. Stimmlich gelingt dies sehr gut und auch die schnellen „clap-Passagen“ werden solide gemeistert. Allerdings will sich das Stereodreieck nicht in dem Maße aufbauen, wie man es beispielsweise schon bei XTZ Tune 4 oder den DALI Spektor 2 gehört haben. Wir müssen aber immer darauf hinweisen, dass der eigene Anspruch schon recht hoch ist und dementsprechend dieses Empfinden sich schnell relativieren kann. In Summe aber eine angenehme freudige Vorstellung in diesem Genre.
Auch Mainstream-Titel lassen sich wunderbar mit den Refenrece 802 wiedergeben. Beim elektronischen Beatmix von Topic feat. Nico Santos mit dem Titel Home wird deutlich, wie gut und präzise die tiefen Frequenzen präsentiert werden können. Der Song macht Spaß mit den Lautsprechern und offenbart das Leistungsvermögen der Tieftonpassagen. Für kleine Partybeschallungen durchaus empfehlen- bzw. überlegenswert. Eine kleine, vielleicht auch subjektiv empfundene Schwäche zeigen die Numan Lautsprecher aber in allen Bereichen, dass Stereodreieck und der damit oftmals zitierte Phantom-Center wollte sich einfach nicht so angenehm kreieren lassen wie bei anderen Derivaten dieser Gattung machbar ist. Dafür kann man, sofern einem die Serie an sich gefällt, auf eine Alternative zurückgreifen (...)
Natürlich wollten wir auch in Erfahrung bringen, was das Stereogespann für Wiedergabequalitäten bei Filmen hat. Die Präzision mit denen die Lautsprecher zu Werke gehen ist erstaunlich. In Star Wars Episode 1 wird das Pod-Rennen erstaunlich räumlich und sehr gut ortbar dem Hörer präsentiert. Wer tiefe Frequenzen von einem Subwoofer gewohnt ist wird hier aber nicht voll auf seine Kosten kommen. Dafür bedarf es dann auch eines separaten Tieftonchassis. Die klanglichen Eigenschaften sind als sehr solide einzuordnen – das musikalische Aufgabengebiet steht den Lautsprechern aber besser. Unterschiede waren auch klar bei den jeweiligen Filmtiteln auszumachen. Star Wars macht es den Numan mit den vielen Effekten.natürlich auch einfach.
Für den einen oder andere sollte daher ein 3.0-Aufbau sicherlich interessant sein, auch nicht nur weil die Klangbühne dadurch nochmals präziser wird. Denn Cineasten werden es sicher wissen, einen guten Center-Lautsprecher kann man durch nichts ersetzen. Bleiben wir bei Star Wars und springen in Episode 7 zum Angriff auf die Oase des Planeten Takodana. Hier zeigt sich deutlich, bzw. hört man den großen Unterschied und der „Schleier“ wird von den Lautsprechern gelöst. Das Klangbild gewinnt nochmals deutlich an Kraft und hat im Tieftonbereich noch mehr zu bieten. Jedoch muss die Lautsprecher-Charakteristik zu gefallen wissen. Ab hier wird es nochmals subjektiv: denn so richtig wollte der Funke nicht überspringen – allein auf die tonale Abstimmung bezogen. Insgesamt aber steht einem ordentlichen Kinoabend nichts mehr im Wege. Wer mehr „bumms“ braucht, der kann ja noch zusätzlich einen Subwoofer mit aufstellen oder um zwei Rear-Speaker erweitern. Kommen wir nun abschließend zum Fazit.
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