Um noch einmal auf die optische Unterscheidung zurückzukommen, lässt sich sagen, dass der Dockin D Fine+ noch eine Spur dunkler wurde. Statt wie beim Dockin D Fine sind die äußeren Kapen nun nämlich ebenfalls schwarz statt anthrazit und auch die Tastenkappen sind dunkel eingefärbt, statt metallisch. Dem Quader-Deisgn ist man allerdings ansonsten eins zu eins treu geblieben.
Mit 285 x 100 x 103 mm wirkt er nicht nur groß, sondern fühlt sich ebenso an, hält man ihn in den Händen. Dabei ist gar nicht mal so viel größer als bspw. der JBL Link 20. Die gewählte Form und das massive Gewicht haben einen Vorteil, vor allem wenn man sich mit dem D Fine+ Draußen bewegt. Durch den tiefen Schwerpunkt ist ein Umkippen beinahe ausgeschlossen. Aber nicht nur die beiden Gummi-Streifen auf der Unterseite können als Stellfläche genutzt werden, auch die beiden gummierten Seiten erfüllen diesen Zweck. Dann erinnert der D Fine+ ein wenig an den kleineren Bruder Dockin D Mate Direct.
Ebenfalls von Vorteil für den Gang vor die Tür ist das IP55 Zertifikat. Zitiert man die DIN EN 60529, so ist der Lautsprecher "geschützt gegen Staub in schädigender Menge", "vollständig gegen Berührung" sowie "gegen Strahlwasser Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel". Von Vorteil ist im Gelände der gewachsene Akku von 9.000 mAh, welcher eine Laufzeit von bis zu 14 Stunden ermöglichen soll. Dass er mobilen Geräten von diesem Energiespeicher etwas abgibt, ist ein fairer Zug. Als Powerbank liefert er nämlich bis zu 1A über den USB Port.
Bei der Zuspielung wurde der D FIne+ etwas audiophiler. Mit dem Bluetooth 4.2 inklusive aptX Codec die Musikübertragung in beinahe CD Qualität ermöglicht werden. Dies muss allerings auch vom Zuspieler unterstützt werden. Die bessere Effizienz des D Fine+ wird vermutlich vom neueren Bluetooth Standard hervorgerufen. Beibehalten wurde, dass man die Musikquelle auch klassisch per 3,5mm Klinke anschließen kann.
Ein Öffnen des D FIne+ bleibt eine knifflige Angelegenheit, auch wegen der Schutzmaßnahmen. Da man die beiden 15mm Hochtöner außen, die beiden 60mm Tiefmitteltöner mittig sowie die beiden passiven Radiatoren rückseitig durch die Gitter leicht durchblitzen sieht, gibt es aber eigentlich auch keinen Grund das Gehäuse aufzubrechen. Das Zusammenspiel der Chassis soll für eine Ausgangsleistung von 50W sorgen. Zum Einsatz kommt dabei erneut ein DSP. Eine Klangänderung kann man wenn nur am Zuspieler vornehmen.
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