Test: Tribit XSound Go

Tribit XSound Go newsNach dem wir uns vor kurzem den JBL Go2 genauer anschauen konnten, haben wir die Bestseller-Liste der Bluetooth Lautsprecher bei Amazon weiter durchforstet und einen weiteren Probanden entdeckt. Der Tribit XSound Go gehört mit seinen knapp 36,- Euro ganz klar in die günstige Riege der mobilen Schallwandler. Um so interessanter ist es daher, was der Käufer dafür erwarten kann. Viel Spaß beim Lesen!

 

Bei den unzähligen Bluetooth-Lautsprechern welche aktuell bei Amazon gelistet sind, kann man schon mal den Überblick verlieren. Wir werden nach und nach solche Modelle auf die Probe stellen und prüfen, was der Kunde für kleines Geld erwarten kann und eventuelle Unterschiede zwischen den einzelnen Herstellern aufzeigen. Beginnen möchten wir heute mit dem Tribit XSound Go, der mit kompakten Maßen daher kommt, eine moderne 4.2 Bluetooth-Schnittstellen mitbringt, für den Sommer- bzw. Badespaß auch eine IPX7 Zertifizierung besitzt und somit kurzweilig wasserdicht ist.  

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Im Lieferumfang befindet sich neben dem Ladekabel, nur eine Anleitung und die Garantieurkunde (24 Monate). Damit der Käufer mit dem Lautsprecher sofort loslegen kann, ist dieser vorgeladen und somit direkt einsatzbereit. 

 

TRIBIT XSound Go - Technische Details
 Bezeichnung  Tribit XSound Go
 Preis    35,99 EUR Stückpreis 
 Hersteller-Homepage  www.tribitaudio.com
 Maße  170 x 56 x 58mm (Breite x Höhe x Tiefe) 
 Gewicht  0,380 Kg Stück
 Daten
 Bluetooth Version  4.2
 Ausgangsleistung  2x 6 Watt
 Akkulaufzeit / Akku  bis zu 24 Stunden / 4.400mAh 

  

Detailansicht

Tribit gestaltet ihren kleinen Lautsprecher recht einfach und geht auch bei der Farbgestaltung keine Wagnisse ein. Der schwarz gehaltene Schallwandler besitzt ein mattiertes Kunststoffgehäuse, welches einen recht robusten Eindruck hinterlässt. In der Front sitzen die Schallwandler, die von einem stabilen Metallgitter gegen Beschädigungen geschützt sind. Zum Einsatz kommen hier zwei Breitbandlautsprecher und ein passiver Bass-Radiator. Diese Kombination soll zweimal sechs Watt zur Verfügung stellen können.   

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Die Steuerung des musikalischen Begleiters übernehmen die im oberen Bereich des Gehäuses eingelassenen Tasten. Neben der üblichen Lautstärkeregelung, findet man hier die Play / Pause-, die Bluetooth- und die On/Off Funktion. Diese Tasten besitzen einen etwas schwammigen Druckpunkt, erledigen ihre Funktion aber zuverlässig und zeitnah. Praktisch ist die angebrachte Schlaufe, der den musikalischen Begleiter am Fahrradlenker oder am Rucksack denkbar und somit auch transportabel macht. 

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Um die Form des Lautsprechers etwas aufzulockern, wurde das rückwärtige Gehäuse rundlich gestaltet und verjüngt sich etwas nach hinten. Damit nimmt der Lautsprecher eine leicht geneigte Haltung zum Hörer an. In die gummierte Oberfläche auf der Rückseite findet man neben dem Produktnamen auch die Ladebuchse und den analogen Eingang für ältere Zuspieler vor. Leider liegt dieses Kabel nicht dem Lieferumfang bei, bei diesem Preisgefüge aber zu vernachlässigen. Äußerlich ist der Tribit XSound Go jetzt nicht unbedingt ein Highlight, er ist einer von der robusten Sorte und genau das strahlt der kleine Schallwandler auch aus. Kommen wir zum Praxistest. 


 

Bedienung

Dank der Bluetooth-Version 4.2 ist der Lautsprecher schnell mit unserem Sony Xperia XZ Premium, aber auch ein Samsung S6 und Google Pixel 2 XL machten keinerlei Probleme. Alle genannten Geräten arbeiteten anstandslos mit dem mobilen Schallwandler zusammen. Die Reichweite der Verbindung war auf einer 44m² großen Terrasse jederzeit gewährleistet, knapp 7-8m Entfernung bei freier Sicht waren möglich, bevor die Verbindung hakte. Dank der IPX7-Zertifizierung kann der XSound Go auch problemlos am Pool oder See genutzt werden. Denn durch das abgedichtete Gehäuse ist ein komplettes Eintauchen von 30min, bei einer maximalen Tiefe von einem Meter, kein Problem. Ein ein Meter tiefes Gewässer hatten wir zwar nicht auf unserer Terrasse zur Verfügung, aber eine ausgiebige Wasserdusche konnte unserem Modell nichts anhaben - der Schallwandler musizierte munter weiter. 

 

Akkulaufzeit

Tribit verbaut in dem kleinen Lautsprecher einen 4.400 mAh großen Akku, was nicht unbedingt üblich ist in dieser Preisklasse. Zur Erinnerung: Der kürzlich von uns vorgestellte JBL Go 2 hatte gerade mal einen 730 mAh Stromspeicher verbaut. Dank des großzügig dimensionierten Akkus waren Laufzeiten von 18-20 Stunden locker möglich, variiert natürlich etwas je nach Lautstärke und Musik-Genre. Aber dank dieser wirklichen guten Laufleistung ist der kleine Lautsprecher zumindest schon mal vom Durchhaltevermögen der ideale mobile Begleiter. 

 

Klangcheck

Wenn man etliche High-End Lautsprecher gehört hat und auch mobile Schallwandler jenseits der 250,- Euro besitzt, ist eine klangliche Einordnung eines 36,- Euro teuren Modells nicht wirklich einfach. Aber wir waren überrascht wie gelassen der kleine Lautsprecher klingt und hatten eher etwas in Richtung "Blechdose" erwartet. Tribit ist es gelungen, dem XSound Go eine gute Abstimmung zu verpassen. Der Mitteltonbereich ist präsent, bietet eine klare Stimmenwiedergabe und arrangiert sich mit einem soliden Hochtonbereich. Das Auflösungsvermögen ist für diese Größe und Preisklasse gut, er verzerrt kaum und ist recht klar in seiner Abbildung. 

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Für den "Bassbereich" wurde dem Tribit Lautsprecher ein passiver Radiatior eingesetzt, der aber keinen wirklichen Tiefgang erzeugen kann. Der Tieftonbereich wird angedeutet, musikalischen Elementen im unteren Frequenzband fehlen aber Dynamik und Aussagekraft. Aber das hatten wir auch nicht anders erwartet, wo soll es auch herkommen (...) Aber klanglich ist der Tribit in der Lage eine solide Klangperformance bereitzustellen, welche wir ihm so nicht zugetraut haben. Höhere Lautstärken quittiert der Lautsprecher dann aber mit dem Verschlucken vom Beat und kämpft kräftig damit, nicht die Kontrolle zu verlieren. Aber die mögliche und auch ausreichende Lautstärke ermöglicht ein gemütliches Sonnenbaden mit Musikuntermalung. Für Terrassen- oder Grillpartys sollte man sich dann doch nach leistungsstärkeren Modellen umschauen.

 

Fazit

Der Tribit XSound Go hat uns etwas überrascht. Sicherlich hat man als Redakteur eine gewisse Skepsis, wenn man einen kabellosen Lautsprecher mit einem Endkundenpreis von 36,- Euro vor sich stehen hat. Aber so kann man sich täuschen. Der kompakte Lautsprecher verfügt über einen großen Akku, der Laufzeiten von 18-20 Stunden gemütlich runterdudelt und ihn somit zum Dauerläufer für unterwegs avancieren lässt. Das Gehäuse besitzt eine gute Wertigkeit bzw. Robustheit, die sicherlich größere Stürze nicht wegsteckt aber den alltäglichen Gebrauch möglich macht. Dazu kommt die Widerstandsfähigkeit gegen Flüssigkeiten, die ihn somit auch z. B. für den Badeurlaub am Strand prädestinieren.    

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Klanglich hatten wir eigentlich kaum Erwartungen an den kleinen Asiaten. Denn Kaufpreis und die Größe des Lautsprechers suggerieren schwere Kost für den audiophilen Hörer. Umso überraschender war es für uns, was aus dem kleinen Lautsprecher rauskam. Das Klangbild ist recht ausgewogen und zeichnet sich durch einen präsenten Mitteltonbereich als auch ausreichenden Hochtonbereich aus. Der Bassbereich wird angedeutet aber mehr auch nicht. Was er aber gar nicht mag sind hohe Lautstärken. Ab einer gewissen Lautstärke fangen die Lautsprecher an unkontrolliert zu pumpen und neigen zu Verzerrungen im Klangbild. Hier hätte der Hersteller einfach die maximale Lautstärke begrenzen sollen, denn die möglichen Pegeleinstellungen sind klanglich nicht vertretbar. Bei moderaten Pegeln liefert der Tribit XSound Go eine solide Performance beim Hörer ab, eigent sich gut für eine leichte Musikuntermalung beim Entspannen oder anderen Aktivitäten.

Erhältlich ist der Tribit XSound Go für 35,99 Euro im Amazon-Shop und bietet ein sehr faires Gesamtpaket in diesem Preisgefüge.

 

 

TRIBIT XSound Go Wireless-Lautsprecher
ausdauernder und robuster Begleiter mit solider Klangperformance - 07.08.2018

 
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   Pro  Contra    
 

+ Höhen und Mitten präsent...
+ klingt recht ausgewogen
+ robustes Gehäuse
+ Wasserschutz nach IPX7
+ großer Akku / Laufzeit
+ faires Preisgefüge

- ... Bassbereich fehlt 
- hohe Pegel sorgen für Verzerrungen




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