Wer schon einmal einen JBL-Lautsprecher in der Hand hatte, wird sofort mit dem Xtreme 4 klarkommen. Auf der Oberseite befinden sich zentral und gummiert die Tasten für Lauter/Leiser und Play/Pause. Wenn man Letzteren zweimal betätigt, skippt man zum nächsten Song und dreimaliges Drücken sorgt fürs Zurückspringen. Direkt dahinter sind die ebenfalls angenehm großen Buttons für Power (ON/OFF), Bluetooth-Kopplung und das neue Auracast-Feature.

Damit hat man alles, was man braucht und wird vermutlich nur selten zur App (JBL Portable) greifen müssen. Hier gibt es fünf Equalizer, von denen vier vorkonfiguriert sind, sowie einen Custom-Grafikequalizer mit fünf Bändern. Daneben zeigt die App den Akkustand an und ob ein Firmware-Update verfügbar ist. Für bis zu 6 Stunden längere Laufzeit kann man die Playtime Boost genannte Funktion aktivieren. Mittels KI wird die abgespielte Musik in Echtzeit analysiert und besonders stromfressende Frequenzanteile der Musik beschnitten, um die Ausdauer zu erhöhen. Wer mehr als einen JBL-Lautsprecher hat, kann die App auch nutzen, um eine Stereo-Gruppe zu erstellen. Im neuen Party-Together-Bereich der App kann man entweder mehrere JBL-Lautsprecher über PartyBoost verbinden oder aber ab der neuesten Generation Auracast-fähige Geräte (wie den JBL Xtreme 4 oder JBL Flip 7) und zwar herstellerübergreifend zu verknüpfen. Wie gewohnt kann man über eine kleine LED am Gerät den Ladestand des Lautsprechers und den beleuchteten Tasten auf der Oberseite alle wichtigen Infos direkt ablesen.
Wir testen den JBL Xtreme 4 in freier Wildbahn, also draußen, um den Klang realistisch zu beurteilen. Gleich vorneweg: Der Klang ist deutlich kontrollierter in Richtung HiFi verändert, ohne dabei die grundlegende Spaßabstimmung zu verlieren. Ob die Verbesserungen nun am beworbenen KI-Algorithmus, besseren Treibern oder einer neuen Abstimmung liegen, können wir nicht final beurteilen. Tatsache ist aber, dass der JBL Xtreme 4 in jedem Bereich besser klingt als sein Vorgänger.
A Dustland Fairytale - The Killers
Direkt der Hall zu Beginn der Aufnahme wird vom Lautsprecher aufgegriffen, um eine angenehm große Klangbühne trotz der begrenzten Breite des Gerätes aufzubauen. Der Bass ist angenehm präzise, drängt sich nicht in den Vordergrund und ist immer dann präsent, wenn nötig. Dadurch sind die Stimme und die Instrumente gut hörbar. Insgesamt klingt der JBL Xtreme 4 deutlich größer, als seine Abmessungen vermuten lassen.
Muse - Uprise
Die atmosphärischen Höhen am Anfang des Lieds mit entsprechendem Hall gibt der Lautsprecher vollumfänglich wieder. Daran schließen sich impulstreu Schlagzeug und E-Bass an. Die Stimme des Sängers klingt ausgesprochen voll und ist exakt in der Mitte zentriert. Hier gibt es keine Schwächen - ein absolutes Paradestück für den JBL Xtreme 4.
Daft Punk - Solar Sailer (Tron: Legacy - Score)
Der Bass zu Beginn des Stückes zeigt eindrucksvoll, dass die Verbesserung im Bereich des Tiefbass nicht nur auf dem Papier, sondern auch hörbar ist. Angenehm ist dabei, dass es sich um einen kontrollierten Bass handelt, der nicht nachschwingt. Dabei bleiben die Höhen und Mitten ebenfalls gut durchhörbar. Die Dynamik wird gut eingefangen und trägt zum stimmigen Klangbild bei.
Ludwig Göransson - Freeport (Tenet)
Noch einmal tiefer reicht der Soundtrack von Tenet. Bis zu mittleren Lautstärken spielt der JBL Xtreme 4 den Bass vollständig mit. Das ist durchaus eine Leistung, zumal er noch tiefer als der Vorgänger kommt. Eine Erhöhung der Lautstärke fährt den Bass in einen Limiter, während Mitten und Höhen noch lauter werden. Dabei bleibt die Wiedergabe präzise und neigt nicht zum Verzerren. Insgesamt schlägt sich der Lautsprecher wacker in Anbetracht des anspruchsvollen Stücks.
Kaleida - Think
Die Stereoeffekte des Stückes gibt der Bluetooth-Lautsprecher gut ortbar wieder. Der Kickbass wird ebenfalls dynamisch abgespielt. Währenddessen ist die Stimme der Sängerin im Vordergrund klar und deutlich zu vernehmen. Als Resultat wirkt das Klanggeschehen wie aus einem Guss und ist ein klares Upgrade zum JBL Xtreme 3.
Allan Taylor - The Traveller
The Traveller ist ein weiträumiges Stück mit großer Bühne und intensiver Instrumentenwiedergabe. Der JBL Xtreme 4 liefert auch hier sehr vernünftig ab. Natürlich nicht auf High-End-Niveau, aber auf einem sehr vernünftigen HiFi-Niveau, ohne Abstriche bei den Details.
Pink Floyd - Money (2011 Remastered Version)
Die Stereoeffekte zu Beginn werden deutlich weitläufiger wiedergegeben, als der Lautsprecher breit ist. Auch als die Stimme des Sängers David Gilmour einsetzt, bleibt die Klangbühne mit den E-Gitarren im Hintergrund sehr groß. Die Stimme selbst ist detailliert und bietet authentischen Klang.
Weezer - Grapes of Wrath
Die treibenden Impulse des Basses zum Anfang des Stückes bewältigt der JBL Xtreme 4 mühelos. Zu diesem Eindruck passt die volle Wiedergabe der Stimme des Sängers in Kombination mit allen übrigen Instrumenten. Insgesamt eine stimmige Wiedergabe, bei der das Hören einfach Spaß macht.
Vivaldi: The Four Seasons, Summer
Wir haben bei diesem Stück noch den Vorgänger im Ohr und sind ehrlich beeindruckt, was der JBL Xtreme 4 hier abliefert. Die Geigen klingen harmonisch, voluminös und stimmig. Dabei wirkt die Wiedergabe zu keinem Zeitpunkt anstrengend, ist aber dennoch sehr detailliert. Die Dynamik und Impulstreue sind auch auf höheren Lautstärken herausragend. Wir haben uns sehr darüber gefreut, welche Verbesserungen JBL innerhalb einer Generation erreichen konnte.
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