Lautsprecher (portabel)

Test: Teufel ROCKSTER Go 2

 

Praxistest und Klangcheck

Die Steuerelemente am gesamten Lautsprecher sind mit den offensichtlichsten Neuheiten und zugleich auch die wichtigsten, wird dadurch der Nutzwert deutlich erhöht. Auf der Rückseite in Rot beleuchtet sitzt der Power-Schalter wie auch der Bluetooth-Paaring-Button. Beide haben nun auch haptisches Feedback erhalten. Den betriebsbereiten Zustand signalisiert dann jedenfalls ein kurzer Piep. Blau durchgehend bedeutet verbunden, pulsierend, dass er sich im Paaring-Modus befindet. Also so simpel wie eh und je.

Teufel Rockster Go 2 11

Wasser kein Problem! Dank IP67-Freigabe bestens gerüstet

Also raus ins Outdoor-Gewühle, na jedenfalls in die abgesteckte Fläche der Eigenverwaltung (…) Wasser von oben oder von unten jucken dem Rockster Go keinesfalls. Sollte ein Pool zur Verfügung stehen, vergesst nicht den Lautsprecher spätestens nach 30 Minuten vom Grund zu fischen. Denn länger hält die Wasserdichtung laut Zertifizierung nicht aus.

Teufel Rockster Go 2 10

Beleuchtung der Schalter auf der Rückseite

Ebenfalls möglich ist die Kombinationen von zwei ROCKSTER GO 2 Lautsprechern – und zwar als Stereoverbund. Eine Kanaleinstellung, wie man es beispielsweise von der UE BOOM kennt, gibt es auf Grund der fehlenden App dafür aber nicht. Als Zuspielung diente in diesem Fall ganz klassisch ein Smartphone, in diesem Fall ein Samsung Galaxy Note 10+. Das Quellmaterial wurde von TIDAL in Hi-Res-Audio-Qualität übermittelt.

Teufel Rockster Go 2 08

Bei der klanglichen Betrachtung sollte man ohnehin immer die Größe des Korpus mit im Hinterkopf behalten und das Geschriebene dementsprechend in Relation setzen. Wir erinnern uns, die Erstausgabe anno 2018 konnte hier eine neue Messlatte in Puncto Leistung in dieser Geräteklasse setzen.

Es ist und bleibt erstaunlich, wie vehement dieser kleine Kasten seine Pegel stabil und verzerrungsfrei dem Hörer entgegenwirft, selbst bei vollem Anschlag. Natürlich sind die Brüllwürfel in oberen Dezibelbereich abgeriegelt, was aber generell kein Ausschlusskriterium dafür ist, sehr sauber zu klingen. Die Stimmenwiedergabe sowie auch die Instrumente über alle Genres hinweg werden komplett unverfälscht und natürlich, ohne Eigeninterpretation, an dem Zuhörer abgegeben.

Klanglich hat man im Vergleich zum ersten Modell auch ein wenig nachgebessert und speziell im Mittenbereich aufgeholt, dies hatte ich vor einigen Jahren bereits moniert. Aber auch beim Tiefgang wird gemessen an der Größe, ein potentes Feuerwerk abgebrannt.

Egal welches Genre man verwendet, schaltet man die DSP-Steuerung in Form von Teufels Dynamore Technologie hinzu, wird das dargebotene Bühnenbild, sofern man davon sprechen kann, spürbar größer und immersiver dargestellt und lässt eine gewisse Raumstaffelung heraushören. Im Außenbereich macht sich das dann in der Form bemerkbar, dass die Schallquelle weniger punktuell angesiedelt ist und deutlich größer klingt, als sie eigentlich ist.

Insgesamt kann man den „GO“ als glasklaren Hosentaschenrocker titulieren. Was der Lautsprecher aber definitiv kann ist Pegel - und zwar richtig "gewaltig". Wer einen klanglich überdurchschnittlich agierenden mobilen Begleiter sucht, der ist mit dem hier vorgestellten Produkt bestens bedient. Kommen wir nun zum Fazit.

 


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