Die optische Anmutung des Produktes kann auf jeden Fall als sehr wertig eingestuft werden. Der eingesetzte Materialmix passt auch bei der Farbgebung und wirkt stimmig integriert. Zugegeben, die Steuerungselemente machten mich zu Beginn etwas skeptisch, ob die Handhabung auch gut von Statten gehen kann, aber im Laufe der Testphase bestätigte sich die Absicht vom Hersteller, hier auf Druck sensitive Knöpfe, wohl dosiertem haptischen Feedback zu setzen. So bleibt das ganze recht unempfindlich, was äußerlichen Schmutz angeht und ist dennoch gut bedienbar. Leuchtindikationen zeigen zudem an, welche Quelle gerade abgespielt wird oder ob der Lautsprecher eingeschaltet ist, was zudem ja auch von dem großen Display in der Front untermauert wird. Hier lassen sich auch die verfügbaren Modi wie die Anhebung des Bass-Pegels direkt am Gerät aktivieren, oder aber auch Titel starten, pausieren, vor- oder zurück-skippen. Alles kann direkt am Gerät erfolgen. Die Favoritenablage oder die Volumen-Anpassungen können ebenfalls vorgenommen werden. Bei den Bedienelementen gibt es keine wirklich nennbaren Negativaspekte.
Hinter der metallischen Frontgitter befindet sich einmal mehr das große, in Rot leuchtende und zugleich sehr gut lesbare LCD. Hier werden sämtliche Informationen betreffend der Settings, Sendereinstellungen, Lautstärke oder die Wahl der Eingangsquelle dargestellt. So ist man jederzeit über die aktuelle Einstellung des Lautsprechers in Kenntnis. Kommen wir an dieser Stelle nochmal zu den Features. Der Boomster ist ja bekanntlich mit einer DAB+ und FM-Tuner-Schnittstelle ausgestattet, was Zugriff zu gefühlt unzählige Radiostationen ermöglicht. Für einen soliden Empfang sorgt die komplett versenkbare Stabrichtantenne auf der Rückseite des Gehäuses, die sehr flexibel eingestellt werden kann. Sender lassen sich bspw. ganz einfach auf die Favoriten-Slots abspeichern und dann wieder abrufen, auch mittels der Fernbedienung.
Der Boomster ist als 2.1 bzw. 3-Wege-System (Class-D) konzipiert worden und die Gesamtleistung gibt der Hersteller hier mit 42 Watt an. Wie wir auf der nächsten Seite dann zum Praxistest auch dokumentiert haben, merkt man das deutlich im Klang und seiner dynamischen Darbietung, aber dazu gleich mehr. Wer den mobilen Begleiter transportieren möchte, der bekommt wieder den sehr robusten Tragegriff aus Metall, der sich zugleich auch sehr gut an die jeweilige Hand schmiegt. Ein Tragegurtsystem ist allerdings nicht vorhanden. Wer bei Teufel auf diese Weise unterwegs sein möchte, der müsste eher zum Rockster Cross (zum Testbericht) oder dem Rockster Air (zum Testbericht) greifen. Insgesamt wirkt gerade auch der Sandton sehr harmonisch und lässt den Boomster weniger martialisch wirken.
Anschlussseitig bekommt man hinter zwei gut abdichtenden Kappen einen AUX-Stecker sowie die Ladebuchse geboten. Den AUX-Klinkenstecker hatten wir beim direkten Vorgänger noch moniert, da er schlichtweg nicht vorhanden war, nun hat man ihn wieder mit integriert. Hinter der zweiten Abdeckung verbergen sich dann ein Micro-USB- sowie ein konventioneller USB-A-Port, jeweils als Service- sowie als Ladeschnittstelle ausgelegt.
Damit wäre alles zum Lautsprecher gesagt, der optisch einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat und nun unbedingt in die praktische Beschallung übergehen will. Mehr dazu auf der nächsten Seite.
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