Erste Amtshandlung beim Erhalten der Teufel Airy sollte das Laden des 420 mAh fassenden Akkus sein. Dies dauert bei völliger Erschöpfung ~3h. DAnach stehen einem laut Hersteller 13h Spielspaß zuer Verfügung. Ohne die Zeit gestoppt zu haben, lässt sich zumindest sagen, dass für mehrere kurze Einsätze auch über einen Zeitraum von mehr als einer Woche, genügend Kapazität zur Verfügung steht. Das hängt natürlich immer auch von der Lautstärke ab. Geladen wird der Kopfhörer per USB-Buchse am Netzteil oder PC.
Bei der Bedienung agiert man, wie eigentlich fast immer bei Kopfhörern, blind. Dass keine haptische Abgrenzung der einzelnen Tasten vorliegt, ist am Anfang nur mit etwas Gesuche verbunden, gelingt aber mit kurzer Eingewöhnung immer intuitiver. Das Feedback der einzelnen Tasten ist dabei jedoch nicht sehr hoch. Das nun etwas verborgene Lautstärke-Rad ist mit leichtem Wiederstand versehen, sodass ein versehentliches Verstellen beinahe ausgeschlossen ist, aber nicht gänzlich. Stufungen oder noch mehr Wiederstand wären nach eigenem Empfinden vielleicht sogar angebracht.
Der Tragekomfort ist natürlich ein anderer als bei Over-Ear Kopfhörern. Das Einkuscheln in die Orhmuscheln wie bspw. bei den Teufel Real Blue NC ist hier also nicht gegeben, der Vergleich sollte aber sowieso eher Richtung beyerdynamic Aventho Wireless schielen, auch wenn diese noch einmal eine andere Presiklasse darstellen. Wie auch die letztgenannten, spendiert man den Airy Kunstlederbezogene Polster, welche etwas straff, aber angenehm Kontakt zur Haut aufnehmen. Im Verbund mit der geringen Masse lässt sich der Kopfhörer auch über einen langen Zeitraum sehr gut nutzen. Voretil ist hierbei natürlich, dass man dabei auch die Umgebung immer etwas wahrnimmt und die Ohren bzw. der Kopf eher weniger zum Schwitzen neigt.
Da der Airy auch Bluetooth 4.2 mit aptX verfügt, kann Musik auch in hoher Qualität zugespielt werden. Die Rede ist von CD-Qualität. Daher wurde der Kopfhörer am Huawei P20 Lite betrieben, welches eben diesen Codec auch unterstützt. Eine Zuspielung via Kabel wäre zwar auch möglich, verfehlt aber unserer Meinung nach das Einsatzgebiet des Airy.
Der Track Airplanes von B.o.B. & Hayley Williiams bietet eigentlich bereits alles, um einen Lifestyle-Kopfhörer, was der Airy nunmal ist, auszutesten. Insgesamt wird eine Art Mischung aus Pop und Rap geboten. Während sich Bobby Ray Simmons Jr dem Sprechgesang widmet, übernimmt die Frontsängerin der Rockband Paramore die Gesangparts. Insgesamt muss sich der Airy mit einem Mix aus Rap, Gesang und Bass zurechtfinden, was ihm mit Bravour gelint. Der Klang ist als leicht warm einzustufen, in der Summe aber sehr ausgewogen. Selbst der Bass ist zufriedenstellend, wenn auch nicht vergleichbar mit geschlossenen Geräten.
Dynamisch geht es bei Somebody to Love zu, jedoch nicht was die Frequenzen angeht, sondern die Ortung betreffend. Während sich die Stimme von Grace Slick räumlich zentral abbildet, verteilen sich die Instrumente und weitere Gesangsstimmen der Rock-Band Jefferson Airplane immer wieder auf beide Ohren. Diese wechselseitige Bespielung mit den eher zentirschen Vocals gelingen dem Airy ausgesprochen gut.
Mit Flight Mode von Airdust muss sich der Airy zuletzt noch von seiner ausgeglichenen Seite zeigen. Der Track lädt förmlich zum Dahingleiten ein und man erwischt sich dabei, wie man sich, trotzdessen es sich um On-Ear Kopfhörer handelt, in eine andere Sphäre begibt die nicht schmutzbehaftet ist, wie es der Titel zunächst suggeriert. Nach dem Arbeitstag im Bus oder der Bahn eignet sich der Kopfhörer also auch dazu musikalisch den entspannten Feierabend einzuläuten.
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