Im Gegensatz zum kleineren Modell Aventho, der eher einer Retro-Design-Sprache spricht, findet man beim Amiron eher klare Strukturen vor sowie ein eher dezentes Erscheinungsbild. Für den sicheren Transport liegt der Kopfhörer in einem stabilen Hardcase, welches auch das Zubehör bereithält. Dieses wurde farblich an den Kopfhörer angelehnt, der optisch mit Kontrasten aus schwarzem Kunststoff und silberfarbenen metallischen Akzenten gestaltet wurde. Ergänzt wird diese Optik von einem hochwertigen Alcantara-Bezug auf dem Kopfband und sehr weichen Ohrpolstern. Mit seinen 380 Gramm ist der Over-Ear-Kopfhörer kein Leichtgewicht, suggeriert aber eine stabile Konstruktion, was auch am Einsatz der "stabilen" Materialen liegt. Die Kombination aus hochwertigem Textil, robusten Kunststoff und Aluminium an den Ohrmuscheln, erzeugt einen sehr wertigen Charakter und verspricht eine gewisse Langlebigkeit des Kopfhörers. Durch den Einsatz von Aluminium an den verstellbaren Kopfhörerbügel, rasten diese auch nach mehrmaligem hin und her justieren immer noch satt ein und sollten jederzeit einen zuverlässigen Halt bieten.
Damit die Ohrpolster auch nach längerem Tragen bequem sind, setzt beyerdynamic einen sehr weichen Stoff ein, der sehr angenehm auf der Haut wahrgenommen wird und die richtige Mischung an Polsterung mitbringt. Das Kopfband mit seinem Alcantara-Bezug wirkt nicht nur hochwertig in der optischen Betrachtung, sondern hinterlässt auch ein behagliches Gefühl beim Tragen. Durch die massive Bauweise und dem daraus resultierenden Gewicht, macht sich der Kopfhörer bei längeren Hörsessions auf dem Kopf leicht bemerkbar, aber die sehr gute Abstimmung aus Polsterung und Anpressdruck ermöglichen locker 3-4 Stunden am Stück gemütlichen Hörgenuss, ohne das der Kopfhörer störend empfunden wird. Durch die Over-Ear-Konstruktion sitzt der Amiron auch erstklassig und selbst bei Überkopf-Versuchen, konnten wir den Amiron nicht zum Verlassen der Position nötigen.
Natürlich spielt bei einem Kopfhörer nicht nur der optisch Aspekt eine Rolle, obwohl das mittlerweile leider auch oft ein hauptsächliches Kaufkriterium ist. Auf den Klang kommt es eigentlich an, aber auch lassen sich die Heilbronner nicht lumpen und setzen auf aktuellste Treibertechnik aus der eigenen Entwicklung ein. Der geschlossene Amiron Wireless arbeitet mit der bekannten Tesla-Technologie und somit mit der gleichen Technik, wie die Legenden T 1 oder T 5P, aus gleicher Manufaktur.
Die nach dem Visionär benannte Tesla-Technologie verfügt über einen besonders starken magnetischen Antrieb, der eine filigrane Schwingspule ermöglicht und seine magnetische Kraft in akustische Energie umwandeln kann. Somit soll der Schallwandler in seiner Darbietung eine große Dynamik erreichen und sich mit einer verfärbungsarmen Wiedergabe sowie mit einem niedrigen Klirrfaktor auszeichnen können. Der eingesetzte Schallwandler kann einen Frequenzbereich von 5 - 40.000Hz abbilden und arbeitet mit einer Impedanz von 32 Ohm und passend für den vorgesehenen mobilen Einsatzzweck. Damit auch die Kommunikation dem klanglichen Anspruch der Heilbronner Manufaktur gerecht wird, setzt man auf aktuellste Bluetooth-Technik in Form vom aptX-HD Codec bzw. auf die Unterstützung von aptx-LL, welches für Low-Latency steht und sich bspw. für die TV-Wiedergabe eignet.
Der Ersteindruck ist gelungen (...) Denn beyerdynamic wird aufgrund der sehr guten Verarbeitung und einer stimmigen Materialwahl dem eigenen Anspruch „Made in Germany“ gerecht. Obwohl auch recht viel Kunststoff zum Einsatz kommt, harmoniert dieser sehr gut mit den Aluminiumapplikationen. Das eingesetzte Alcantara am Kopfbügel rundet das ganze nochmals optisch und qualitativ ab. Auch der Tragekomfort ist gegeben und trotz einem doch stattlichen Gewicht, sitzt der Kopfhörer sehr entspannt auf den Ohren, was hauptsächlich an der guten Mischung aus Anpressdruck und Polsterung liegt.
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