Mit Dmitri Kabalevskys Ouvertüre aus Colas Breugnon möchten wir diesmal einsteigen. Vorne weg noch, befeuert haben wir den Kopfhörer mit einem Sony NW-ZX2 Hi-Res Audio-Player. Damit geht es direkt epochal los und die Blasinstrumente werden wunderbar dynamisch präsentiert, verbunden mit einer feinen Portion Streichinstrumente. Wenn die Geschwindigkeit steigt, verliert auch der Denon nicht an Tempo. Ganz im Gegenteil jetzt geht die wilde Fahrt erst richtig los und der D5200 liefert ein Arrangement aus fein aufgegliederten Instrumenten, welches den Hörer das Gefühl von „mittendrin statt nur dabei" vermittelt. Die einzelnen Elemente werden erstklassig in einer Bühne gestaffelt, dazu kommt eine leicht räumliche Abbildung, die es dem Hörer ermöglicht eine gewisse Tiefe im Musikstück zu erfahren. Ein klares Statement wenn es um Details, Dynamik und Bühnenbild geht.
Ruhiger wird es jetzt mit Christina Aguilera und Hurt, hier kann der Kopfhörer zeigen wie er mit der Stimmegewalt der Künstlerin zurecht kommt. Die ersten leisen Töne verraten schon, das der D5200 Emotionen transportieren kann. Das feine Klavierspiel im Intro besitzt eine hervorragende Plastizität, sehr fein in seiner Struktur und Darstellung. Das Zusammenspiel aus Stimme und seichten Instrumenteneinsatz kann der Kopfhörern wirklich gelungen interpretieren. Die langgezogenen Töne, die typisch sind für die Künstlerin, sitzen perfekt im oberen Frequenzband, ohne dabei anstrengend zu werden. Die Stimmung des Songs, über die Erfahrung eines plötzlich verlorenen Menschen, kommt ehrlich und gefühlvoll beim Hörer an. Die Emotionen werden gut transportiert, auch wenn sich durch die recht neutrale Grundausrichtung, kein „eigener“ Charakter des Kopfhörers herauskristallisiert.
Mit Pink Floyds Mother geht es weiter im Text. Hier werden unsere Gehörgänge mit feinen und sehr klaren Strukturen im Gitarrenspiel versorgt und auch dieser Effekt der leicht überlagernden Stimmen wird stimmig dem Hörer präsentiert, hören sich sehr plastisch bzw. greifbar an und werden mit dem nötigen Volumen abgegeben. Die einzelnen Elemente sitzen schön räumlich im Geschehen, ein gut hörbares Bühnenbild ist vorhanden und der Kopfhörer fügt alle akustischen Ebenen gekonnt zusammen. Dabei verliert er niemals die Übersicht der vielen Effekte im Song, gerade die spät einsetzende E-Gitarre ist erstklassig ausgearbeitet und der Kopfhörer überzeugt mit seinem guten Auflösungsvermögen.
Abschließend gibt es noch Rage against the Machine mit Take the power back auf die Ohren. Beginnend mit einem sehr "saftigen" Beat, geht der D5200 unglaublich impulskräftig und sehr präzise im Timing zu Werke. Die Bass-Gitarre untermauert diesen Eindruck, steht gehaltvoll im Geschehen und trotz kraftvoller Abbildung, ist noch das leichte Gezupfe der Seiten wahrnehmbar. Als der Song fahrt aufnimmt, scheint der Denon Kopfhörer sich erst so richtig warm zu spielen. Mit dem Crossover-Genre der mittlerweile umgetauften Band in Prophets of Rage, fühlt sich der sehr audiophile Kopfhörer auch wohl, unterstreicht das mit einem unglaublichen Timing-Gefühl und auch ein klar aufgebautes Bühnenbild gehört zum Repertoire des Denon. Trotz dem hektischen Geschehen werden alle Elemente klar von einander differenziert abgebildet und selbst beim Gitarrensolo sitzt alles wo es hingehört und wir konnten den D5200 nicht aus der Reserve locken.
Im Klangcheck überzeugt der Denon D5200 Kopfhörer mit transparenten Obertönen, begeleitet von einem dynamischen Mitteltonbereich. Beim Bass setzt der Hersteller die Ausrichtung eher auf "punchig" straff, als dröhnend tief. So werden Beats oder heftige Schlagzeugeinsätze jederzeit kontrolliert abgegeben, ohne dabei wirklich jemals richtig tief zu gehen und dabei die Fassung zu verlieren. Die Abstimmung des Kopfhörers würden wir neutral, mit leichten Ambitionen zu einer warmen Klangfarbe bewerten. Uns jedenfalls konnte der Kopfhörer klanglich abholen und somit kommen wir zum abschließenden Fazit.
Im Rahmen der Nubert Black Week Deals steht auch das Nubert High-Produkt aus dem Soundbar-Segment im Fokus. Die Rede ist von der nuPro XS-8500 RC, welches nun zum rabattierten Bestpreis zu...
Die Teufel Studio 5x haben sich bis zur finalen Vorstellung/Verfügbarkeit etwas verzögert, wurden diese ja bereits zur IFA 2025 angekündigt (wir berichteten). Nun sind die Lautsprecher,...
Es kommt ein weiterer Verstärker auf den Markt - der Yamaha R200Ageht als klassischer Stereo-Amp an den Start. Das Gerät kombiniert einen integrierten Radio-Tuner mit klassischen analogen...
Mit CANVAS HiFiwar eines der wenigen HiFi-Unternehmen auf der zurückliegenden IFA 2026 vertreten. Gleichermaßen hat man mit dem BACCH 3D+ Surround auch eine Neuheit im Gepäck gehabt,...
Die LG Herbst Dealssind gestartet.Dabei stehen die OLED TV Modelle 2026im Fokus und werden einzeln, sowie aber auch im Soundbar-Bundle angeboten. Es ergeben sich wieder sehr...
Nachdem es die letzten Wochen sehr ruhig im Panasonic war, hat das Unternehmen auf der IFA 2026 – nicht ganz öffentlich – finale Informationen und Produkte geteilt, wie es ab sofort...
Das Canton Lautsprecher aller Preislagen und vor allem auch aller Ansprüche nach anbietet, dass sollte inzwischen geläufig sein. Mit der vor einiger Zeit neu aufgelegten Canton GLE S2...
Ein weiterer Hersteller am TV-Markt, oder besser gesagt ein weiterer Brand, ist im Grunde kein Einzelfall. Mit dem Dreame S100 dringt das besagte Tech-Unternehmen aus China in einen...
Es ist so weit – die neuen Sony True RGB TV-Modelle für 2026 wurden vorgestellt. Das komplette Lineup beinhaltet den Sony BRAVIA 9 II und den Sony BRAVIA 7 II. Größentechnisch bietet das...
Der Panasonic SC-BMAX30 ist ein mobiler Party-Lautsprecher, wie er im Buche steht. Aufrechtes Design, mit etlichen Schaltermechanismen ausgestattet und natürlich bestens gerüstet, um jede...