Mit 5,9g liegen die LG TONE Free Fit angenehm im Ohr, auch bei sportlichen Aktivitäten war der Sitz immer gegeben und ich hatte nicht das Gefühl die Kopfhörer zu verlieren oder den Sitz anpassen zu müssen. Das Pairing über den Bluetooth Standard 5.2 erfolgt beim Öffnen des Ladecase problemlos und schnell. Möchte man während der Nutzung ein weiteres Gerät verbinden, hält man einfach am linken oder rechten Kopfhörer 3-5 Sekunden die Touchfläche gedrückt, um ein weiteres Pairing auszulösen. Als sportliche In-Ear-Kopfhörer sollten die DTF7Q auch ohne Case längere Trainingssessions meistern können. Im Test gelingt ihnen das problemlos. Die Stöpsel allein bringen es auf eine sehr gute Wiedergabezeit von rund 11 Stunden, die sich bei Aktivierung der Geräuschunterdrückung auf ca. 7 Stunden verkürzt. Rechnen wir die Laufzeit des Ladecases mit ein, so unterhalten die LG-Kopfhörer insgesamt für fast 30 Stunden ohne sowie für 27 Stunden mit ANC. Sollte es mal eilen, reicht bereits eine Ladezeit von 15 Minuten, um die In-Ears wieder für rund 2 Stunden einsatzbereit zu machen. Leider kann das Case nicht kabellos auf entsprechenden Qi-Flächen geladen werden. Mit der Kabelverbindung ist es schließlich nach 2,5 Stunden gefüllt. Die Ladestände können über über die App oder die Status-LED am Gehäuse abgelesen werden. Grün bedeutet mehr als 80%, gelb 20 – 80% und rot weniger als 20%.
Die Funktionssteuerung erfolgt über die übersichtlich gestaltete LG Tone Free App und über die berührungsempfindlichen Außenbereiche der Kopfhörer, die sich wie üblich in diesem Segment, auch mal gern versehentlich auslösen lassen. Für eine individuelle Steuerung kann in der App die Steuerung aber personalisieren. So können verschiedene Funktionen links und rechts individuell auf die Touchpads gelegt werden. Es gibt Funktionen für Einfach, Doppel- und Dreifachklicks sowie längeres Halten. So kann man die Musikwiedergabe, Titelsprünge und die Lautstärke steuern, Telefonate annehmen, das Noise Cancelling konfigurieren sowie einen Sprachassistenten aufrufen. Die Konfiguration ist weitgehend frei definierbar und kann bei Bedarf auch Einfachklicks aussparen. Auch ist es möglich, bei Noise Cancelling direkt zwischen den Modi „ANC“ und „Transparenzmodus“ zu wechseln. Im Gegensatz zu den ANC-Funktionen kann aber auch der Umgebungssound aktiv verstärkt werden, dazu ist der Ambient Sound Modus vorgesehen. So soll die Umgebung besser wahrgenommen werden. Praktisch finde ich auch, dass die Buds automatisch die Widergabe pausieren, sobald man sie aus dem Ohr nimmt.
In der App die es für Android und Apple gibt, lassen sich neben der Konfiguration der Touch-Felder auch Firmware-Updates durchführen und das Noise Cancelling beziehungsweise der Transparenzmodus steuern. Zu den weiteren Funktionen zählen eine schaltbare Touchpad-Sperre, den eben schon erwähnte Test der Passgenauigkeit und die Einstellung der Automatikfunktion für ein Pausieren beim Herausnehmen der Hörer. Zum Finden der kabellosen Kopfhörer kann über die App ein Sound wiedergegeben werden, um diese zu finden.
Über die App hat man ebenfalls Zugang zu einer Auswahl unterschiedlicher Klangvoreinstellungen, die LG in Kooperation mit Meridian entwickelt hat. Zur Auswahl stehen fünf Presets (Immersive, Natural, Bass Boost, Treble Boost sowie 3D Sound Stage) sowie zwei benutzerdefinierte Speicher, für die sich ein achtbandiger Equalizer justieren lässt. Der letztgewählte Modus wird dabei in die Kopfhörer übertragen. Etwas irritierend fand ich im Test, dass das Aufrufen des manuell justierbaren Equalizers in der App zu einer deutlich leiseren Wiedergabe der Hörer führte als bei den voreingestellten Presets, damit wurden Klangvergleiche erschwert. LG liefert bei der Geräuschunterdrückung eine gute Leistung ab und kann die Umgebungsgeräusche anständig filtern.
Die Geräuschunterdrückung der LG TONE Free fit kann ein und ausgeschaltet werden und erzielt über die passive Geräuschisolierung der In-Ears eine aktive Entkopplung von störenden Alltagsgeräuschen, zudem gibt es einen Umgebungsgeräuschmodus, in dem zwischen Hör- und Konversationsmodus gewechselt werden kann. Wie meistens wirkt die Geräuschunterdrückung der LG Hörer insbesondere bei statischen und tieffrequenten Geräuschen. Benachbarte Kommunikation oder Tastaturgeräusche werden dabei nicht vollständig eliminiert. Im Alltag verbessert das Noise Cancelling dennoch praxistauglich den Störabstand, etwa bei Fahrten im ÖPNV und intensiviert so den Musikgenuss oder schafft, ohne Musik, einen erhöhten Ruheraum. Eine individuellere ANC-Einstellungsmöglichkeit hätte ich dennoch begrüßt. Eine Klangverschlechterung bei aktivem ANC konnte ich nicht feststellen, wohl aber eine leicht erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Windrauschen. Der schaltbare Transparenzmodus arbeitet umgekehrt und gibt Umgebungsgeräusche über die Mikrofone auf die In-Ears. So lassen sich Sprachdurchsagen besser verstehen und auch eine Unterhaltung bei aufgesetzten In-Ears führen.
Weiterhin befindet sich ein Benutzerhandbuch in der App, um sich z. B. den richtigen Sitz der Earbuds bis hin zur Bedienung verständlich erklären zu lassen.
Im Lab gibt es noch kleine Anpassungen, die vorgenommen werden können. So kann das UVnano dauerhaft eingeschaltet werden und ein Spielmodus für bessere Latenzen ist vorhanden.
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