Die Einrichtung beider Geräte ist denkbar einfach und wir entschieden uns für die Einspeisung in das heimische Netzwerk via Ethernet-Schnittstelle. Wer lieber kabellos unterwegs ist nutzt einfach den mitgelieferten WiFi-Dongle und verbindet ihn mit der dazugehörigen Buchse. Bluetooth ist von Haus aus nicht integriert, optional ist aber das Modul BT100 erhältlich und agiert dann auch mit dem aptX-Codec.

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Die Liste der unterstützten Dateiformate ließt sich üppig und neben ALAC, WAV, FLAC, AIFF, WMA, MP3, AAC, HE AAC, AAC+ und OGG Vorbis, kann der Nutzer auch DSD64-Files abspielen. Wer diese Files über das Netzwerk spielen möchte, nutzt einfach die uPnP-Schnittstelle um bspw. auf einer NAS seine Musikdateien zu „grabben“. Aber auch Streaming-Dienste wie Spotify oder TIDAL sind mit von der Partie und wem das noch nicht genug ist, kann auch die integrierte Chromecast Plattform für die Medienwiedergabe nutzen. All das funktioniert in der Praxis problemlos und geht flüssig von der Hand. Dabei hilft natürlich auch die Steuerung der kostenlosen Cambridge Connect App. Diese ist sehr einfach und strukturiert aufgebaut, bietet alle Funktionen, die man im täglichen Umgang mit dem Gerät benötigt und lief im kompletten Testzeitraum jederzeit stabil bzw. ohne Abstürze.


Dank der Airplay-Funktion kann auch der Cambridge Audio CXN über die ROON-Software als Endpunkt angesteuert werden, was die Integration in ein eventuell bestehendes Multiroom-System deutlich vereinfacht. Erstklassig ist die optische Darstellung auf dem Display gelungen. Auch wenn die Auflösung nicht besonders hoch ist, bietet doch die Cover-Anzeige mit zusätzlichen Titelinformationen eine schöne Optik von z. B. der Couch ausgesehen.
Wie im einleitenden Video gezeigt, lassen sich aber auch nur Titelinformationen oder andere Dateiinfos einblenden. Nicht nur hübsch ist das Ensemble aus CXA80 und CXN. Auch harmonieren beide Geräte gut miteinander und gerade der Netzwerk-Player ist in seiner praktischen Ausrichtung sehr durchdacht und intuitiv zu bedienen. Wie sich das Gespann anhört, dazu kommen wir jetzt.
Damit der Verstärker auch ein wenig was zu tun bekommt, kamen einmal mehr die Pylon Audio Diamond 28 zum Einsatz, welche dann über die eingeklinkte NAS hochauflösende FLAC-Dateien über den Streamer einspeisten. Um es mal vorweg zu greifen, die Kombo macht klanglich richtig Spaß. Wie erwartet harmonierten beide Gerätschaften wunderbar miteinander.
Angefangen haben wir mit Joe Bonamassa und I know where i belong. Das Cambridge Audio Ensemble schmetterte eine wunderbare Interpretation des Songs in unseren Hörraum, gerade die Einsätze der Gitarre und die charismatische Stimme werden erstklassig präsentiert. Der CXA80 entfaltet genug Power, um die Standlautsprecher den entsprechenden Antrieb zu bieten und der Streamer CXN stellt den klanglich sehr guten Part. Sein feinfühlig und klar strukturiert war die Interpretation, der Beat kam satt und präzise sowie rundete die harmonische Darbietung unten rum ab.
Auch bei hohen Pegeln konnten wir dem Verstärker nur ein müdes Lächeln entlocken, es war keine Anstrengung des CXA80 herauszuhören, das Klangbild war durchweg mit Struktur und feinen Nuancen gespickt und lieferte eine dynamische Performance. Das bewiesen auch feine Titel von z. B. von Jennifer Warnes oder bassgewaltige wie von Paul Kalkbrenner. Die Souveränität verlor das Gespann nie, die musikalische Darbietung war jederzeit auf den Punkt und konnte sich mit feinen Details, einer kraftvollen Stimmenwiedergabe und sehr druckvollen präzisen Bässe auszeichnen.
Unsere Lautsprecher fühlten sich mit den beiden Geräten aus dem Hause Cambridge Audio hörbar wohl, wurden mit der nötigen Impulskraft für dynamische Titel aber auch mit den kleinen Feinheiten für etwas emotionale Titel passend gespeist. Eine Klasse Kombo die sicherlich jedem Nutzer viel Spaß bereiten kann. Somit kommen wir zum abschließenden Fazit.
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