Als Testgerät verwendeten wir ein Sony Vaio Notebook mit einem Realtek Soundchip. Die Musiktitel lagen ausschließlich im .FLAC-Format vor und als Abspielprogramm kam das das JRiver Media Center 20 zum Einsatz.
So einfach wie der Oelhbach USB-DAC daherkommt, so unkompliziert funktioniert er auch. Freien USB-Port wählen, einstecken und los hören. Der Kopfhörerverstärker benötigt keinen speziellen Treiber, Windows übernimmt die Installation selbstständig. Für unseren Sound-Check kam der Sennheiser Momentum Over-Ear 2.0 zum Einsatz.
Hat man die USB-Bridge installiert und das erste Musikstück gestartet, fällt der deutlich höhere Pegel direkt auf. Über den Onboard-Chip war bei höherer Zimmerlautstärke Schluss, mit dem USB-DAC geht hier deutlich mehr. Die USB-Bridge liefert deutlich mehr "Saft" auf die Kopfhörer und man kann von echtem Lauthören sprechen. Nicht nur die Lautstärke nimmt zu, auch klanglich wird dem Hörer einiges geboten. Die gehörten Musikstücke wirken feiner aufgelöst und auch leisere Passagen bekommen mehr Kraft von unten. Im Hochtonbereich wirken Stimmen und Instrumente viel feiner konturiert und sind detaillierter wahrnehmbar. Im Mitteltonbereich kann man auch einen klanglichen Zugewinn hören, der Bereich wirkt präsenter wo er bei dem Onboard-Chip in einem "Brei" eher untergeht. Im Tiefton- bzw. Bassbereich gewinnt der Hörer deutlich an "Druck" und die Musikstücke wirken voluminöser als über den Onboard-Sound. Einfach gesagt, man kann die einzelnen Bereiche besser differenziert wahrnehmen und Musikstücke gewinnen mehr an Räumlichkeit und werden kraftvoller in allen Bereichen dem Hörer präsentiert.
Die Breite des USB-DAC macht bei unserem Notebook den zweiten USB-Port unbrauchbar. Für diesen Fall legt Oehlbach aber ein Verlängerungskabel bei, was genau dies verhindern soll. Kommen wir zum Fazit.
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