Ein Blick auf das technische Innenleben des Verstärkers und es wird sofort klar, wo die fast 24 Kilogramm Gewicht herkommen. In der Front sitzen zwei sehr große Ringkerntransformatoren, zusätzlich ein Subtransformator und davor massive Kühlkörper. Die 170W (4 Ohm) oder 100W (8 Ohm) klingen auf dem Papier nicht nach unbedingt viel. Aber es geht bei solchen Endstufen nicht um die maximale Ausgangsleistung, sondern viel wichtiger ist eine stabile und schnell arbeitene Stromversorgung. Gerade Lautsprecher mit einem „schlechten“ Wirkungsgrad können einem Verstärker alles abverlangen. Lautsprecher senden immer Energie zum Verstärker zurück, die der Verstärker "auslöschen" muss um das nächste Signal direkt wieder an den Lautsprecher senden zu können.
Zusätzlich führen Schwankungen und Lautsprecherimpedanzen dazu, dass kurzzeitig eine 4-6 fache Last am Verstärker anliegen kann. Hier muss ein Verstärker jederzeit schnellstmöglich den benötigten Hochstrom liefern. Um dem gerecht zu werden, sind Kondensatoren nötig, die den Strom "einlagern" und als Strompuffer dienen, um hohe Spitzen abzufangen. Onkyo verbaut hier sehr hochwertige und üppig dimensionierte 27.000 Mikrofarad Kondensatoren, die für einen gleichmäßigen und sofort anliegendem Hochstromfluss sorgen sollen. Onkyo nennt das HICC (High Instantaneous-Current Capability).
Zusätzlich weißt der M-5000R zwei symmetrisch angeordnete Verstärkerbaugruppen auf, die für die linken und rechten Kanal zuständig sind. Durch die exakt gleichen Signalwege und das identische elektrische Design, sollen sich Fehler in der Stereowiedergabe minimieren lassen. Für jeden Kanal wurden zwei zusätzliche Transistoren eingesetzt, um in einer vierfachen Gegentakt-Schaltung die Ausgangsleistung zu steigern.
Wie auch schon beim Vorverstärker, sitzen alle elektronischen Bauteile auf Streben und haben keinen direkten Kontakt mit dem Gehäuse. Schauen wir uns jetzt die Kombination P-3000R mit M-5000R im Praxistest mal genauer an.
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